Typo

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
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ElementZero
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Beitrag von ElementZero » 25. Nov 2010, 17:14

Ok danke. Das mit dem c = e ist mir auch aufgefallen, das werd ich noch ändern. Das L vertikal tiefer zu ziehen hat leider den Nachteil, dass dann der horizontale L-Strich tiefer runtergeht als alles andere, da ich mich ja auf diese 3 verschiedenen Winkel beschränke. Diese drei Winkel sind übrigens beim Kid With No die selben wie beim Lunchbox, leider hab ich da son bisschen den Blick für verloren - sieht man das? Passen die beiden Fonts zusammen? Und wenn jemand nen Vorschlag für ein tolleres x mit den 3 verfügbaren Winkeln hat bin ich auch glücklich :D Ich hatte jetzt ca 5 verschiedene x, und das jetzt benutzte war da noch das beste.

PS: Der Gedanke ob es nicht Kid without (a) Lunchbox heissen müsste kam mir heute morgen unter der Dusche auch. Allerdings würde ich das mal als kreative Freiheit herausstellen und das mal als Kid with no Lunchbox lassen. Hat ne Weile gedauert, sich mit der Band auf einen Namen zu einigen ^^ Edit: Und kurze Recherche bestätigt, dass beides grammatisch korrekt ist, schön.^

Und was ich da eben meinte mit "ist mir egal": Wäre natürlich schön, wenn es besser zu lesen wäre - ich würde aber nur ungern dieses System mit den drei Winkeln ablegen und Bandlogos habens ja manchmal auch an sich, dass sie nur von einem Insiderpublikum gelese werden können.

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poxel
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Beitrag von poxel » 25. Nov 2010, 17:28

ElementZero hat geschrieben:Bild
Ich bin so frei wegen der neuen Seite das logo zu zitiren :)

Ich habe eben erste gesehen, dass es so einen 3D-Effekt wie eine art Box haben soll, richtig? Also wie es ähnlich zB bei der schrift ist: http://www.dafont.com/hexagon.font

Ja, mit dem L-Strich hast du recht. Der wäre dann tatsächlich wesentlich Höher als die anderen Buchstaben. Und wenn man den L-Strich in die 100°(?) Richtung abknicken lassen würde? Vielleicht kann man dann ja auch daraus gleich irgendwei das "k" für Kid draus machen?

Ich glaube ich fände es cool wenn man es so hinbekäme, dass man sich wirklich ersteinmal vorstellt die buchstaben seien Würfel und das Kid with no wie schatten auf diesen Würfeln anordnet. Es kommt mir so vor als hättest du sowas in der art versucht aber dabei unsauber gearbeitet und irgendwann hast du dann die orientierung verloren...

Das x ist übrigends der erste Buchstabe den ich auf anhieb erkannt habe ;). Und das o auch :D

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Beitrag von Noren » 25. Nov 2010, 17:44

Das wird zumindest zum Teil eine optische Taeuschung sein, aber ich habe so ein bisschen das Gefuehl, dass das Logo nicht ganz horizontal verlaeuft.

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ElementZero
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Beitrag von ElementZero » 25. Nov 2010, 17:56

Das ist ne optische Täuschung, weil einer der drei Winkel nicht 0° sondern ca. 350° ist. Da wollte ich noch probieren wie es aussieht, wenn es perfekt 0° sind.

poxel: Vielen Dank schonmal. Die Buchstaben als Boxen darzustellen war nicht ganz meine Idee, ich wollte eher sowas bienenwabenmäßiges mit möglichst wenig Mitteln. Es sollte plakativ spannend weil simpel sein. Ich hab deinen Ansatz mit den Boxen aber mal verfolgt und das ist dabei rausgekommen:

Bild

Das versuch ich nochmal mit geschlossenen Seitenflächen ohne Outlines. Allerdings sollte ich dann besser vorher noch die Änderung am c durchführen :lol:

PS: Unsauber gearbeitet und Orientierung verloren würde ich nicht sagen, da ich bei so wenigen Möglichkeiten die man überhaupt hat um einen Buchstaben zusammenzusetzen nicht wirklich unsauber arbeiten kann. Ich war ja wie gesagt auch eigentlich schon ganz happy mit dem Logo :oops:

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Beitrag von JahGringoo » 25. Nov 2010, 18:56

ElementZero hat geschrieben:da ich bei so wenigen Möglichkeiten die man überhaupt hat um einen Buchstaben zusammenzusetzen
und wie kann es sein, dass aus diesen wenigen Möglichkeiten eine eigene Wissenschaft, zigtausende von Fonds, Graffiti und Milliarden individueller Handschriftenentstanden sind? :doubt:

Freundchen :!:

oder meintest du speziell dein Logo?

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Beitrag von ElementZero » 25. Nov 2010, 19:03

Ich red von 3 Winkeln, 2 Linienstärken, die beide pro Buchstabe verwendet werden müssen, zusammenhängender Fläche und Basisorientierung an einem vertikalen Grundbalken pro Buchstaben. Mein X verstößt gegen 2 Dinge davon.

Freundchen! :D

Übrigens geile Emailadresse, jah.

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Beitrag von poxel » 26. Nov 2010, 12:23

Also ich finde auch mit nur 3 Winkeln kann man viele verschiedene Arten ein Wort zu schreiben entwickelt :)

Die kastenvariante der Lunchbox ist von der Lesbarkeit her schon wesentlich besser. Aber es kann auch sein, dass ich das Wort schon einfach zu sehr gewohnt bin :D

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Beitrag von Triton » 26. Nov 2010, 16:44

Also ich kanns ehrlich gesagt garnicht lesen.

Sieht nicht desto trotz rein grafisch irgendwie gut aus ^^

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Beitrag von ElementZero » 28. Nov 2010, 21:17

Nächster Versuch:

Bild

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Beitrag von MartinH. » 28. Nov 2010, 21:22

das ist schonmal der erste entwurf den ich entziffern konnte. finde das schriftbild aber zu unausgewogen.

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Beitrag von MrKoRnitallic » 28. Nov 2010, 21:32

hast du eigentlich schon versucht dir ein raster anzulegen, um dann streng danach zu arbeiten? wäre vielleicht einfacher.

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Beitrag von ElementZero » 28. Nov 2010, 21:35

MartinH: Unausgewogen in Hinsicht auf Schwarz-Weiss Verteilung? Also Positiv Negativ?

MrKoRnitallic: Wie würdest du das machen?

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Beitrag von MartinH. » 28. Nov 2010, 22:35

ist allgemein so mein gefühl. das L und das x sehen aus wie aus anderen schriftarten find ich. das n hat zu viel fläche und ist daher schwerer als n erkennbar. könnte ja auch ein D sein. das h und das n sind sich zu ähnlich. das b hat viel zu wenig schwarze fläche find ich. das x sieht aus als wärs umgefallen.
generell ist dieses schräggestellte vielleicht nicht die beste idee, weil dadurch die grundlinie verloren geht. die ist aber wichtiger bezugspunkt beim lesen.

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Beitrag von MrKoRnitallic » 28. Nov 2010, 23:28

ich würde vielleicht das dokumentraster aktivieren, es meine bedürfnissen anpassen und dann meine konturlinien strikt an den rasterlinien ausrichten; zusätzlich würde ich noch diagonalen einführen, die aber nur im 45° winkel stehen dürfen – nur damit die mittel erstmal ein bisschen begrenzt sind. dann kann man sich ganz pragmatisch an die sache rantasten und später, wenn es sein muss, auch mal die regeln brechen, die man sich selbst gesetzt hat – aber erst, wenn man es wirklich für nötig empfindet!

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Beitrag von FroschMonster » 29. Nov 2010, 04:01

@ElementZero
wie schon MrKoRnitallic geschrieben hat... ein raster ist echt wichtig für sowas...
habs beim verbesserungsversuch gerade gemerkt dass die regeln für eine gewisse grundsymmetrie nicht ganz machbar waren... schwer bei dem x dann umzusetzten...

hab hier mal ne grobe idee...
Bild

und hier ist ne seite wo du dir mal diverse raster ansehen kannst... da versteht man gut wie man an so nen typoaufbau gehen kann...
registrieren und den fontstructor ausprobieren lohnt sich^^
http://fontstruct.fontshop.com/

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Beitrag von FroschMonster » 29. Nov 2010, 04:08

generell hast du 2 größere unterschiedliche ansätze drinnen...
bei dem u und dem n sind alle striche (linker wie rechter grundstrich) parallel bzw lieben nicht auf einer rasterlinie...
bei dem h dem o und dem b aber ist vom raster her der rechte grundstrich der buchstaben fortlaufend mit dem linken grundstrich des anschließenden buchstabens...
ich habe nun ein mittelweg gesucht... die striche sind nicht gänzlich aneinander vorbei aber auch nicht fortlaufend... ^^

und du musst drauf achten wie du mit den oberlängen umgehen willst und auch die unterlängen deutlich machen kannst...
habe das so versucht, dass alle buchstaben mit ober/unterlängen dann spitz enden und die restlichen mit diesem stumpfenwinkel enden
^^

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Beitrag von Jan » 29. Nov 2010, 10:43

Ich hab vorher immer Jackbox gelesen. Das "J" habe ich als grafisches Element interpretiert.
Das OP von Frosch geht da schon in eine wesentlich bessere Richtung!

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Beitrag von ElementZero » 29. Nov 2010, 13:26

Um Jottes. VIELEN DANK erstmal für die Mühe und das OP.

Ich hatte schon ein Raster. Und zwar hab ich diese diagonalen fetten Balken im gleichen Abstand hingebaut - je nach Buchstabe 1 oder 2 - und dann ungeachtet der Ober- oder Unterlängen Buchstaben rausgeschnitten indem ich die dünneren Balken benutzt hab und von den fetten Balken wieder Teile abgeschnitten hab. Das war auch anfangs alles perfekt nach Raster inklusive aller Abstände. Leider halt nicht lesbar...

Das OP von FroschMonster geht da wirklich in eine bessere Richtung. Vor allem bin ich auf so ein X und vor allem so ein L garnicht gekommen :oops: In der Hinsicht ist das ja schon fast perfekt.

Leider find ich mein Ding rein grafisch trotzdem spannender, weil es nicht so aufeinanderfolgend simpel wirkt, sondern ein bisschen verwebter und kompositorisch abwechslungsreicher und ungewohnter ist. Aber auf Unter- oder Oberlängen bzw Grundlinie hab ich halt nicht geachtet. Eigentlich sogar absichtlich - war mal einfach riskiert :D Ist ja nicht so dass ich in meinem Studium keine Typo-Grundregeln beigebracht bekommen hätte.

ABER ich werde auf jeden Fall FroschMonsters Gedanken weiter verwursten. Ich guck mir das mal in positiv und negativ an und vielleicht kommt ja noch die Mega-Idee. Ich hätte es ja gerne so, dass der rechte Grundstrich eines Buchstabens überall mit dem linken des folgenden ineinanderfließt.

Jedenfalls nochmal danke!

MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 30. Nov 2010, 14:00

danke für den link froschmonster! hab mich da mal angemeldet.

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Beitrag von ElementZero » 13. Dez 2010, 03:16

Bild

Basierend auf FroschMonsters Overpaint hab ich mal drüber nachgedacht was eigentlich die gestalterische Kernessenz sein sollte und das ist dabei rausgekommen.
Von der Lesbarkeit sicher wieder ein Schritt zurück im Gegensatz zu FroschMonsters Version. Ich finds aber besser lesbar (als ob ich das noch beurteilen könnte -.-) als meine alten versuche UND grafisch schöner. Von daher bin ich gerade EIGENTLICH ganz glücklich :D Fragt sich für wie lange.

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Beitrag von digitaldecoy » 13. Dez 2010, 18:21

Völlig unlesbar! Ich hatte weiter oben schon mal gelesen, was da steht, hab das allerdings vergessen und könnte es jetzt ums Verrecken nicht entziffern.
Besuch mich doch Mal in meinem Personal Showroom! - http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... php?t=1604

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Beitrag von ElementZero » 13. Dez 2010, 19:05

Haha :D Ich mach das jetzt in Helvetica.

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Beitrag von MrKoRnitallic » 13. Dez 2010, 19:53

nimm die rosewood xD
ne, im ernst, das kann man überhaupt nicht lesen – vielleicht lässt du dir ja ein anderes konzept einfallen? oder du machst erstmal gaaaanz viele variationen dieses konzepts, mit der vorgabe, dass sie sich alle stark unterscheiden.
so geht es halt noch nicht, imho. eine idee wäre auch noch ein paar grautöne mit reinzunehmen.

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Beitrag von ElementZero » 13. Dez 2010, 21:03

Badoom.

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In der Mache.

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Beitrag von amadeus » 13. Dez 2010, 23:55

zugegeben, die letzte variante sieht recht stylish aus und könnte ich mir als shirt vorstellen, lesbar ist es aber trotzdem nicht. es scheint mir, dass du eher einen experimentellen custom font entwickelst als ein funktionales logo. meist gehe ich selbst jeweils sehr ähnlich vor, ich entwickle buchstaben, versuche einen font zu gestalten, setze die buchstaben aneinander, probiere varianten aus usw.... dann gehts aber ums logo und die lesbarkeit, hierzu verbinde ich buchstaben, merke dass es nicht mehr lesbar ist, setze sie wieder auseinander, versuche andere sachen die mir interessant erscheinen und ändere sie wieder zugunsten der lesbarkeit, ein wechselspiel zwischen "cool" und "funktional" sozusagen... :)

hab selbst mal bisschen probiert und v.a. die starke neigung in frage gestellt, die meiner meinung nach wesentlich zur erschwerten lesbarkeit beiträgt... :?

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