Der große Character-Sammelthread!

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
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schlummi
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Beitrag von schlummi » 23. Mär 2013, 00:11

FastArt
Schöne Chars! Duracell ist gut getroffen! :D

ShivOr
Etwas Schatten auf den Nasenrücken könnten gut sein. Die Haaren bei dem Licht dürften auch bissl Schatten werfen. Es isn ne Schlange? Ich dachte es wäre n Fisch? :?

cap
Ganz schön dreckisch... :D

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Beitrag von ShivOr » 23. Mär 2013, 01:50

Cap
Ja, ich hab eigentlich immer große Probleme bei dunkleren passagen im Bild diese gescheit zu beleuchten, dass man das Objekt auch noch erkennt, weshalb ich da auch etwas stolz bin, dass es hier zumindestens mal geklappt hat. xD

Und Übrigens nettes Characterdesign. ;)

Schlummi
Es ist eine Mischung aus Zitteraal und Schlange, der Dorn, den man noch ganz schwach wahrnimmt, war ein überbleibsel von dem ursprünglichen Bild.

Ich schau mal was sich da noch mit der Lichtsituation machen lässt, als ich die Nase stärker ausmodellieren wollte, sah das z.B. nicht so ansprechend für mich zumindestens aus.

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Noel
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Beitrag von Noel » 27. Mär 2013, 15:36

Ich habs nun so versuch fertig zu bekommen :<

Bild

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Beitrag von FastArt » 27. Mär 2013, 16:41

Also es gab ja mal paar Anregung zu deinem Bild, was grade das Vorzeichnen ohne überlappende Flächen anging. Ich muss schon sagen ich bin echt fasziniert wie jemand so krass und konstant hilfreiche Kritiken ignorieren kann. Ich erspar mir jetzt mal schon wieder eine T-Rex-Version aus einem deiner Paintings zu machen, weil du sowas ja auch immer als böswillige Schändung siehst oder sowas... kein Plan aber AlterAlterAlter... :wise:

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Beitrag von Noel » 27. Mär 2013, 16:56

Ich hab doch versucht die umzusetzen.. ich ignoriere das nicht.

Bin momentan nur nicht der Typ der 3 Monate an einem Bild sitzt

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Beitrag von FastArt » 27. Mär 2013, 17:14

Hm okay dann hast du anscheinend wenig Verständnis für perspektivische Verkürzungen und solltest da einiges an Studien machen.

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Beitrag von Noel » 27. Mär 2013, 17:18

Vielleicht hab ich das ^ ^
Du darfst mir gern mal mit Redlines zeigen, wie du das meinst.
Ohne mich zu vera..lbern und gleich wieder ein T-Rex Bild draus zu machen ^ ^

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Beitrag von FastArt » 27. Mär 2013, 17:27

Dafür hab ich leider keine Zeit und ich glaube es gab damals auch einige Overpaints daher werd ich mich da auch jetzt erstmal raushalten :P

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Beitrag von Noel » 27. Mär 2013, 17:29

Nope, Gab es damals nicht~

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Beitrag von Chinasky » 27. Mär 2013, 19:14

OPs gab's noch nicht, aber es wurde schon drüber gesprochen und die Anmerkungen dazu wurden nicht wirklich "verwertet". ;)
Hier mal kurzes OP:

Bild

Zuerst sollte eine überzeugende Zeichnung der Figur entstehen. Wenn man alles Wichtige korrekt erfaßt hat, kann man nachher immer noch Teile durch den Rauch wieder übermalen. In meinem OP hab ich etwas Lineart über Dein Pic gelegt. Insbesondere der bl Arm und die Hand, die das Mundstück der Pfeife hält, sind wichtig - und bei Dir leider völlig aus der Perspektive gerissen. Ich hab mal die Hand bei meiner Übermalung weggelassen und nur die Schnittstelle am Handgelenk angedeutet: Probiere da mal die Hand so "anzudocken", wie es auf Deinem Bild der Fall ist. Es bringt nix, sich eine Hand-Referenz zu suchen und dann zu ignorieren, in welchem Winkel der Unterarm an dieser Hand ansetzt.

Wie Du an meinem OP siehst, hängt der Pimmel des Protagonisten bei Dir ungefähr auf der unteren Bildkante. Und auch sonst hat die Figur keinerlei "angenehmen" Shape in Bezug auf die Bildkanten. Nur, weil der Shape von dem Rauch überlagert wird, wird er deswegen aber nicht gleich unwichtig - der Betrachter ergänzt die Linien, die er wegen des Dunstes nicht sehen kann, automatisch! Das ist der Grund, weswegen der "Trick", schwierige anatomische Stellen irgendwie durch andere Objekte zu verdecken, meistens nicht klappt: der Betrachter ergänzt sie, egal ob verdeckt oder nicht - und ist sofort irritiert, wenn diese Ergänzung komisch wirkt.
Ich kann FastArts Verärgerung (so ich die richtig aus seinen Postings herausgespürt habe) schon irgendwie verstehen: Du kümmerst Dich zu wenig um die Basics und bringst dafür den ganzen Manga-Kitsch, inklusive des winzig kleinen Mundes (der aussieht wie das Maul einer Plötze), der stilisierten Lichtsternchen und der knallbunten Farben, während Du offensichtlich keine vorbeireitenden Studien (ist was anderes als Kompositionsskizzen) des darzustellenden Objekts machst. Und wenn Du dann nach korrigierenden Red lines fragst, dann fragst Du nach dem Falschen: es sind nicht ein paar kleine Stellen, die hier Probleme verursachen, sondern die gesamte Herangehensweise müßte verändert werden. Aber seit Monaten, wenn nicht seit Jahren gehst Du permanent in diese Richtung "ausgedachter Manga"... Warum versuchst Du es nicht mal mit echtem Realismus, also ohne diese künstlichen Verstatzstücke mit den eckigen Haarsträhnen, absurden Augenreflexionen, picometerkleinen Mündern und Öhrlein, unbelebt unifarbigen Hautpartien usw.? Die typischen Manga-Merkmale kannst Du später, wenn Du realistischer zeichnen und malen gelernt hast, jederzeit wieder einfügen, wenn Dir diese spezielle Ästhetik so am Herzen liegt.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Mone » 29. Mär 2013, 11:00

Au Backe, der Typ hat offensichtlich Zahnschmerzen!

(Ändern bis der Arzt kommt, oder nochmal neu anfangen :wink:
Ich würd` neu anfangen :404:
Chinaskys Ratschlägen folgend...).

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Beitrag von Noel » 29. Mär 2013, 12:19

Mone das war nicht gerade nett, Chinasky gab nebenbei wenigstens noch ganz gute tipps..

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Beitrag von schlummi » 29. Mär 2013, 14:15

Die typischen Manga-Merkmale kannst Du später, wenn Du realistischer zeichnen und malen gelernt hast, jederzeit wieder einfügen, wenn Dir diese spezielle Ästhetik so am Herzen liegt.
MMn dürfte das nicht gehen. Die "Manga-Ästhetik" ist keine Stilisierung, also ne Ableitung in eine bestimmte Stillrichtung. Es hat eigene Funktionalität.
Guck Dir mal so ein "Anatomie"-Tutorial für Manga-Zeichner. Mit der Perspektive geht es ähnlich. Es ist keine "Rückständigkeit", es sind andere Werte. ;)

@Noel
Wie wäre es wenn Du die Bilder von "grossen Manga-Meistern" Deiner Wahl eine Weile kopieren würdest? Also, nicht abpausen, aber abzeichnen. Dann vllt die Ergebnisse übereinander legen und Unstimmigkeiten analysieren. Wenn man einen sitzenden Mann 100 Mal abgezeichnet hat, (be)merkt man viele Fehler und lehrt das Auge richtig zu sehen. Da gibt es noch durchaus viel Bedarf. :)

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Beitrag von Mone » 29. Mär 2013, 21:29

Noel, Du hast Recht. War vielleicht nicht so passig, konnte ich mir nicht verkneifen. War nicht böse gemeint.

Aber ich meine es ernst. Von Grund auf neu anfangen ist manchmal die bessere Alternative, als daran herumzuoperieren.
Also den Typen erst ohne Decke zeichnen, Kleidung und Schmuck auch später.

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Beitrag von Chinasky » 29. Mär 2013, 22:17

schlummi hat geschrieben:MMn dürfte das nicht gehen. Die "Manga-Ästhetik" ist keine Stilisierung, also ne Ableitung in eine bestimmte Stillrichtung. Es hat eigene Funktionalität.
Das eine schließt das andere nicht aus. Stilmittel (wie die glänzenden Augen, die Zackenhaare, die kleinen Münder und Nasen, die Flächigkeit von Hautpartien usw) sind aber durchaus wie so eine Art "Symptome" vorhanden. Ich will gar nicht bezweifeln, daß es eine irgendgeartete "eigene Funktionalität" bei Mangas gibt, dafür kenne ich mich zu wenig aus. Ich ging nur von Noels Bild aus und darin sehe ich mit meinem ungeübten Auge eben nur diese Art Stilmittel, denen ich nicht mehr entnehmen kann als: Der Zeichner mag vermutlich Mangas und möchte hier ebenfalls ein Manga-Bild malen/zeichnen.
Guck Dir mal so ein "Anatomie"-Tutorial für Manga-Zeichner. Mit der Perspektive geht es ähnlich. Es ist keine "Rückständigkeit", es sind andere Werte. ;)
Stilisierung ist etwas anderes als Rückständigkeit. Aber vielleicht hast Du Recht und ich sollte nicht jemandem Ratschläge geben, dessen angestrebten Stil ich nicht genügend kenne. Werd ich mich zukünftig also lieber raushalten. :)
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Noel » 29. Mär 2013, 22:39

Oder einfach mal hinterfragen, bevor du von sachen "ausgehst" ^^'
Als beispiel, ich finde nicht das Manga typisch ist, ein kleinen mund zu machen.
Auserdem probiere ich immer etwas rum, die nase wäre größer nicht gut gewesen
und auch ein Größerer Mund hätte da nicht hin gepasst.
Zumindest wie ich Zeichne hätte es nicht gepasst.

Und nein, du brauchst dich nicht raushalten.
Da war in dem text vielleicht etwas hart ausgeführt, hab aber die tipps gelesen und das fand ich gut und hilfreich.

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schlummi
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Beitrag von schlummi » 30. Mär 2013, 00:46

Chinasky
Oh, Hank, sorry, falls meine Bemerkung evtl belehrend rüberkam. War nicht beabsichtigt, bitte nicht böse sein! Ich meine nur, dass die Tipps zu realistischer, bewusster, "westlicher" Vorgehensweise vllt. in diesem Fall nicht fruchten würden. FastArt meinte in die gleiche Richtung und hat ja schon aufgegeben. ;)

Es fällt mir schwer etwas griffig zum Thema zu formulieren, denn ich denke da aus der Perspektive der chinesischer Malerei, die eine ganz andere Sprache spricht. Kurz gesagt, wenn man den MARVEL-Helden grosse Augen malt, werden sie unwahrscheinlich als "Manga-Style" durchkommen. Es ist keine Stilisierung. Ich finde in diesem Zusammenhang das Wort "Style" oder "Stil" schon irreführend. MMn. sind meine Kenntnise, was Anatomie und Perspektive betrifft, durchaus gründlich. Trotzdem kann ich nicht die Mangas zeichnen. Denn in meinem Kopf gehe ich genau den Weg, den Du empfiehlst. Den Weg des Wissens. Bei mir klappt das nicht.

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Beitrag von BurnZ08 » 30. Mär 2013, 14:02

Nun ich selbst mag Mangas auch und meine Zeichenart hat starke Einflüsse. Dennoch Noel, selbst wenn du in diesem Stil malst musst du anatomische Tatsachen beachten. In einem Manga ist lediglich der Kopf stark stilisiert. Der Körper hingegen hat nur geringfügige Änderungen (beliebt ist zb die Brustaufpumperei und Vestentallieextreme bei Frauen ;) ) .

Chinasky denkt in einem realistischen Stil, was zwar nicht auf alles in deinem Mangastil zutreffen mag, aber durchaus auf einen großen Teil. Hände bleiben Hände. Sowohl in der Länge als auch in der Dicke oder sonst was. Real oder Manga ist da egal.

Ich kann dir nur raten Anatomie zu lernen und zunächst einmal versuchen etwas realistisch zu malen. Danach kannst du den Kopf immer noch stilisieren wie es dir gefällt.
Kunst und Wahnsinn liegen verdammt nah beinander!!!

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ShivOr
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Beitrag von ShivOr » 30. Mär 2013, 15:34

Also die anatomischen Grundlagen etc zu lernen müsste in jedem Falle funktionieren, da die Stilisierung nichts weiter als eine Abstraktion des realistischen Menschen ist, man kommt da auch meiner Meinung nach nicht wirklich drum herum.
Wenn man sich in einer bestimmten Richtung entwickeln will, ist es wahrscheinlich nicht verkehrt sich mal einige Stilisierungen von Zeichnern, die einem Gefallen herauszupicken und diese zu Analysieren. Sprich was für Proportionen wendet er an, was lässt der Zeichner weg und was modeliert er aus usw, aber dafür braucht es wie oben beschrieben schon die Grundlagen als Vorrausetzung.

Ich bin z.B. eher der Meinung, dass der Mund nicht in die Stilisierung passt. So eine Mundform muss man schon wesentlich stärker stilisieren, damit es Pi mal Daumen reinpasst.
So ein Mund sieht man desöfteren auch bei einer Nekomimi, wenn sie beispielsweise schockiert ist.

Für mich macht das Gesicht auch allgemein, den Eindruck, dass du nicht wirklich weißt wo du eigentlich hin willst. Teilweise hat das Gesicht semi realistische züge dann wiederum allerdings stark stilisierte Partien.

Ich hab diesbezüglich schnell mal Redlines gemacht wie ich das ca. stilisieren würde.
Bild
Ich hoffe du kannst was damit anfangen. :>
Der Körper hingegen hat nur geringfügige Änderungen
Würde ich nicht so unterschreiben und kommt immer auf den individuellen Zeichner an.

Hier ein Beispiel vom Hanamaru Kindergarten oder Kaiba(btw empfehlenswerter Anime :P)

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Beitrag von Chinasky » 31. Mär 2013, 13:21

@Schlummi: Nö, kam nicht belehrend rüber. Beziehungsweise: ja, schon, aber nicht von oben herab. Ich lerne ja gern dazu! :) Da ich zu geizig bin, mir Bücher zu kaufen: inwiefern gibt es eine spezielle Manga-Perspektive? Ich hatte jetzt mal im Web nachgeguckt und irgendwo ein Tutoriale für Manga-Anatomie gefunden und da war tatsächlich ein Unterschied zur "realen" Anatomie, daß nämlich bei den männlichen Figuren die Beine im Gesamtverhältnis zum Körper kürzer waren als bei den Frauen. War für mich neu, daß das so eine Art Manga-Naturgesetz zu sein scheint, ich hatte bisher immer gedacht, daß die Zeichner es halt manchmal etwas übertreiben... ;)
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von FroschMonster » 1. Apr 2013, 00:47

Also wenn ich mich als noob doch mal einklinken darf... ;)

ich hatte so mit 17-18 auch extrem viel Anime geschaut und noch mehr bewusst Mangaartig gezeichnet. (als würde ich heute keine Zeichentrickfilme und Serien schauen :P)

Aber wenn es um Posen und Gesten ging hatte ich neben den ganzen "How to draw Manga"-Büchern
Bild
Auch immer wieder reale Referenzen und andere anatomischen Zeichenbücher, welche mir doch schon sehr gut weitergeholfen haben.

Meiner Meinung nach ist Manga eine gesonderte Form von Karikieren. Man hat gewisse Formen die besonders stark betont werden und dennoch immer auf die Realität bezogen sind.
Sei es Kindchenschema oder Muskelberge oder Pornotussis. ^^

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Beitrag von schlummi » 1. Apr 2013, 23:55

Chinasky
Unterschied zur "realen" Anatomie, daß nämlich bei den männlichen Figuren die Beine im Gesamtverhältnis zum Körper kürzer waren als bei den Frauen.
Oh, das hab ich nicht gemeint. Ich finde viel bezeichnender ne andere Sache. Wenn man sich damit länger beschäftigt und tiefer gräbt kommt man immer öfter an den magischen Satz: "Es ist so und so (blabla)... aber das wichtigste ist, dass Sie es ausgewogen und harmonisch zeichnen!" ;)
Ich kenne ja den Spruch. Nur ursprünglich wurde er zu Sachen gesagt, die absolut nichts mit Anatomie oder Perspektive zu tun haben. Diese beide westliche Wissenschaften kennt man im Fernosten seit gerade mal 50 Jahren. Und geht damit entsprechend sehr oberflächlich um. Es gibt keine "spezielle Manga-Perspektive", es wird nur sehr basic-mässig 1FP zentrale benutzt. Einen 3-dimensionalen Raum damit überzeugend darzustellen endet bei "...aber das wichtigste ist, dass Sie es ausgewogen und harmonisch zeichnen!" Ich möchte jetzt keinen stundenlangen Beitrag über fernöstliche Kunst tippen. Wenn wir uns in Wuppertal sehen, können wir gern darüber reden. ;) :)
Ich bin z.B. eher der Meinung, dass der Mund nicht in die Stilisierung passt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen bestimmten Vorschriften gibt, der die Mundform in genau dieser Situation regelt. Denn es werden nicht wirklich Menschen gezeichnet, sondern quasi "Glyphen", die von nem Kundigen gelesen werden können. Von Augenform, Farbe, Sehrichtung über jede einzelner Körperteilen bis zu Gesamtpose. Das kennen wir hier aus ägyptischer Malerei.

FroschMonster
Ist ja lustig, hab ich auch das Buch! Schon auf S.10 werden "zum Studium der Posen" die Holzpuppen empfohlen. Also, in einem Anatomiebuch. :)

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Beitrag von ShivOr » 2. Apr 2013, 03:09

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen bestimmten Vorschriften gibt, der die Mundform in genau dieser Situation regelt.
Von so einer Vorschrift habe ich allerdings nie gehört, von daher bin ich da eher skeptisch. Was ich zumindestens als Erkenntnis gewonnen habe ist, dass um so stilisierte /karikierter, die Figur ist um so abstrakter bzw symbolenhafter kann man mit solchen Dingen arbeiten. Super Deformed Character ist da wahrscheinlich ein gutes Beispiel für.
[...]es wird nur sehr basic-mässig 1FP zentrale benutzt. Einen 3-dimensionalen Raum damit überzeugend darzustellen endet bei "...aber das wichtigste ist, dass Sie es ausgewogen und harmonisch zeichnen!"[...]
Mh, also hier finde ich für den Einstieg ausreichend erläutert. Ich kenne auch um ehrlich zu sein nur das Buch. Welche Lektüre hast du den diesbezüglich gelesen?^^
Vielleicht sollte man einfach differenzieren, da es ziemlich viele schlechte Bücher Allgemein zu Manga hier gibt, weil der Boom vor einigen Jahren dazu Beitrug, dass sehr viele schlechte Bücher veröffentlicht wurden, wie beispielsweise dashier.

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PhilipRodruigez
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Beitrag von PhilipRodruigez » 8. Apr 2013, 19:26

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Beitrag von Seyreene » 13. Apr 2013, 16:49

PhilipRodruigez: Das Ding sieht wirklich etwas unsicher aus... Oder beschwichtigend! =D

Hier mal eine rasche Koloration einer Charakter-Lineart:
Bild

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