Scribbles & Sketches

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
nutriman
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Kohlezeichnung

Beitrag von nutriman » 23. Jun 2015, 15:24

Warum schmollt sie, keiner weiß es :?

Inspiriert durch ein Portraitfoto auf deviantart.

Das ist der zweite Versuch.
Beim ersten wollte ich genau messen, aber das sah völlig verkorkst aus am Ende.
Dann hab ich nochmal gestartet und keine Maße genommen, also nur per Auge.

C&C immer gern !

Bild
Zuletzt geändert von nutriman am 24. Jun 2015, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von sepiaschale » 23. Jun 2015, 17:10

nutriman
Schöne klassische Zeichnung! Hast du Kohle benutzt oder Graphitstifte?
Versuch macht kluch! www.martin-kuenne.de

nutriman
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Beitrag von nutriman » 24. Jun 2015, 10:40

Danke Sepiaschale, wurde mit Kohle gezeichnet :)

Irgendwie lustig, hab mir ein Intuos Pro geholt, aber es hat eigentlich dafür gesorgt, daß ich auch wieder traditionell mehr zeichne.. super!

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Beitrag von Elyan » 24. Jun 2015, 15:37

klingt als hätte sich die investition gelohnt :) schönes portrait auf jeden.

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Beitrag von sepiaschale » 24. Jun 2015, 15:56

nutriman
Haha :) , geht mir ganz genauso! Wie wäre es wohl gewesen, wenn wir uns ein Cintique angeschafft hätten! :D .... "Wir bauen mal auf Sand..."
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Beitrag von Elyan » 25. Jun 2015, 09:59

naja ohne den enormen preis wäre es aber schon eine traumhafte anschaffung.
gerade das companion ist doch so ziemlich das praktischste überhaupt.
ich habe momentan mein intuos 4 m mit mein lappi zum arbeiten. zum mitnehmen ist das gelinde gesagt etwas umständlich/unhandlich.
aber auf sand bauen... verständlich wenn man primär traditionell arbeitet und keine einnahmequelle dadurch

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Beitrag von sepiaschale » 25. Jun 2015, 12:00

Elyan
Schon gut, schon gut! Nur, damit wir uns nicht falsch verstehen! :) War eher dem Witz geschuldet. Ich hätte ja selber gern so ein Dingen!
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Beitrag von Elyan » 27. Jun 2015, 06:31

haha ok. ich bin halt ein furchtbar ernsthafter mensch... ... ... nicht... manchmal... vielleicht :P

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Beitrag von sepiaschale » 14. Aug 2015, 06:53

Ich weiß nicht, wo ich das hier mal lassen soll: eigentlich eine digitale Skizze, aber auch schon wieder zu detailliert. Hauptsächlich ginge um Licht auf den Haaren.
Bild
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Beitrag von Wolkenleopard » 14. Aug 2015, 09:20

Also die Haare sind dir schon mal super gelungen! das Bild gefällt mir gut, aber ich werde dir trotzdem ein wenig Genörgel dalassen, vielleicht kannst du ja was damit anfangen.

Verbesserungsvorschläge:
- Die Kante vom Pullover hätte ich im Schlüsselbeinbereich klarer definiert, auch wenn es nur eine Skizze ist.
- Und ich würde dir erneut den Tipp geben, auf Augen, Nase, Mund deutlichere Akzente zu setzen, um die Frau lebendiger wirken zu lassen. Noch mal gebe ich dir den Tipp aber nicht, sonst nervt es dich irgendendwann. :D
- Die kreisförmige Struktur auf der Wand links in Höhe ihres Ohres stört mich.
- Der Winkel vom Schatten an der Wand kurz unter ihrem Dutt ist, glaube ich, nicht ganz stimmig.
- Der große senkrechte Schattenbalken links unterbricht die Querrillen des Gesteins, die müssten sich aber vermutlich durch den Schatten hinweg fortsetzen (kenne ja das Original nicht, aber so scheint es sinnvoll).

Insgesamt eine schöne Skizze, die weiche Art zu zeichnen passt super zu ihrem weichen Blick! Wenn die Mundwinkel etwas mehr nach unten zeigen würden, würde die junge Frau fast schon melancholisch wirken mit den gitterstabartigen Fensterstrukturen im Rücken und dem Licht, von dem sie sich gerade abwendet, um zurück in die Schatten zu treten. Ach, wahrscheinlich interpretiere ich schon wieder zu viel. Die Licht- und Schattenverteilung ist auch sehr schön ausgewogen.

Gruß
Wolkenleopard

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Beitrag von sepiaschale » 14. Aug 2015, 15:29

Wolkenleopard, vielen Dank für deine Gedanken!
Deine Verbesserungsvorschläge sind allesamt gebonkt! Auch die Wiederholte :) !
Sehe auch noch weitere Punkte, die geändert werden müßten.
Irgendwie springt aber der Funke diesmal nicht rüber. Oder anders gesagt. ich werde wohl später oder gar nicht mehr an diesem Bild weiterarbeiten. Was aber nicht heißen soll, das ich nicht dazugelernt habe oder deine genannten Kritikpunkte in den Wind geschossen sind. An diesem Wochenende ist erstmal ein Mann dran!

Bezüglich der Interpretationen, die du oft mitlieferst, brauchst du dich nicht zurückhalten. Auch oder gerade dann, wenn etwas anderes als gedacht dabei herauskommt. Ich finde es höllisch interessant!

Liebe Grüße,
sepiaschale
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feider
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Beitrag von feider » 25. Aug 2015, 14:37

Ein paar aktuelle Übungen meinerseits:

Bild
Bild

Ansonsten: Wie taste ich mich am besten an das Zeichnen von Landschaften heran?

EDIT:
Oder um das ganze gleich mit einem Beispiel zu versehen:
Ich wollte ausprobieren, eine Bergkette auf das Papier zu kriegen.
Was ich versucht habe: Die Berge durch die harten Kanten zwischen beleuchteten und nicht beleuchteten Flächen plastisch wirken zu lassen.
Ich habe das Gefühl, dass das mit den dunkleren Bergshapes im Vordergrund aktuell so gar nicht funktioniert. Liegt das an der aktuell noch recht schlampigen Ausführung oder habe ich fundemantal etwas falsch verstanden? Zudem habe ich keine Ahnung, wie ich das Muster des Schnees auf dem Felsen ordentlich reinbringen kann - oder ob sich das überhaupt lohnt.
Mein Bild ist dieses hier:
Bild

Als teilweise Referenz diente mir dieses über Google-Bildersuche gefundene Foto:
http://www.feiderspace.net/cms/data/upl ... ag1099.jpg
Ich bitte um Tipps und Kritik für meinen Personal Showroom!
http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... php?t=5274

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 26. Aug 2015, 13:07

@ sepiaschale:
Hab mal'n kleines OP gemacht, auch wenn Du da nicht mehr rangehen wolltest:
Bild

Es sind vor allem kompositorische Schwächen, die mir da auffallen. Im Gegensatz zu Wolkenleopard finde ich nicht, dass Du auf Augen, Nase und Mund noch stärkere Kontraste hättest setzen müssen. Im Gegenteil: da wir es mit einer Gegenlichtsituation zu tun haben, dürften Binnenstrukturen eigentlich schwerer auseinanderzuhalten sein. Ich habe in meinem OP daher im Gesicht überhaupt nichts geändert (edit: sorry, hab ich doch: ein Schattenverlauf von links her ist drin. Der sollte dazu dienen, den Shape des Kopfes noch zu verstärken, hab aber nix mit der Betonung von Nase, Auge, Mund zu tun) Ansonsten hab ich Dir mal an vier Stellen eingekreist, wo wieder die üblichen Tangentenprobleme auftreten: Formen, die ineinanderlaufen und dadurch die Lesbarkeit deutlich erschweren.
Darüber hinaus hast Du - und an der Stelle habe ich entsprechend am meisten verändert - das Hauptmotiv Mädchen und den Hintergrund mit den Fenstern viel zu stark miteinander konkurrieren lassen.
Die Strukturen auf der Mauer hinten sollten, wenn man sich auf das Mädel konzentriert, überhaupt nicht zu sehen sein. Überhaupt stört mich der rauhe Brush, mit dem Tu Teilweise auch bei dem Mädel gearbeitet hast (z.B. beim Kernschatten am Hals): wenn man Custombrushes, gegebenenfalls sogar strukturierte Brushes, anwendet, dann sollte man sich überlegen, wo man die einsetzt.
Bei den Haaren hast Du übrigens zu viele Linien gesetzt - das wirkt dann schnell strohig. Lieber mit breitem Brush die Hauptmassen anlegen und dann mit einem feinen Brush ein paar Strähnchen aufblitzen lassen...

@feider: Du könntest Deine Sketches ruhig vor'm Hochladen noch etwas justieren, z.B. in Photoshop mal fix die Autotonwertkorrektur drüberlaufen lassen. So präsentiert, wirken sie schon wegen der grauen Trübheit wenig motivierend, sie sich mal genauer anzuschauen.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Wolkenleopard » 27. Aug 2015, 04:43

Hm, vielleicht habe ich mich doof ausgedrückt. Mit Akzente setzen meinte ich nicht nur Licht und Schatten, sondern auch etwas mehr Details zu zeichnen als beim Rest und eine um eine Stufe sauberere Ausarbeitung. Ich hätte z. B. noch Wimpern angedeutet und feine Riffeln auf der Unterlippe. Kann natürlich sein, dass der Hinweis trotzdem Murks ist und nur meinem persönlichen Geschmack entspringt. Aber bspw. die fehlenden Wimpern stören mich beim gegenwärtigen Detailgrad ziemlich, weil man ja auch einzelne Haare beim Kopfhaar ausmachen kann.

@feider

Bei deinen jetzigen Skizzen finde ich, dass du zu wenig Kontrast in der Schattierung hast. Bei dem Kleid von der Dame mit dem Schirm passt das, da dies ja weich wirken soll, aber bei 'harten' Themen wie dem Krieger (Thor?) finde ich Kontraste immer besonders wichtig.

Zu den Bergen kann ich nicht viel sagen, da ich darin selber nicht sehr gut bin, außer, dass du die Felsen im Vordergrund mit einer deutlich felsenartigeren Silouette zeichnen könntest, je nach dargestellter Höhenlage könntest du ggf. ein Paar Baumgruppen (Krüppelkiefern z. B.) auf dem Hang im Vordergrund einfügen, um für mehr Abwechslung zu sorgen und die Größendimensionen ersichtlich zu machen. Momentan ist das einfach eine unnatürlich glattgelutschte Fläche. Und ich würde sie nicht genau in der Mitte zusammentreffen lassen, sondern versetzt.

Bei der Frau mit dem Schwert würde ich dir den Tipp geben, das Schwert mit dem Lineal zu zeichnen. ;) Auch diese Skizze könnte noch ein paar mehr Abstufungen in den Schatten vertragen.

Insgesamt gefallen mir die Personenskizzen deutlich besser als die meisten in deinem Showroom (in dem ich dir übrigens einen Kommentar dagelassen habe). Besonders der Krieger gefällt mir mit seinem ausgearbeiteten Waffengürtel und der dynamischen Pose. Die Anatomie ist inzwischen deutlich besser und nicht mehr ganz so stark verzogen.

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Beitrag von Chinasky » 27. Aug 2015, 12:24

Wolkenleopard: Du liegst richtig bei dem Punkt "um eine Stufe sauberere Ausarbeitung". Das ist aber letztlich immer so, dass der focal point etwas präziser ausgearbeitet sein sollte, als unwesentlichere Bereiche des Bildes. Ganz entschieden würde ich aber gerade beim vorliegenden Beispiel davon abraten, jetzt Riffelungen auf der Lippe oder gar einzelne Wimpern einzuzeichnen. Wimpern einzeln - das ist entweder ein Zeichen, dass absolut fotorealistisch gezeichnet wird (was ich nun nicht als scribble/sketch betrachten würde), oder eben ein Anfängerfehler. Im vorliegenden Bild ist meines Erachtens sogar schon zuviel an den Augen herumgefeilt worden, die Lichtkanten an den Augenlidern stechen z.B. schon einen Tick zuviel hervor. Für Augenwimpern reichen bei einem Sketch zwei STriche: einer oben, einer unten. Einzelne Augenwimpern einzuzeichnen gibt dem Betrachter keine sinnvollen zusätzlichen Informationen. Effektivität beim Zeichnen dreht sich darum, visuelle Informationen in konzentrierter Form zu liefern, nicht, sich in redundanten, oder, bei dem Einmalen einzelner Wimpern (die jede für sich allein garantiert nicht beobachtet, sondern "angedichtet" wird), sogar ausgedachten Details zu verlieren.

feider:
Ansonsten: Wie taste ich mich am besten an das Zeichnen von Landschaften heran?
Schau Dir Meisterzeichnungen an. Sehr zu empfehlen sind die schön sauber gezeichneten Studien von Caspar David Friedrich. (Tipp: nicht auf "google bilder" setzen, sondern besser ein Buch mit Zeichnungen von ihm in der nächsten Stadtbibliothek ausleihen). Oder eben von anderen Landschaftsmalern, beispielsweise Corot.

Nachtrag: Bei der Landschaft versuchst Du, den Bleistift zu verwenden, um Tonwerte zu erzeugen. Der Bleistift ist aber in erster Linie ein Linien-Werkzeug (was für ein Wortspiel! :D ). Wenn Du nicht minutiöse Details a la Caspar David Friedrich zeichnen möchtest, wäre es besser, wenn Du malerische Utensilien, beispielsweise Holzkohle, zum Zeichnen verwendest, mit denen Du schneller große Flächen dunkel kriegst. Bei Deiner Bergskizze (der Link, der auf die Vorlage gehen soll, führt auch nur auf Deine Zeichnung) ist vor allem die Komposition schwierig mit den zwei dicken dunklen Bergen an den Seiten. Die hast Du nun "vollgekritzelt", d.h. Du wolltest sie eigentlich dunkel schraffieren, dann hat Dir das aber zu lange gedauert, und so hast Du gekritzelt. Wenn Du mit dem Bleistift zeichnest, konzentriere Dich auf Linien, nicht auf große vollzuschraffierende Flächen.
Zuletzt geändert von Chinasky am 27. Aug 2015, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von sepiaschale » 27. Aug 2015, 14:54

Jetzt habe ich seit meinem letzten Bild gar nicht mehr gemalt oder gezeichnet, unheimlich viel um die Ohren gehabt und ihr macht euch hier netterweise einen Kopf um mein Bild:
@Chinasky und @Wolkenleopard:
Erstmal vielen Dank für dein OP, Chinasky: Die Hinweise auf die Komposition kann ich gut gebrauchen. Das sind Dinge, auf die ich nie gelernt habe, zu achten. Folglich sehe ich sie auch gar nicht. Das, denke ich, kann ich dann in Zukunft mehr und mehr abstellen.
Die Diskussion um Wimpern und Details im Gesicht ist, glaube ich, nur entstanden, weil ich mich schon viel zu sehr von der Skizze ins Detail gemalt habe, und jetzt ist es genau dazwischen. Der grobe Pinsel ist für mich ein hilfreiches Werkzeug, weil ich gerne viel zu früh ins Detail gehe und die Vorstadien optisch nicht ertrage. Ich finde sie so häßlich, das ich abbrechen möchte. Dieser Pinsel gibt mir dann das Gefühl, schon genug sehen zu können, die Anatomie zu ertasten, bevor ich mich festlege mit sauberen Kanten. Das ist ja bei vielen meiner Bilder so, den Sprung weiter habe ich noch gar nicht vollzogen. Insofern liegt ihr beide, Chinasky und Wolkenleopard, gar nicht so weit voneinander entfernt, weil es bei mir an der Ausarbeitung der Endphase hapert. Dieses Stadium würde ich dann dazu benutzten, um eigentlich erst los zu legen. Irgendwie ist aber der Reiz, die "AUJA-Stimmung" vom Anfang weg. Trotzdem danke ich euch herzlich für die Tips, die mich mal wieder ein bißchen nach vorne bringen.

@Wolkenleopard: An dieser Stelle noch zu deinen neuen Bildern. Wollte den leichten Anschub im Forum weiter unterstützen und dir unbedingt schreiben, hätte aber nur Belangloses Zeugs zustande gebracht. Das wäre nicht fair. Also habe ich meine Schnüss gehalten. Wenn ich mich aus dieser Phase freigestrampelt habe, melde ich mich.

@feider:
Die Leute, die aus deiner letzten Skizze, die Berglandschaft, mit einem Bleistift ein reizvolles Bild zeichnen können, haben jahrelang gezeichnet. Ich will damit sagen, das Landschaftbilder mit Bleistift unheimlich schwierig sind.
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Beitrag von Wolkenleopard » 27. Aug 2015, 18:22

@Chinasky

Ah, danke für deine ausführliche Erklärung! Da bin ich wohl in die Anfängerfalle getappt. Werde das nach deinem Hinweis mal gezielt ausprobieren, ab welcher Detailstufe Wimpern sinnvoll sind und wann nicht, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.

@sepiaschale

Kein Problem, alles gaaaanz entspannt. ;) Du musst dich nicht zu irgendwas verpflichtet fühlen, nur weil ich überall meinen Senf dazu gebe. Ich habe nur gerade beruflich recht viel zu schreiben, so dass ich meine Freizeit als Gegengewicht lieber mit Zeichnen/Zeichentheorie vertreibe und darum hier recht aktiv bin. Mir ist bewusst, dass sich das nicht jeder so einrichten kann.

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Beitrag von poxel » 4. Nov 2015, 14:29

Nach langem mal wieder zum Bleistift und Skizzenblog gegriffen. Herausgekommen ist ein Wikinger:
Bild

Ich bin relativ zufrieden mit den Proportionen, obwohl man hier und da sicher noch dran feilen kann ;)

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Beitrag von aeyol » 4. Nov 2015, 19:37

Sieht spaßig aus!

Spontan würd ich sagen, dass dieser Minidolch/Kurzschwert, was er da am Gürtel hat, eher ungünstig in die Bein-Silhouette übergeht und zudem auch "ins Bein sticht". Da könntest du die Hand samt Dolch noch weiter nach rechts schieben, bis die Spitze der Waffe hinten übers Bein herausragt. Hattest du in der Skizze auch schonmal so, wie mir scheint :)

Oder anstelle des Dolches was anderes machen. Dieser Teil des Characterdesigns schwächelt im Vergleich zum Rest.

Erinnert mich ein bisschen an Figuren aus Asterix :D
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Beitrag von poxel » 5. Nov 2015, 09:55

Danke, aeyol. Beim Zeichnen ist mir auch aufgefallen, dass mit dem Dolch irgendwas nicht funktioniert. Es juckt mich jetzt, gleich noch weitere Figuren zu malen. Dein Hinweis mit dem ausbrechen aus der Silhouette wird mir dann zu gute kommen :)

Ja, ein wenig erinnert es schon an Asterix-Figuren. Muss an den großen Füßen und den stummeligen Beinen liegen :D

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Beitrag von poxel » 4. Dez 2015, 13:08

Habe neulich eine knuffige Oma gemalt. Aus ihrem Buckel ist dann ein Wanderrucksack geworden und kurz darauf hat sie noch einen Enkel bekommen... Und gestern kam nun schließlich noch ein Oma-Mobil dazu, denn irgendwie müssen die Zwei ja zum Camping-See kommen... Bin gespannt, was denen noch so passiert.

Omchen und Enkel:
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Oma-Mobil:
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Beitrag von aeyol » 4. Dez 2015, 19:25

very cute. :D
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Beitrag von vanderhorst » 4. Dez 2015, 20:33

finds auch sehr knuffig poxel, jedoch muss ich über die Antenne meckern, die zerstört volkommen diese schöne breit-schmal-breit Aufteilung

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Beitrag von poxel » 7. Dez 2015, 09:29

Hui! Gut gesehen, vanderhorst! Ich wollte unbedingt so einen ollen Fuchsschwanz an eine Antenne malen, dass mir gar nicht Aufgefallen ist, das darunter dann auch die Form leidet!

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Beitrag von vanderhorst » 4. Jan 2016, 16:38

heut und gestern

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