The Wormworld Saga - Fan Art Thread

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
Henrik
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Beitrag von Henrik » 18. Aug 2014, 10:45

Sehr schön!
Die Farbwahl ist vortrefflich.

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digitaldecoy
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Beitrag von digitaldecoy » 18. Aug 2014, 17:00

Hallo, Leute! Ich weiß, ich bin ein seltener Gast in meinem eigenen Forum geworden. Ein Stachel, der mich endlos plagt. Gerade habe ich auf den Webseitenstatistiken gesehen, dass vom Foroum aus auch auf das neue Kapitel verlinkt wird und da wollte ich doch mal vorbeischauen.

@ oger-lord:

Ja, der Trend ist beunruhigend. Vielleicht wäre es sogar ganz einfach möglich gewesen, das aktuelle Kapitel zu teilen. Nach der Thronsaal-Szene z.B. Aber irgendwie war das Kapitel für da noch nicht zu Ende. Das nächste Kapitel wird bestimmt kürzer aber so lange ich es mir irgendwie leisten kann, die Kapitel eben so lang zu machen, wie es sich für mich gut anfühlt, werde ich das auch tun.

@ Chinasky:

Das ist wirklich super nettes Feedback von Dir, vielen Dank! Du hast wahrscheindlich Recht mit dem vielen Text im Thronsaal. Aber da zeigt sich halt, dass der Comic eben doch auch zur Hälfte eine literarische Kunstform ist. Bei den ersten Kapiteln hatte ich noch gedacht, dass ich viel kürzer und prägnanter - fast wie ein Film - würde schreiben können. Mittlerweile genieße ich es aber auch ein bißchen, Backstories und derlei Dinge viel mehr ausbreiten zu können. Ich finde - sofern ich das überhaupt beurteilen kann - dass die Balance in Kapitel 6 ganz gut gelungen ist. Kapitel 4 war da deutlich heftiger. Das war der reinste Text-Knochen, durch den man dich da durchbeißen musste. Kapitel 7 wird eine Herausforderung, weil da auch viel drin geredet wird. Allerdings hoffe ich, dass das Spiel zwischen den dann sehr unterschiedlichen Charakteren das Ganze kurzweilig werden lässt (anders als der "Frontalunterricht" in Kapitel 4). Ich finde es auf jeden Fall super, dass meine illustrativen Handgriffe Dir auffallen. Ich tüftele sehr stark an meinem Workflow und mit jedem Kapitel werde ich ein bißchen sicherer, habe ich das Gefühl.

Aber übrigens: schau noch mal genau hin! Die Familie lernen Raya und Jonas schon in Kapitel 5 kennen (ohne Worte allerdings) und die Frau ist auch diejenige, die die Infos zu dem Wrack gibt.

@ JanSOLO:

Cool, danke für die Teilnahme! Der Livestream war eine aufregende Sache, und wer sich die Aufzeichnung anschauen will, kann das hier tun: https://www.youtube.com/watch?v=dH8RO6M7gqg. Werde ich auf jeden Fall noch öfters machen. Und beim nächsten Mal dann vielleicht ohne Wasser in die Tastatur zu schütten. :)

@ Henrik:

Vielen lieben Dank!

Ihr werdet es mir hoffentlich verzeihen, dass ich hier noch den Link zu der ebenfalls gestern gestarteten Kickstarter-Kampagne austeile:

https://www.kickstarter.com/projects/da ... n-volume-1

Die richtet sich allerdings eher an das englischsprachige Publikum. Aber wer weiß, vielleicht hat ja jemand hier Interesse an einem englischen Wormworld-Buch. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Ich werde hier die nächsten Tage auf jeden Fall noch reinschauen und gerne Euer Feedback kommentieren. Fühlt sich doch ein bißchen an, wie nach Hause zu kommen. :)
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buki
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Beitrag von buki » 18. Aug 2014, 23:34

viel Erfolg, mal wieder (:
Zuletzt geändert von buki am 14. Apr 2015, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
alle Farben für Alle!

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toobi
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Beitrag von toobi » 19. Aug 2014, 10:15

Mit dem neuen Kapitel geht es mir, wie damals mit dem ersten. Mir verschlägt es die Sprache. Malerisch/Illustratorisch für mich mit Abstand das beste, was ich je von dir gesehen habe, Daniel. Das Design der Stadt und des Palastes, die Farben, Schatten – perfekt.

Hinsichtlich des Voranschreitens der Geschichte, finde ich die länge des Kapitels absolut angemessen. Du malst einfach mehr Bilder pro erzählter Minute als viele andere. Mir kann es so wie so gar nicht lang genug sein.

Dieses Kapitel werde ich mir noch sehr oft ansehen. Danke.
"The Mars Volta - Snickers hat er gekriegt!"

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digitaldecoy
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Beitrag von digitaldecoy » 19. Aug 2014, 10:28

Vielen lieben Dank Euch beiden!

Der Druck für Kapitel 7 steigt! :)
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JanSOLO
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Beitrag von JanSOLO » 19. Aug 2014, 14:05

Interessant an deiner Livestream-Veröffentlich war zu sehen, um wieviel social media man sich mittlerweile kümmern muss. facebook, google+, twitter, youtube, kickstarter, google analytics usw usw ... und dann musst du noch die ganzen Präsentationsplattformen bedienen: PC Browser, Smartphone, Tablet, Retina-Displays, Buchdruck usw. ... das wird ja in der Zukunft bestimmt noch mehr werden!
Ich war übrigens ein Zuschauer, der bei dein Livestream gar nicht kommentieren konnte, weil ich bei google+ keine Registrierung habe und ich verwende noscripts, wo ich nur die nötigen scripts aktivieren kann. Kann nämlich sein, dass google analytics mich gar nicht erfasst hat, weil das bei mir ausgeschaltet ist. aber so genau weiß ich das nicht. Vielleicht stimmen deine Statistiken nicht, weil ja doch mittlerweile Viele User teilweise ohne javascripte surfen.
Was ich auch wieder gemerkt habe ... ich schaue sehr oft livestreams zu unterschiedlichen Dingen (nein! nicht, was ihr wieder denkt :lol: ) ... die Zuschauer wollen mit der Zeit immer mehr: "mach doch dies, mach doch das ... zeig mir dies und zeig mir das". Das hat sich bei vielen Streamern schon zum Problem entwickelt, weil sie dann mit sich in Konflikt geraten: "eigentlich wollte ich das nicht zeigen, aber ich kann die Masse auch nicht verärgern". Und mit zunehmender Kommentarflut muss man entweder die Anliegen der Zuschauer übersehen oder man widmen sich ihnen und kommt dann zu gar nichts mehr. Oft nervt es auch, selbst anderen Zuschauern, wenn z.B. zum 100sten mal gefragt wird: "Welche Farben benutzt du?".
Falls du noch mehr Zuschauer bekommen solltest, wäre ein Moderator hilfreich. Nicht nur für den Chat, sondern auch um die wirklich interessanten Fragen aus dem Chat weiterzuleiten. Das Suchen im Chat nach der nächsten interessanten Frage, ist ja doch auch zeitaufwendig. Muss natürlich jemand sein, der dich gut kennt.
Sehr toll fand ich deine Krieg der Sterne Geschichte. Mein Kumpel hatte damals auch den Film "da, wo die durch den Graben fliegen" auf VHS. Ja, er hatte sogar das Spielzeug zu diesen fesselnden Filmen! Heute höre ich Krieg der Sterne Musik beim Autofahren. :P

Falls du Gefallen am Livestream bekommen hast, dann hätte ich vielleicht paar Themenvorschläge, die mich interessieren würden: z.B. Skizzenbücher durchblättern und dabei erläutern, welche Aufgaben du dir bei deinen Skizzen gestellt hast oder Anekdoten wie es zu den Skizzen kam, was dir an deinen Skizzen gefallen hat und was nicht und wie sehr sie dir geholfen haben. Oder jeweils ein Livestream pro Kapitel ... und dieses dann durchblättern und dieses erläutern ... da gibt es bestimmt auch eine Menge zu erzählen (Entstehung, Absicht, Inspiration, Bedeutung usw.).

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Beitrag von Thorsten » 20. Aug 2014, 22:57

Ich werde mit Story und Charakteren wohl leider nicht mehr warm, aber die Liebe und die Arbeit, die Du in Deine Arbeit investiert hast und die sich in den Bildern zeigen, nötigt mir ungeheueren Respekt ab. Ich drücke Dir alle Daumen, dass die Arbeit an Deiner Wormworld Saga in Zukunft etwas runder läuft als bisher (also keine ungewollten Auszeiten mehr, in denen Du in anderen Jobs die Kohle reinholen musst) und sich alle Deine Wünsche erfüllen werden.

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Beitrag von beetlebum » 21. Aug 2014, 15:45

ich benutze dieses Thread einfach auch mal für mein Feedback :)

im Grunde kann ich mich erstmal den ganzen Lobhudeleien (insbesondere denen von Chinasky) bedenkenlos anschließen. Grafisch einfach ganz groß und auch storymäßig kommt langsam etwas mehr Fahrt auf :)

Das einzige, was mir am letzten Kapitel aufgefallen ist, sind die etwas eintönig gestalteten Dialogszenen (insbes die im Palast). Ich meine, Dialog muss sein und es ist ansich auch imho nicht zu viel - nur ist zumeist der sprechende Protagonist dargestellt und dann auch immer nahezugleichen Ausschnitt und vor allem zentral positoniert. Dadurch hat man zwar viel Platz für Sprechblasen, aber wenn die Panel alle untereinander angeordnet sind ist es wie wenn als Leser zwischen den beiden Sprechenden steht und ständig seinen Kopf hin- und herreißen muss. Vielleicht wäre es da gut etwas Abwechslung reinzubringen, indem man über den Dialog die Anschnitte (CloseUps etc) varriiert, den Protagonisten Bildbereiche zuordnet (180°-Regel) oder Dialogszenen als Rückblenden einbaut.

just my 2c - ansonsten freue ich mich natürlich schon auf die 7!!! :)

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digitaldecoy
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Beitrag von digitaldecoy » 3. Sep 2014, 14:18

Das mit der Benachrichtigung bei neuen Posts hier im Thread hat jetzt irgendwie nicht geklappt. Sorry für meine verspätete Reaktion!

@ JanSolo:

Das sind eine Menge sehr interessanter Punkte, die Du da ansprichst. Den Livestream zu machen, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es hier und da etwas chaotisch war. Ein Moderator wäre definitiv hilfreich. Ich hatte das bei anderen Hangouts schon gesehen und mich gefragt, wozu das nötig sein soll. :)

Die Idee, eine Besprechung jedes einzelnen Kapitels zu machen, finde ich großartig. Ich habe so viel zu jedem Kapitel zu erzählen, was ich auch schlecht alles in den Autorenkommentaren und den Making Ofs untergebracht bekomme. Das werde ich mir definitiv sehr gut überlegen.

@ Thorsten & beetlebum:

Vielen Dank für Euer Feedback. Ich habe jetzt schon eine ganze Menge positives Feedback zum sechsten Kapitel gehört, so dass es mal ganz gut tut, auch kritischere Sichtweisen mitzubekommen. Besonders die Sache mit den Dialogen ist mir tatsächlich auch aufgefallen. Ich habe schon im Hinterkopf, mal mit noch etwas anderen Panelformen zu experimentieren. Ich denke, besonders in der Rückschau wird man da eine echte Evolution meiner Erzählform feststellen können. Ich habe mich ja z.B. auch schon sehr stark von dem Erzähler distanziert. Ich wünschte zwar, mein Projekt wäre vom ersten bis zum letzten Panel perfekt durchgestyled aber man kann sehr deutlich sehen, dass es sich ständig weiterentwickelt. Wenn ich heute z.B. den Look der Charaktere über die verschiedenen Kapitel hinweg vergleiche, gruselt es mich schon ein bißchen. Aber gut, hier gilt "Mut zur Lücke". Ich beobachte es bei meinen großen Vorbildern ja auch, dass sie ihren Stil über Jahrzehnte verfeinert.

Na ja, danke auf jeden Fall für das Feedback. Hilft mir wirklich weiter!
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Beitrag von Matthias » 4. Feb 2015, 19:42

Guten Abend!

Bitte mal darauf achten, dass der Held ab und zu mal seinen Pullover auszieht (oder sogar wechselt...?)...

Egal ob bei Bullenhitze tagsüber oder in der Nacht, beim Aufschrecken aus üblen Träumen, immer dieser kratzige Rollkragenpullover!

Das riecht inzwischen gar nicht mehr so frisch!

Mit freundlichen Grüßen
M.

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Beitrag von JanSOLO » 5. Feb 2015, 06:18

wiki hat geschrieben:Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schafwolle#Eigenschaften

:P

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Beitrag von digitaldecoy » 5. Feb 2015, 09:08

Das wäre ja, als wenn Donald Duck seinen Matrosenanzug ausziehen würde! Und Superman zieht auch immer nur etwas über seinen Superheldenanzug drüber. Ne ne, der Pullover ist Teil des Characters. Wenn der ausgezogen wird, dann nur in ganz außergewöhnlichen Situationen. :)
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Beitrag von Matthias » 5. Feb 2015, 20:49

Dann zitier ich mal den japanischen Großmeister und lasst mal einige von den Miyazaki-Filme laufen, da hat die Kleidung ab und zu eine wichtige Funktion:

- Kikis kleiner Lieferservice (wird vom Regen durchnässt, erkältet sich und wird krank - liegt in Unterwäsche im Bett = größter moralischer Durchhänger der Hauptfigur)

- Chihiros Reise (oder wie auch immer der Titel auf Deutsch ist), Mädchen kommt in die "Zauberwelt" und muss sich Uniform anziehen, hinterher zieht sie sich wieder ihre normalen Klamotten an, als sie die Zauberin besiegt hat...

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Beitrag von Sungravy » 5. Feb 2015, 22:32

Matthias hat geschrieben:Guten Abend!

Bitte mal darauf achten, dass der Held ab und zu mal seinen Pullover auszieht (oder sogar wechselt...?)...

Egal ob bei Bullenhitze tagsüber oder in der Nacht, beim Aufschrecken aus üblen Träumen, immer dieser kratzige Rollkragenpullover!

Das riecht inzwischen gar nicht mehr so frisch!

Mit freundlichen Grüßen
M.


Das ist doch alles Unfug!


Mein Gott, der Junge wäscht halt seinen Pulli irgendwie unterwegs im Fluss. Das wird halt nicht gezeigt - ist ja auch nocht sooo spannend.
Kannste dir sowas nicht vorstellen in deiner Phantasie?
Der Kleine wird auch irgendwann mal kacken müssen. Soll DD das auch zeichnen für dich? :roll:
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Beitrag von digitaldecoy » 11. Feb 2015, 15:01

@ Matthias:

Dann bitte ich aber auch zu berücksichtigen, dass Jonas in den ersten beiden Kapiteln in normaler (und wechselnder) Bekleidung rumläuft und das Anlegen seiner Abenteuer-Kluft für ihn quasi ein Ritual ist, um zum Abenteurer zu werden. Innerhalb der Wormworld hat er bisher noch keine Entwicklung vollzogen und daher gibt es da am Kostüm auch noch nichts widerzuspiegeln.

Grundsätzlich finde ich das Thema aber tatsächlich auch spannend. Man bemerke hierzu auch Rayas Kostümwechsel in Kapitel 4. In zukünftigen Kapiteln werden die Kostüme der Charaktere außerdem auch weiter in die Charakterentwicklung mit einbezogen.

@ Sungravy:

Interessanterweise muss Jonas in der Wormworld tatsächlich keinen irdischen Bedürnissen nachkommen. Sein Stoffwechsel ist quasi eingefroren. Das nur am Rande auch wenn ich weiß, dass es nur ein wahlloses Beispiel von Dir war. :)
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Beitrag von Matthias » 17. Feb 2015, 15:38

@Daniel: du hast recht, ich bin erst nach dem Posten des Kommentars beim Durchblättern der einzelnen Kapitel auf die von die beschriebene Stelle/ das Kapitel mit dem Klamottenwechsel gestoßen..

Wie sagte ein ehemaliger Mathelehrer so schön: "Erst nachdenken, dann reden!". Meine "Erinnerung" hat mir einen Streich gespielt... :D

Frohes Schaffen! :thumb:

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Beitrag von Triton » 28. Feb 2015, 16:18

Daniel, du hast mal irgendwo gesagt dass du davon wegkommen wolltest das "X-te Fachwerkhaus für Siedler zu machen" und dass du so zur eigenen Wurmwelt gekommen bist, wo du selbst bestimmst was läuft.

Trotzdem frage ich mich, wie du es schaffst die Motivation und damit die Qualität hoch zu halten. Vorallem wenn ich an diese Infografiken denke die du gemacht hast um zu visualisieren wo du im Prozess eines Kapitels stehst und was noch kommt (diese ausgerollten Ghost-Kapitel mit Referenz-daniel daneben) wir ja klar wie viel Arbeit das tatsächlich ist.

Und obwohl du ja das inhaltliche Geschehen selber bestimmst, kannst du doch das optische Erscheinungsbild kaum noch ändern, um die Kontinuität nicht zu beeinträchtigen.

Kommst du damit nicht wieder in die Falle wo du am Fließband das immer selbe produzieren musst und wenig Abwechslung hast? Der Stil ist ja sehr festgelegt. Kommt einem da nicht jedes Bild wie ein neues Fachwerkhaus vor?

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Beitrag von Sungravy » 28. Feb 2015, 18:06

Evtl kommt es darauf an, ob sowas von einem verlangt (gezwungen) wird oder ob man sich sowas selber auferlegt (freiwillig)?
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Beitrag von digitaldecoy » 28. Feb 2015, 19:30

Ich habe ja das Glück, dass in jedem neuen Kapitel das Setting immer wieder variiert. Ich versuche auch bei jedem Kapitel meinen Workflow wieder etwas anderes anzugehen. Im derzeitig in Arbeit befindlichen siebten Kapitel probiere ich z.B. einen anderen Ansatz aus, die Charaktere zu schattieren. Solche Anpassungen halte ich zwar subtil aber im Workflow macht es zum Teil einen großen Unterschied.

Man kann aber schon sagen, dass die Kapitelproduktion für mich mittlerweile der vorhersehbarste Aspekt des Projektes ist. Wesentlich spannender sind all die Dinge, die um die eigentliche Comic-Produktion herumpassieren: Kommunikation mit Verlagen und Lizenznehmern, Auftritte auf Messen, Kickstarter-Kampagnen etc. Da hole ich mir sozusagen den "Kick" indem ich immer versuche, noch eins draufzusetzen. Wenn dann wieder eine Kapitelproduktion finanziert ist und ich mit dem Zeichnen und Malen loslegen kann, ist das dann fast schon etwas entspannend für mich. Malen ist so unkompliziert im Vergleich zu all den anderen Dingen, die ich genannt habe. Und wenn man weiß, dass es die Geschichte auch noch weiterbringt, dann ist das alles in allem - immer wieder - ein recht befriedigender Prozess. Und über so manche längere Dialogszene hilft dann auch schon mal ein guter Podcast hinweg. :)
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Beitrag von Sungravy » 28. Feb 2015, 20:17

Freue mich schon wenn´s weitergeht. Dauert nur immer so lange und ist dann immer so schnell vorbei. :)
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Beitrag von digitaldecoy » 13. Apr 2015, 12:49

Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen aber ich möchte es gerne auch hier noch ankündigen. Kapitel 7 ist gestern Abend online gegangen:

The Wormworld Saga - Kapitel 7 - Schicksalhafte Begegnungen

Viel Spaß damit!
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Beitrag von Chinasky » 13. Apr 2015, 14:15

Supi, danke für den Hinweis! *schmökerngeh*

edit: Irgendwie muß ich gerade an R.R. Martin denken, dessen Fans befürchten, er werde sterben, bevor er sein opus magnum vollendet hat. So ähnlich kommt's mir bei Dir auch vor: von der Bartfrisur näherst Du Dich ihm an, jetzt fehlen noch die Mütze, hundert Kilo extra und die HBO-Verfilmung der Wormworldsaga. Kleinigkeiten... Naja, jedenfalls hab ich auch Sorgen, dass dieses Werk kaum noch vor Ende meines - äh - Deines Lebens vollendet werden könnte. Ich habe immer noch das Gefühl, in der Exposition zu stecken, wo man so einen groben Überblick über das Gesamtgeschehen und seine Hauptfaktoren, insbesondere Hauptfiguren bekommt. Witzigerweise ergeben ja bestimmte Details der Vorgängerkapitel im Licht der neu hinzugekommenen Elemente erst richtig Sinn, sodaß es sich lohnt, jene nochmal zu lesen.

Was das Handwerkliche angeht, so bleibt das grafische Niveau ungefähr auf dem Stand der Vorgänger-Kapitel. Die absolut kickenden Momente, die man vor allem bei den großen Fernblick-Bildern hat, sind nicht ganz so häufig, aber dafür inszenierst Du das Geschehen noch etwas geschickter, bzw. filmischer. Sehr schön der Distanz-Shot auf die zuletzt auftauchende neue wichtige Figur, wo dann "die Kamera" langsam heranzoomt, um dann die Perspektive von aussen nach innen zu wechseln un dann erst das "fette" Artwork mit dem Blick in den glühenden Abgrund kommt.

Was den conceptart-Aspekt angeht, merkt man, dass Du Dein Handwerk "von der Pike auf" gelernt hast: nahöstliche, indische und japanische Merkmale werden schön zu einem eigenen Stilmix vereint, der in sich konsistent ist und sich nicht mit dem neuen, technologischen und in Richtung Steampunk tendierenden Aspekt beißt.

Wieder gibt es viele nette Details zu entdecken. Mein Lieblingsstück: der Bremsmechanismus an dem von irgendeinem Saurier-Viech gezogenen Wagen in dem Bild, als Jonas aus dem Schratviertel heraustritt. Da hab ich meine Freude daran gehabt, die Funktionsweise nachzuvollziehen!

Daaaaaaanke!




p.s.: 2 Meckerportionen:
1. Es könnte immer noch ein bißchen weniger Text sein, insbesondere die inneren Monologe von Jonas könnten gestrafft oder durch moodige Panels ersetzt werden.

2. Die Szene, wo dieser Wunderraubkatzen-Reiter Jonas verläßt, ist irgendwie holprig komponiert. Das letzte, was er sagt, sagt er in einem Moment, wo man vom Bildrhythmus das Gefühl hat, er müßte jetzt eigentlich schon Jonas den Rücken zugewandt haben. Er sollte es vielleicht sagen, bevor er sich nach bildrechts wendet.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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