Der offizielle WIP-THREAD

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
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Pictor
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Beitrag von Pictor » 14. Nov 2007, 17:23

Sehr gut Jan schon viel besser, jetzt noch die Figur in der linken unteren hälfte etwas anpassen dann wird das klasse. Bei der Figur kommt mir die haltung des Kopfes noch etwas komisch vor. Aber das wird :thumb:

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JanW
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Beitrag von JanW » 14. Nov 2007, 18:19

hm, ja evtl. ist der Oberkörper ein wenig zu verkürzt und der Kopf zu weit unten, die Stolpernde Figur muss ich evtl. näher an den weißen ranbringen. Naja, erstmal etwas details damit ich sehe wies wirkt.

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acapulco
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Beitrag von acapulco » 14. Nov 2007, 18:50

Ist der fehlende Kontrast bei dir eigentlich immer Absicht Jan, oder willst du dir den 'aufsparen' um später noch Sachen hervorzuheben mit erhöhtem Kontrast. Bis jetzt wirkt das nämlich noch etwas kontrastlos brei-ig. Im ganz untersten und in einem hohen Anteil des oberen Tonwertbereiches hast du fast garnichts.
Ist das bei dir Absicht, nur mit Mitteltönen zu arbeiten?

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Beitrag von IronCalf » 14. Nov 2007, 19:03

Also mir geflällt die Low-Key Atmosphäre recht gut. Man muss nicht immer zwangsläufig das volle Sprektrum ausnutzen/verbrauchen. Ich sehe das in keiner Weise als quailtätsmindern an.
Vergesst niemals, dass sich auch der stärkste Mann aufs Kreuz legen lässt. Diesen Fehler machte Gott, als er auf die Erde kam.

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Beitrag von JanW » 14. Nov 2007, 20:12

Also mein Tonwertkorrekturtool sagt mir in der Tabelle, dass min. 80% der Tonwerte unter der Mitte liegen, ein Großteil sogar im unteren Drittel. Ich denke nicht, dass das größtenteils Midtones sind. Das ich nach oben hin noch nichts ausgereizt habe ist aber in sofern noch vorteilhaft, dass ich später noch dicke Kontraste setzen kann.
Aktuell ist meine Arbeitsweise eigentlich immer sachte und möglichst ohne Extreme zu arbeiten, weil ich da einfach besser akzentuieren kann.
Apropos Farben, es sind schon einige recht starke Kontraste drin und eigentlich solltet ihr die auch sehen, aber vlt. ist es wieder das alte Problem des Colormanagements :D evtl. siehts bei mir Kontrastreicher aus als es wirklich ist. Sind die dunklen Töne bei euch zu hell? also so hell, dass es fast wie ein Midtone wirkt?

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Beitrag von acapulco » 14. Nov 2007, 20:58

Naja gut, wenn das so ist bin ich auf das weitere vorgehen sehr gespannt =)

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Beitrag von JanW » 15. Nov 2007, 18:27

Hier der weitere Fortschritt, ich frage mich ob ich mit den Änderungen dem Bild wieder an Dynamik genommen habe (also z.B. wie ich den Kopf verschoben habe). Evtl muss ich den auch wieder änder weil es jetzt so aussieht als würde der Typ ein Hohlkreuz machen.
Außerdem denke ich darüber nach noch irgendwo einen dicken Farbkontrast einzubauen.

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Beitrag von chalcara » 17. Nov 2007, 17:26

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@JanW:
Ich find auch, dass das Bild an Dynamik verloren hat, seit du die Position des Typen komplett geändert hast. Das mit dem angeknickten Bein fand' ich besser, obwohl die Anatomie nicht gestimmt hat. Der Schlag hat irgendwie keine Wucht dahinter.

Übrigens: Es soll ein Sport-bike werden, denen fehlen im allgemeinen Lichter und andere Kleinigkeiten - aber ein paar Details kommen noch.

So langsam werd' ich wieder warm mit diesem Bild. Aus irgendeinem Grund stört mich die nicht so ganz stimmige Perspektive überhaupt nicht, vielleicht wegen dem recht kindlichen Motiv. :)

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Beitrag von JanW » 17. Nov 2007, 18:58

Das ist ja auch kein Schlag :), sieh genau hin, der Weiße hält den Fallenden fest, um ihn mit dem Schwert zu erwischen.

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Beitrag von chalcara » 17. Nov 2007, 23:05

Sollte er die Figur denn nicht zumindest ein bisschen an sich ranziehen? So mit locker ausgestrecktem Arm und lockerer Faust sieht es wirklich aus wie ein Schlag.

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Beitrag von JanW » 19. Nov 2007, 17:46

Naja, also möglich wärs natürlich, aber ich weiß nicht ob du weißt wie schwer es wäre den Arm anzuwinkeln während du dich im fall an jemandem festhälst der auch fällt und... naja, vermutlich ist dir das noch nicht passiert. Ich glaube wenn ich den Arm anwinkeln würde, ginge mir etwas verloren daran.

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Beitrag von JanW » 20. Nov 2007, 21:00

Mir gefällt der Unterschied im Stil zwischen den Bäumen und dem Gesicht noch nicht.
Die Bäume sind eher Shapeartig und ohne viele Details, das Gesicht dagegen ist fein rausgerendert. Außerdem hast du wie ich es manchmal auch tue einfach eine Profilansicht des Kopfes genommen. Dadurch sieht es so aus als wäre er schon am interessanten Punkt vorbeigefahren und dadurch, dass seine Augen dem Ereignis nicht folgen, scheint es so als würde es sich nicht groß drum scheren. Evtl. würde ich noch versuchen irgendeine Emotion ins Gesicht reinzubringen. Sehr dunkel ist das Bild übrigens auch. Nicht das dass schlecht wäre für eine Nachtszene, aber wenn du willst, dass man auf den ersten Blick erkennt was im Bild vorhanden ist, würde ich evtl ein paar Kontraste verstärken.

Naja, ich hab auch weitergemalt, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, habs diesmal von AdobeRGB in sRBG umgewandelt bevor ichs hochgeladen habe. Merkt ihr farbliche Unterschiede? Ich nämlich schon, und es ist nicht so, dass ich jetzt an irgendwelchen Schrauben gedreht hätte :D . Hmm jetzt wo ichs mir so anschaue, merke ich, dass ich mit dem Gesicht des weißen schon wieder net zufrieden bin -_- :

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Beitrag von digitaldecoy » 20. Nov 2007, 21:18

@ JanW:

Wenn es sich für Dich einrichten lässt, dann würde ich das Bild Mal ein paar Tage liegen lassen und wenn Du es dann später mit einem frischen Blick öffnest, direkt mir dem Liquify-Tool über die ein oder andere verzerrte Stelle drübergehen. Der Kopf vom weißen Krieger ist z.B. ziemlich verzerrt. Das Gesicht passt gar nicht zum Hirnschädel. Und von der ersten Version an kommt mir das bildlinke Auge von dem ganz unteren Typen sehr merkwürdig vor. So, als wäre es zusammen mit dem Wangenknochen nach außen gezogen worden. Mit seinem rechten Arm hast Du auch noch keine glückliche Richtung eingeschlagen, finde ich. Da kündigt sich eine sehr unschöne, klumpige Shape an. Da müsstest Du mehr Schwung und Akzente reinbekommen können, denke ich.

Mal so rein generell: ich sehe diesen Ansatz, aus einem diffusen Knäuel langsam Figuren rauszuarbeiten recht kritisch. Das Problem ist, dass man in der Regel seine Konzentration nicht halten kann und die irresten Verzerrungen für einen mit der Zeit ganz normal aussehen. Und wenn man an der einen Ecke anfängt, es umzumalen, passt es wieder nicht zum Rest und es ist ein ewiger Kampf, wo am Ende mit viel Schweiß vielleicht ein nettes Rendering bei rauskommt aber wirklich überzeugen tut die Dynamik der Figuren dann auch nicht mehr, weil alles kaputtgearbeitet wurde. Schau Dir nur Mal den linken Arm des weißen Kriegers an - der schwebt da recht unmotiviert, ohne Spannung, ohne Schwung, ohne wirklich plausibel mit dem Körper verbunden zu sein. Solche Sachen passieren, wenn man die Elemente irgendwann für sich selbst ausarbeitet und den Bezug zum Ganzen verliert. Nicht umsonst werden für solche Motive Vorzeichnungen gemacht, denn in denen klärt man erst Mal die Dynamik und grenzt alle Dinge, die einen davon ablenken erst mal von vornherein aus.

Na ja, wie gesagt, lass es vielleicht Mal ein paar Tage liegen und danach sind ein paar mutige Entscheidungen gefragt, wo sicher auch ein paar bereits gemalte Details bei draufgehen müssen und vielleicht biegst Du es ja noch hin.
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Beitrag von JanW » 20. Nov 2007, 21:24

Hm tjaja, der Weg zur richtigen Arbeitsroutine ist ein langer und schwieriger :) .
Danke für deine Worte auf jedem Fall.

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Beitrag von chalcara » 2. Dez 2007, 19:11

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Yap, ich mach langsam Fortschritte, obwohl Painter 9 ständig crasht. Aber das ist nicht das einzige Bild an dem ich grad sitze, das Folgende mag ich viel mehr. :D

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pRoTaR
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Beitrag von pRoTaR » 3. Dez 2007, 01:24

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Beitrag von sebdrew » 3. Dez 2007, 13:00

@ chalcara

Das Zweite ist wirklich cool, bin momentan auch wieder auf dem Lineart-Tripp :D

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Beitrag von pRoTaR » 3. Dez 2007, 19:03

danke =) hatte am anfang auch das bildrechte Bein größer also weiter vorne dargestellt, das sah dann ausgeglichen aus. Ist mir nur irgenwie im weiteren Verlauf verloren gegangen ^^
Muss mal schauen, dass ich da noch was dran geregelt bekomme.

gruß

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Beitrag von chalcara » 8. Dez 2007, 18:41

@ sebdrew and Gilbert Danke! :D
Leider kann ich im Moment nicht soviel dran arbeiten wie ich will, denn das andere muss noch dieses Wochenende fertig werden.
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Und hier das zweite:
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Es ist bald fertig, aber ich muss mir noch etwas mit der oberen rechten Ecke einfallen lassen.

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Isida
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Beitrag von Isida » 17. Dez 2007, 22:26

Gibts irgend ein Mittel wie man sich dazu aufraffen kann Bilder erst mal fertig zu malen bevor man n neues anfängt? ^^ Wenn ich ein etwas komplizierteres Bild anfange, dann hock ich Stunden daran und irgendwann hab ich dann keine Lust mehr weil ich nicht das gewünschte Ergebnis erhalte...
Hier mal der fortgeschrittenste Ausschnitt aus dem neusten Bild, hat bis hier hin ca 6 h gedauert -.- Noch bin ich zufrieden damit.. hm Kritik?
Das blaugrau zeugs hab ich nur verwendet weil ich das mit Farben sonst noch mehr vermurkse.

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AndreasM
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Beitrag von AndreasM » 18. Dez 2007, 22:58

Was ich im moment ganz stark vermisse ist zu wissen wo die Figur sich befindet... fällt sie und hat keinen Bodenkontakt oder steht sie da noch irgendwie? Glaube du solltest zumindest mal einen Schatten andeuten um das zu klären. zwar hast du das mit den Haaren und der Kette schon schön gemacht. aber die Figur wirkt einfach noch zu aufgesetzt.

Dem Hintergrund fehtl es an Struktur...

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 19. Dez 2007, 00:20

Gut in solch einem Fall wäre, mal das ganze Bild zu sehen, um einschätzen zu können, ob und wie die Komposition funktioniert. Details sind in solch einem relativ frühen Stadium noch gar nicht so wichtig!
Kompositorisch fällt mir als problematisch momentan die Hand mit dem Messer auf, welche ungünstig vor derm Türrahmen und der Treppenstufe liegt. Solche Überschneidungen von Linien unterschiedlicher Objekte sind kompositorisch immer wichtig. Der Betrachter denkt sich überschnittene Linien weiter, bzw. beachtet überschneidungen besonders, da sie dazu dienen, räumliche Informationen zu liefern, die ja eigentlich in einem 2D-Bild nicht vorhanden sind. An dieser Stelle wird's also bei Deinem Bild sehr eng, wenn nicht sogar räumlich schlichtweg falsch. Weitere enge Stellen sind der Zwischenraum zwischen der bildlinken Fußferse und dem bildrechten Bein, sowie dort, wo die Mauer des hinen liegenden Hauses von der bildlinken Stiefelstulpe überschnitten wird. Ob man den Unterschenkel dort nun weiter nach vorne oder nach hinten klappt (blau) ist Geschmackssache. Jedenfalls sollte die Ferse des Stiefels entweder deutlich vom anderen Bein überschnitten werden oder weiter entfernt liegen.

Bild
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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