Kritik für einen Neuling ;)

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
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Darktempler
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Kritik für einen Neuling ;)

Beitrag von Darktempler » 31. Mai 2013, 16:41

Hey Leute:)
Ich bin neu hier im Forum und freu mich dass ich auf die Seite gestoßen bin.
Da in meiner unmittelbaren Umgebung hier in Darmstadt kein einziger meiner Freunde zeichnet oder designt ist es wirklich gut wenn es sowas wie Internet gibt :P
Ich habe mir digitale Kunst selber beigebracht und bin neugierig wie ihr sie findet.
Hier sind jetzt 2 meiner (wie ich finde) besten Arbeiten, die beide in Photoshop entstanden sind. Ich freu mich für jeden konstruktiven Beitrag! :o
Bild
[URL=http://imageshack.us/photo/my-images/85 ... dturm.jpg/]Bild


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Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 31. Mai 2013, 18:21

Erstmal: Willkommen im Forum! :)

Immer schön, wenn Neue dazustoßen, und wenn die dann auch gleich Beispiele ihrer Arbeiten zeigen: noch besser! Es gibt übrigens - dies nur als Hinweis für später - ein extra Unterforum, nämlich den "Showroom", wo jeder User seinen eigenen Thread einrichten kann, in welchem er all das Zeug, welchess er für dessen wert erachtet, posten kann. So kann man nach einer Weile den Fortschritt des jeweiligen Users mitverfolgen und auch immer gezielter Kommentare abgeben.

Deine beiden Bilder finde ich für einen Einsteiger schon mal recht ansehnlich. Die Winterszene ist ein "übliches" Fantasy-Ding, Krieger in Heroischer Landschaft, der auf irgendein ominöses Tor zuwandert... Kennt man und hat man vielleicht nach 'ner Skyrim-Session auch selbst schon ein oder mehrere Male gepinselt. Kleine konstruktive Kritik dazu: Der sehr kleine Krieger wird noch an den Füßen vom Bildrand abgeschnitten. Das ist komposititorisch nicht so gut. Er sollte weiter in das Bild hineingerückt werden. Denn er ist, wenn auch nur als einfache Staffagefigur konzipiert, immer noch die "Hauptfigur" im Bild, und also der Punkt, zu dem das Auge wandert. Wenn das Auge aber zum Rand des Bildes wandert, d.h. mit der Tendenz nach "außerhalb", dann ist das nicht so gut. Schau Dir vielleicht mal ähnliche Bilder (einzelne kleine Heldenfigur vor majestätischer Landschaft) von etablierten Illustratoren an und achte darauf, wo die ihre Figuren platzieren!

Das zweite Bild finde ichinteressanter und ungewöhnlicher. Der Betrachter scheint recht weit oben aus einem Fenster zu gucken oder von einer Dachkante herab. Die Lichtsituation ist recht ungewöhnlich mit der tiefstehenden Sonne links. Man könnte da jetzt viele verschiedene Punkte ansprechen - das wichtigste wäre wohl die Sache mit dem Airbrush, bzw. mit dem sehr weichen Pinsel. Viele Anfänger verwenden gern diese Art Brush, weil man damit so schön weiche Übergänge hinkriegt. Gerade anfangs sollte man diesen "Trick" aber sparsam anwenden und lieber Pinsel verwenden, die harte Kanten haben. Denn die verführen nicht so dazu, über schwierige Stellen "drüberzuhuschen". Zeichnen hat immer mit Entscheidungen zu tun: soll eine Linie da oder da lang gehen? Wenn man einen weichen Brush benutzt, dann kann man am Ende nicht genau erkennen, wo nun die Linie lang geht. Praktisch hat man sich da dann also vor einer echten Entscheidung "gedrückt". Also empfehle ich Dir für die Zukunft, auf den Airbrush zu verzichten oder ihn wirklich nur seeeeeehr gezielt (für die Darstellung von Nebel z.B.) einzusetzen und statt dessen lieber harte Pinsel zu verwenden bei denen man in Photoshop die Deckkraft über den Stiftdruck (pen pressure) reguliert. Weiche Übergänge lassen sich so weniger leicht bewerkstelligen, aber das ist für die Lernkurve eher gut als nachteilig.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Darktempler
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Beitrag von Darktempler » 1. Jun 2013, 01:21

Super! Danke für die Rückmeldung ;) Das mit dem Airbrushpinsel hat sich schon so falsch angefühlt, werd das nächste mal viel mehr mit härteren Pinseln machen :dumb:
Hättest du noch ein bisschen Kritik? :D Ich glaub das mit dem Kontrast hab ich noch nicht richtig kapiert. Weil wenn man bei den Profis rauszoomt, wirkt das Bild trotzdem noch gut. Bei meinem wirkt es relativ "kindisch" von der Farbe her

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ShivOr
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Beitrag von ShivOr » 1. Jun 2013, 06:12

Nunja, ich würde allgemein auf das Format aufpassen. Momentan ist es zwar ein Quader, allerdings schon eher zur Tendenz eines Quadraten und das ist meistens recht schwierig zu komponieren meiner Meinung nach.
Auch würde ich stärker die Luftperspektive und "normale Perspektive" nutzen um eine Tiefe zu bewerkstelligen. die Steinweg/treppen sind ja auch eine nette Staffelung, die man dafür gut nutzen kann. Gleichzeitig, kannst du dann auch die Staffagefigur stärker in den Vordergrund und in der nähe der Rule of Third positionieren.

Hier ein schnelles Overpaint:

Bild

Ich würde dir auch bei Environment Zeugs allgemein einen Flachen Brush zu nehmen, da das Ausblocken wesentlich einfach meiner Meinung nach ist. Du kannst ja später immernoch auf andere Brushes wechseln, wenn du das Bild weiter rendern möchtest.^^

Ich hoffe es hilft dir einwenig.^^

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JanSOLO
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Beitrag von JanSOLO » 1. Jun 2013, 08:52

Willkommen im Forum...

Es sind die typischen Anfängerfehler zu erkennen:

-wenig Wert auf die Bildkomposition
-viel Wert auf Details
-viel Wert auf special effects

Die Bildkomposition ist enorm wichtig in Bildern. Sie ist der Schlüssel dafür, dass ein Bild interessant wird. Das schaffen nicht die Details des Bildes; Sie lassen höchstens den Betrachter staunen, wie fleißig der Maler war. Aber Fleiß ist noch lange kein Zeichen dafür, dass die Arbeit auch gelungen ist. Tip: Wenn du deine Bildidee gefunden hast, dann beschäftige dich erstmal nur mit der Bildkomposition ... probiere verschiedene Sachen aus. Das geht natürlich am Leichtesten, wenn du noch in der groben Phase des Bildes steckst.

Details können 90% der Arbeit verursachen, bringen der Gesamtwirkung aber nur 10%. Details sind reine Fleißarbeit, die aber einen oft das Bild verhunzen lassen. Fehler können sein, dass entweder die Detailsgrade unterschiedlicher Bildbereiche nicht zueinander proportional sind. Oder der Maler bessert seine groben Fehler nicht aus, nur weil er es schade findet die ganzen aufwendig gemalten Details zu vernichten, woran er soviel Zeit verschwendet hat. Der grobe Fehler wiegt schwerer (z.B. ein detailiert-ausgemaltes Haus, welches aber perspektivische Probleme hat)! Tip: Male am besten so, dass du auch das Bild ohne Details beenden kannst. Dann kannst du dich immernoch entscheiden, ob du mehr Zeit in Details investieren willst. Grobe Fehler musst du frühzeitig erkennen. Und es ist nicht so schlimm grobe Fehler auszubessern, wenn die Malerei noch grob ist. Der Aufwand ist deutlich geringer, als wenn das Objekt schon detailiert ausgemalt wurde.

Versuch nicht mit irgendwelchen Special Effekts als Anfänger den Bildbetrachter zu beeindrucken. Das ist ne schwierige Sache, vor die sich ein Anfänger erstmal drücken sollte. Grund ist, dass man dann viel wichtigere Aspekte der Malerei aus dem Auge verliert. Man könnte dann z.B. denken, dass man das Bild verhunzt hat, weil einen die Special Effects nicht gelungen sind. Und dabei hat man schnell aus den Augen verloren, dass die wirklichen Probleme in der Komposition, Perspektive oder Anatomie liegen. Auch sind die Special Effects viel zu schwer zu malen. Je komplizierter eine Sache ist, desto fehleranfälliger ist sie ja auch. Special Effects haben noch einen weiteren negativen Aspekt für den Anfänger parat: Sie drängen den Anfänger von der Malerei zur Bildbearbeitung. Lieber bei der Malerei bleiben, auch wenn es verlockend ist, die Special Effects reinzueditieren (mit transparenten Layern) statt sie wirklich zu malen.

Noch ein abschließender Tip für die Zukunft: Wenn du wirklich schnell das Malen lernen willst, dann wähle nicht so komplizierte Bildmotive. Der Grund ist, dass du dann deine Fehler nicht hinreichend analysieren kannst. Du musst schon erkennen, wo du wirklich Probleme hast. Das klappt am Besten, wenn du das Motiv einfach hälst und dich auf nur wenige Sache konzentrierst (z.B. auf ein bestimmtes Material, ein Lichtverhätnis usw.).
Du kannst dich eben nur verbessern, wenn du auch deine Fehler analysieren kannst. ;)

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 1. Jun 2013, 11:50

Darktempler hat geschrieben:Ich glaub das mit dem Kontrast hab ich noch nicht richtig kapiert. Weil wenn man bei den Profis rauszoomt, wirkt das Bild trotzdem noch gut. Bei meinem wirkt es relativ "kindisch" von der Farbe her
Hi!
Ich nochmal... :D JanSolo und Shivor haben da schon ein paar sehr hilfreiche grundsätzliche Tipps gegeben. Wobei man ja als Zeichner und Maler nicht nur das Zeichnen und Malen lernen will, sondern immer auch gleich jetzt schon bestimmte Bilder malen will - das ist ja meist die eigentliche Motivation, daß man eben ein bestimmtes Bild, welches man vor Augen hat, auch hinkriegen will... Geht beides am besten Hand in Hand. Auch alle Fehler, die z.B. JanSolo aufgeführt hat, muß man mal selbst gemacht haben und man muß sie auch mehrmals gemacht haben, denn erst dann "weiß" man, daß es sich um Fehler handelt und "glaubt" es nicht nur, weil ein Fortgeschrittenerer es einem erzählt. ;)

Zu den Kontrasten: Da schau Dir mal Shivors Overpaint an. Er hat da auf kleinem Format schon eine ziemliche Menge an essentiellen Regeln eingebaut.
1. Erstes eine bestimmte Komposition. Schau mal, sein Krieger ist viel größer, aber die Landschaft wirkt dadurch nicht kleiner - obwohl bei ihm die Berge im Hintergrund gar nicht mehr zu sehen sind. Größe wird immer durch Verhältnisse der Bildgegenstände zueinander suggeriert, ist also relativ. Der Krieger ist bei Shivor näher am Betrachter dran. Weil er größer ist, kann man sogar noch erkennen, wie er sich nach vorn lehnt, sein nach links flatternder Mantel suggeriert, daß er nach rechts auf das Tor zu geht. Man muß nicht unbedingt so ein extremes Querformat wählen wie er (sie? sorry, falls ich Dich hier mit dem falschen Geschlecht assoziiere, Shivor!), das ist halt so das übliche Cineascope-Format, daß viele Concept-Artists gern verwenden, weil man da am Ende halt immer schon ein fertiges Bild für die Kinoleinwand hat und weil es eben der Traum vieler ist, mal für Hollywood zu arbeiten oder für große Spieleschmieden, die Videospiele für die Widescreen-Monitore entwickeln. Zwar hat Shivor recht, daß das Quadrat ein besonders schwierig zu kompoinierendes Format ist, aber Deine Originale sind beide so weit weg vom Quadrat, daß ich da eigentlich kein echtes Problem sehe.

Aber Du fragest ja vor allem nach dem Kontrast. Und auch da kann man bei Shivor sehen, wie "einfach" es eigentlich ist. Kontrast meint zuerst einmal: Tonwertkontrast, d.h. Hell/Dunkel-Verhältnisse. Je weiter ein Objekt vom Betrachter weg ist, desto schwächer sind seine Kontraste. Denn zwischen dem Betrachter und dem Objekt befindet sich mehr Luft, d.h. mehr Staub, Dampf, sonstige Partikel, welche das Objekt verblassen lassen. Bei Landschaftsbildern kann man dieses simple "Regel" am einfachsten und gründlichsten einsetzen. Die Schatten des Kriegers auf Shivors bild sind ja eigentlich genauso dunkel wie die Schatten, die das Tor hinten enthält. Aber bis zum Tor ist's eben noch ein weiter Weg, daher liegt viel Athmosphäre dazwischen, welche sich wie ein Dunst über das Tor legt: die Tonwertkontraste innerhalb des Tores sind also schwächer. Um diesen Punkt noch stärker zu veranschaulichen, hätte Shivor bei dem Krieger im Vordergrund noch ein paar helle Akzente setzen können. Wenn wir z.B. im Vordergrund noch einen Lichtstrahl hätten, der die Figur streift... Ich habe mal Shivors Version genommen und etwas abgeändert - kompositorisch nicht so gut, weil ich die Rahmenfunktion der dunklen Vordergrundebene jetzt zerstört habe, aber es geht hier ja um den Aspekt der Kontraste:

Bild

Der im Schatten liegende Schnee ist nun im Vordergrund als viiiiel dunkler zu erkennen als der von der Sonne bestrahlte. Auch da, wo die Figur jetzt ein bißchen Streiflicht abbekommen hat, zeigt sich, wie groß der Kontrast zwischen Licht und Schatten im Vordergrund ist. Um das noch klarer herauszuarbeiten, habe ich, wie Du vielleicht bemerkst, die Mittelgrundebene hinter der Figur etwas abgedunkelt - so hebt sich die Silhouette - wir sagen hier meistens: Shape - noch besser ab. Ich habe dem Stab oder Speer des Wanderers da noch eine Fahne angepappt. Sieht kacke aus, aber es ging mir wieder um den Kontrast - diesmal um den Sättigungskontrast. Das Grün des Tores im Hintergrund ist relativ gedeckt. Sie Farbsättigung in der Fahne im Vordergrund dagegen ist viel stärker. Nicht nur die Hell-Dunkel-Kontraste nehmen von Vorder- zu Hintergrund immer weiter ab, sondern auch die Sättigung.

Dein Problem, daß Deine Bilder beim Rauszoomen da so "kindisch" wirken, hängt wohl vor allem damit zusammen, daß Du die Sättigung der Farben nicht zielgerichtet genug einsetzt.

Das ist allerdings, soviel sei verraten, viel schwerer, als erstmal die Tonwerte zielgerichtet einzusetzen. Nicht umsonst hat Shivor gleich mal die Graustufenversionen seiner und Deiner Version nebeneinander gelegt - daß die Tonwerte stimmen, ist gerade zu Anfang noch viel wichtiger, als daß die Farben stimmen.
Allerdings sollte man deswegen nicht die Farben gänzlich außer Acht lassen.

Bei Deinen beiden Eingangsbildern ist das Stadtbild auch deswegen interessanter, weil es da eindeutig auf das im zentrum liegende Prachtgebäude ankommt, welches in der Sonne geradezu glänzen, strahlen, leuchten soll. Da der Bilick des Betrachters immer dorthin wandert, wo die Kontraste, auch die Farbkontraste, am stärksten sind, hat dieses Bild ein ganz grundsätzliches Problem: das, was am Wichtigsten ist (Prachtgebäude) ist relativ weit im Hintergrund. Ich hab mal ein kleines OP dazu gemacht, wie ich die Thematik angehen würde:

Bild

Das angesprochene Problem habe ich folgendermaßen etwas zu "umgehen" versucht: Erstmal habe ich einen Trick angewendet, den Shivor schon demonstriert hat: die dunkle Vordergrundebene zu einer Art "Rahmen" umfunktioniert, in welchem das Hauptmotiv sozusagen verankert wird. Dazu habe ich die Häuser links und rechts höher gezogen, bin also mit dem Betrachterstandpunkt runtergegangen, sodaß die Häuser links und rechts vom Betrachter aufragen.
Zweitens habe ich das "Komplementärprinzip" bei dem Prachtgebäude etwas systematischer angewendet, indem ich die Schattenpartien farbig und zwar tendenziell mit der Komplementärfarbe zu den hellen Stellen gemalt habe. Na gut, nicht wirklich komplementär - aber eben tendenziell. Also beispielsweise Gelb versus Violett.
Dann habe ich die Wolken abgeschwächt. Die interessieren uns hier gar nicht. Sie bilden bei Dir eine viel zu großen Konkurrenz zu dem Gebäude.
Oben, bei der leuchtenden Turmspitze, habe ich die Farbsättigung noch einmal gezielt erhöht: auch das Blau des Himmels ist da satter als in den anderen Partien. Der starke Farbkonstrast an der Stelle suggeriert da, daß es nochmal "heller" wird. Obwohl ich an anderen Partien des Gebäudes auch schon praktisch reines Weiß genommen habe - und heller geht ja eigentlich gar nicht. ;)
Im Vordergrund habe ich so gut wie keine Details verwendet. Könnte man machen, wenn man viel Zeit hat - aber für den Ersteindruck ist das unerheblich. Und falls man später viiiiiel Zeit hat, sollte man die doch vor allem darauf verwenden, das zentrale Prachtgebäude noch weiter auszuarbeiten, statt uninteressante Details vorn zu malen, die nur von dre Hauptsache ablenken. umfunktioniert, in welchem das Hauptmotiv sozusagen verankert wird. Dazu habe ich die Häuser links und rechts höher gezogen, bin also mit dem Betrachterstandpunkt runtergegangen, sodaß die Häuser links und rechts vom Betrachter aufragen.
Zweitens habe ich das
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Beitrag von Darktempler » 1. Jun 2013, 14:02

Wow O.O
Wenn man die beiden pics, das overpainting von Shivor und meine version nebeneinanderstellt sieht man krass wie wichtig die komposition ist. Außerdem lösch ich den weichen Pinsel aus PS, das wirkt so viel cooler bei euch mit dem harten pinsel :D
Also ist mein großes Problem, dass ich viel zu viel Zeit mit einzelheiten vergeude und mich nicht auf die komposition und die Sättigung konzentriere. Ist es dann besser wenn man erst mal in graustufen malt um ein Gefühl für die Tonwerte (Sättigung?) zu bekommen oder meint ihr das geht auch mit Farben?

Ach und vielen Dank für die krasse Hilfe von euch, ich bin echt happy dass ich hier gelandet bin :D

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Beitrag von Chinasky » 1. Jun 2013, 15:27

Darktempler hat geschrieben:Außerdem lösch ich den weichen Pinsel aus PS, das wirkt so viel cooler bei euch mit dem harten pinsel :D
Lösch den nicht gleich wieder. Früher oder später wirst Du ihn schon einsetzen wollen. Übrigens kannst Du die Härte des Brush-Randes in den Optionen ja auch schön per Regler einstellen:

Bild
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Beitrag von Darktempler » 1. Jun 2013, 15:29

Hehe;) ja ich weiss, das war mehr so symbolisch gemeint :D

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Beitrag von Chinasky » 1. Jun 2013, 15:40

Okay, ich hatte es wohl so wortwörtlich verstanden, weil ich selbst tatsächlich mal die meisten "Standardbrushes" von PS weggeschmissen hatte. Und den Airbrush hab ich erst seit wenigen Monaten wieder gut erreichbar in meiner Werkzeugpalette, nachdem ich mitkriegte, wie häufig Fen Zhu den einsetzt, um schnell "Space" in seine Paintings zu bringen.
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Beitrag von Darktempler » 1. Jun 2013, 15:48

Genau das hab ich auch in dem turmgemälde probiert. Feng Zhu fährt einmal mit weiss drüber und gleich wirkts so super atmosphärisch

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ShivOr
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Beitrag von ShivOr » 1. Jun 2013, 19:43

Darktempler
Ich zumindestens habe ersteinmal mit Graustufungen begonnen, um mich nicht von der Sättigung und dem Farbton ablenken zu lassen, aber das ist natürlich bei jedem unterschiedlich.^^

Chinasky
Ja ich bin männlich. ^^

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Beitrag von cs6 » 13. Jun 2013, 15:06

ShivOr hat geschrieben:Darktempler
Ich zumindestens habe ersteinmal mit Graustufungen begonnen, um mich nicht von der Sättigung und dem Farbton ablenken zu lassen, aber das ist natürlich bei jedem unterschiedlich.^^
Ich würde auch sagen, dass das für den Anfang die beste Lösung ist.

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Beitrag von Darktempler » 13. Jun 2013, 16:22

Okay super danke für eure guten tipps 👍

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