CD/LP-Cover für Doomband Hexer

Stellt Eure in Arbeit befindlichen oder fertigen 2D-Artworks hier aus, um sie diskutieren zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Euer Artwork in klassischen Techniken oder digital entstanden ist.
Wowbagger
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CD/LP-Cover für Doomband Hexer

Beitrag von Wowbagger » 12. Apr 2016, 22:43

Hallo, liebe digitalartcommunity.

Meinen letzten Thread habe ich leider unvollendet liegen gelassen. Ich habe so lang versucht am Vordergrund und Figur zu tüfteln, dass es plötzlich dann ganz schnell mit der Abgabe an die Band ging. Das Resultat beeinhaltete dann weder einen interessanten Vordergrund, noch eine gut lesbare Haltung, machte aber die Band durchweg glücklich. Das Resultat habe ich doch noch in den alten Thread gepackt, damit er vollständig ist...

Naja, auf ein neues. Jetzt wo Hexer zum Jahresende eine LP/CD rausbringen, haben sie mich nochmal gefragt, ob ich etwas Malen mag.

Zur Idee und Umsetzung:
Thematisch geht es wieder um den Hexer, welcher durch das Universum reist. Diesmal in einer Taucherglocke, da im Album Tiefseesymbolik/Weltraum vorherrscht. Deshalb auch die speienden Schlote in der Referenzensammlung unten. Die Reise endet an einem im All schwebenden Tempel. Da im ersten Lieder (Pearlsnake) sich etwas orientalisches in die Stimmung geschlichten hat, wollte ich das durch Anleihen an die islamische Architektur verwerten. Die gothischen Elemente konnte ich mir gut mit dem schroffen des Tiefseefelsens zusammen vorstellen. Das ganze wird wieder in Grautönen gemalt werden, weil Farben für mich immernoch ein Buch mit sieben Siegeln ist. Ansonsten werde ich nach der Line-Art und Grauton-Skizzen auch mal versuchen den Stil von Gustave Doré Digital zu immitieren. Auf Menschen kann ich diesmal zum Glück verzichten.

Im Anhang sieht man schonmal drei Varianten. Die Variante mit dem Strudel ist eigentlich schonmal aussortiert, weil es nicht schlicht genug ist. Bei der Zweiten sind die Meteroiden was zu groß und waren eigentlich nur als Lichtquelle gedacht. Bei der Dritten wollte ich diese Raucher einbauen. Der Tempel funktioniert aber so nicht, weil er viel zu klein wirkt...

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Referenzbilder
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Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar, ob lobend, oder tadelnd und werde mit der Zeit hier die Zwischenstände aktualisieren :)

Liebe Grüße,
Wowbagger
Zuletzt geändert von Wowbagger am 23. Apr 2017, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 13. Apr 2016, 14:08

Sorge zuallererst für eine stimmige Perspektive! Im Moment sieht die erste (größere) Version am besten aus, da dort die 3-Punkt-Perspektive sinnvoll eingesetzt wurde. Version 2 (die mit den Kometen) wirkt unstimmig, da wie mit einem Fisheye aufgenommen. Version 3 ist nicht aussagekräftig genug.

Tipp: reize auch bei den Thumbnail-Sizzen das gesamte Tonwertspektrum aus, damit's nicht insgesamt zu low-key-mäßig wird. Viel Erfolg bei dem Projekt! :)
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Wolkenleopard
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Beitrag von Wolkenleopard » 17. Apr 2016, 21:29

Heyho,

zu den ganzen technischen Sachen ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich würde allerdings ein komplett anderes Motiv verwenden, wenn du schreibst:
Thematisch geht es wieder um den Hexer, welcher durch das Universum reist. Diesmal in einer Taucherglocke, da im Album Tiefseesymbolik/Weltraum vorherrscht.
Ich persönlich finde das inhaltlich viel interessanter als den schwebenden Tempel, da es gleich eine ganze Geschichte erzählt. Allerdings weiß ich nicht, ob das auf so einer kleinen Fläche wie einem CD-Cover wirken würde, was sich da an Bildern vor meinem inneren Auge erhebt. Lass dich da jetzt um Himmels Willen nicht von verunsichern, wenn du lieber den Tempel zeichnen willst. Ich denke nur, dass der herumschwebende Hexer in der Taucherglocke eventuell neugieriger machen könnte als das bloße Gebäude, zumal du im Zeichnen von Figuren ja scheinbar sicherer bist als im Darstellen von Architektur.

Gruß
Wolkenleopard

schindermichel
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Beitrag von schindermichel » 18. Apr 2016, 08:59

Hallo Wowbagger,

Ein paar Bemerkungen:
Logo/Titel mit bedenken:
Du solltest bei deinen Skizzen bedenken , dass z.B,. ein Band-Logo (und eine Titel?) mit auf das Cover muss, diese Elemente beeinflussen die Komposition, speziell bei deiner zenralen perspektive mit der Kreisform in der Mitte stellt sich die Frage ob so ein Logo/Titel einfach drüber läuft oder ob z.B. die Kreisform von vornherein kleiner ausfällt.

Taucherglocke/Architektur:
Wieso steht die Architektur denn in der Taucherglocke? So was kann freilich ein sehr cooles, weil ungewohntes, Konzept sein, allerdings erschwert es die Lesbarkeit:
Bei einer „Tauchglocke“ dürften die meisten Menschen von einem eher kleinen (vom Tiefseehelm bis zum kleinen U-Boot) Format ausgehen – Sie davon zu überzeugen, dass sie hier etwas monumental großes sehen, dass zudem eine unter wasser herumfliegende Tauchglocke darstellt, ist schwerer (wenn es gelingt, dann aber auch belohnend).
Ein anderer Ansatz: Wieso taucht die Tauchglocke (klein und leuchtend) nicht in die Ruinen einer versunkenen Stadt ab? Die könnte dann schön spooky von der Kugel in der Mitte beleuchtet werden? Nur eine Idee…

Das Rauch/Qualm Gedöns würde ich weglassen – Unterwasser und Licht ist schwer genug, auch ohne dieses wabernde Etwas – das würd ich mir nicht antun!

PS: Hab dem Gegrummel von „Hexer“ gelauscht, während ich diesen Beitrag schrub - hat tatsächlich was von Unterwasseraufnahme :-)

Wowbagger
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Beitrag von Wowbagger » 19. Apr 2016, 01:25

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Tipps und Ideen.

@Chinasky: Hatte deinen Post eigentlich auch schon vor ein paar Tage gelesen, wollte aber nicht mit leeren Händen posten. Ja, Perspektive wird wohl diesesmal eine noch größere Rolle spielen. Dachte ich könnte mich durch die Thumbnails schummeln, aber selbst die funktionieren nicht ohne den Ansatz von konsistenz. Danke auch für die Sache mit den Tonwerten. Habe in der unteren Skizze dann gesehen, dass das gemalte "Weiß" schon wieder nur 3/4 der Skala war. Hab ich dann geboostet, aber da gehört noch ein wenig mehr dazu.

@Wolkenleopard: Erstmal noch ein später Glückwunsch zu deinem Buch. Hoffe du hast schon viele glückliche Leser :) Die Idee von etwas schlichten schwebenden hatte die Band so in den Raum geworfen, hatte dabei aber auch den Hintergedanken, dass man das dann leicht per Ebenenanimation für ein Video in Bewegung setzen könne. Eigentlich könnte man wirklich mehr aus dem Thema machen. Ich habe im Post mal eine Idee wieder aufgegriffen, bei dem der Hexer von einem fluoreszierenden Sternenneunauge gefressen und in eine andere Dimension zu diesem Tempel geschickt wird. Die obligatorischen Sterne habe ich auch schon in den Hintergrund gemalt...so viele Details ;) Architektur ist wirklich nicht meine Stärke, aber ich hoffe, dass ich mir dann das Leben mit ein paar 3D-Skizzen in Blender leichter machen kann, wenn es brenzlig wird.

@schindermichel: Das mit dem Logo habe ich wirklich völlig außer acht gelassen. Bestenfalls habe ich mal nachträglich das Logo über das Bild verschoben, bis es irgendwie stimmig aussah. Bei der letzten Skizze habe ich den Schriftzug auf die Linie des 9Auges/der Taucherglocke gesetzt. Schien mir ein logischer Platz in dem Bild zu sein...Vielleicht gehört unter das Logo (nicht final ;) ) noch irgendwas, das den Blick wieder ins Bild leitet. Das sind so Sätze, die ich mal im Zusammenhang mit Komposition aufgeschnappt habe. Folgt Layout ähnlichen Prinzipien?
Wieso steht die Architektur denn in der Taucherglocke?
Das war garnicht so gedacht. Diese Kugel in der Bildecke soll im Ansatz die eigentliche Taucherglocke sein (alte Skizzen). Der Schein um den Tempel nur den Fokus setzen und das Bauwerk vor Meteroiden schützen. Das mit der Taucherglocke, die in die Ruine eintaucht, ist ne tolle Idee. In der Skizze unten sind es erstmal nur Gesteinsquader. Ich werde aber auch nochmal eine Skizze versuchen, wo die Ruine wirklich groß wirkt und die Kugel verloren...

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Danke nochmal euch und liebe Grüße,
Wowbagger

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Beitrag von Wolkenleopard » 19. Apr 2016, 11:41

Hallo,

für knifflige Detailfragen zur Komposition bin ich leider nicht der richtige Ansprechpartner, aber ich finde, dass der neue Entwurf in seiner Gesamtwirkung um eingiges spannender aussieht, schon alleine, weil er nicht so statisch aufgebaut und kontrastarm ist wie die ersten. Auch inhaltlich gefällt diese Version mir besser. Jetzt erzählt das Bild eine Geschichte, so was mag ich immer. Vorher schwebte die Taucherglocke (die ich für einen Asteroiden hielt) reglos im All, jetzt landet sie gerade unter Pauken und Trompeten.
Erstmal noch ein später Glückwunsch zu deinem Buch. Hoffe du hast schon viele glückliche Leser
Danke dir! :-) Ist bloß eine Kurzgeschichte. Bis jetzt sind die Resonanzen recht positiv, wobei im Bekanntenkreis einige Leute ob des Inhaltes irritiert waren. Nach einem Vierteljahr muss ich mir immer noch Witze über "Fucker den Streichler" und vergorene Büffelmilch anhören. :oops: Sie scheint immerhin einprägsam zu sein.

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Beitrag von Wowbagger » 16. Sep 2016, 19:47

Hallo zusammen,

die Band werkelt weiterhin an ihrem neuen Album. Für das Cover wünschen Sie sich jetzt eine andere Szene aus der Hexerreise. Passenderweise den Anfang ;)
Inhaltlich kann man da auf jedenfall schon viel mit anfangen.

Edit 19.09: Infos zur "Geschichte" jetzt in grauer Schriftfarbe. Mich würde interessieren, wie ihr das Bild inhaltlich versteht, ohne weitere Informationen zu haben. Hoffe ausnahmsweise mal, dass es noch nicht zu viele gelesen haben...
<InhaltBeginn>
Kurz:Der Hexer opfert eine Hexe, aus der "Energie" schießt, mit der er sein Raumgefährt beschwört und in den Himmel fliegen kann.
Hexer und Hexe sollen mit weißer Farbe bemalt sein (da inzwischen auch Teil der Live-Auftritte), ansonsten aber gänzlich schwarz sein.

<InhaltEnde/>

Im Anhang befinden sich die letzten Skizzen, eine Übersetzung in 3D Zwecks Perspektive und Proportionen sowie eine etwas ausgearbeitete Version.
Würde mich wie immer über eure Meinung freuen.

Weiteres vorgehen ist bei mir jetzt, das ganze noch von der Band absegnen zu lassen. Vielleicht etwas mit der Geste (erhobener Zeigefinger...haha) zu experimentieren und mich an die Ausarbeitung zu machen.

Liebe Grüße,
Wowbagger

ps Der "Hexer"-Schriftzug wird nicht auf dem Cover erscheinen, sondern die Rückseite ziehren, weshalb er nicht berücksitigt wurde

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Edit: Hatte versehentlich eine Ebene mit angedeuteten Tempelelementen ausgeblendet. Findet ihr es mit oder ohne besser? Bin mir nicht sicher, ob es nicht zu viel wird und man keine klaren Formen mehr erkennen kann. Die Hexe, die geopfert wird, ist zur Zeit noch ein Kerl. Muss noch überarbeitet werden.

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Beitrag von Wolkenleopard » 12. Okt 2016, 16:31

Hm, ich finde die Szene momentan inhaltlich noch schwer zu deuten. Wenn ein Bild Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt, finde ich das gut, aber hier stellen sich mir nur Fragen, ohne das ich auch nur eine Antwort erhalte, wenn ich das Bild länger betrachte. Es scheint sich um eine Art Ritual zu handeln, womöglich eine Opferung, aber warum sterben sie beide? Und was ist das für ein Glaswürfel? Ich würde mir dahingehend mehr Klarheit wünschen.

Des Weiteren finde ich, könnte das Motiv eine extremere Perspektive vertragen, habs dir mal ein wenig verzogen, schau mal, ob dir eventuell die Wirkung gefällt:

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Das Kippen ist einfach nur Spielerei, um zu schauen, wie es wirkt. Beim Original stört mich, dass der Speer genau aus der Ecke kommt. Ich habe die Bilder aber zudem auch verzerrt, so dass der Vordergrund größer wirkt, selbst ohne Kippen fände ich, dass dies dem Motiv guttun würde, da es den Speer in seiner Bewegungsdynamik unterstützt und das "Opfer" (?) betont.

Den Hell-Dunkelkontrast um die Figuren herum finde ich noch zu gering, eventuell ein Rimlight einfügen, damit man die Szene besser erkennt, die dunklen Figuren verschwimmen mit den dunklen Strukturen im Hintergrund.

Man kann sicher noch viel aus dem Motiv herausholen, wenn du noch ein wenig dran feilst!

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Beitrag von Wowbagger » 17. Okt 2016, 11:32

Hallo Wolkenleopard.

Danke für die Kritik und die Bildbeispiele! Es ist wirklich super, wenn sich andere soweit in das Bild hineinversetzen. Habe parallel auch mal ein paar Freunde zum rein Inhaltlichen befragt und deine Eindrücke decken sich zu 100% mit ihnen...da schein was schief gelaufen zu sein. Opferung und Ritual kommen schonmal an. "Glaswürfel" und "Speer" scheinen noch ein wenig Arbeit zu benötigen :wink:

Habe eine leicht veränderte Version erstellt, um zumindest ein wenig mehr Klarheit diesbezüglich zu schaffen, aber wahrscheinlich komme ich nicht darum mehr Elemente ins Bild zu packen, die alles besser verknüpfen.

Mit der extremeren Perspektive hast du auf jedenfall recht. Werde es dahingehend nochmal überarbeiten.
Beim letzten wirkt der Himmel, weil nun über die ganze Breite des Bildes, viel offener. Was eigentlich besser passt. Macht das ganze aber auch irgendwie zu horizontal geschichtet. Mal schauen, wie das alles unter einen Hut passt.
Danke für die beiden Bilder und Impulse.

Mit dem Kontrast triffst du auch ins Schwarze (haha...). Die Körper sollen keine Schattierungen aufweisen, aber irgendwas helles findet sich schon für den Hintergrund :wink:

Bin leider gerade leider eher am Tuschen, aber danach gehts hiermit konzentriert weiter.

Vielen lieben Dank,
Wowbagger

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Beitrag von Wolkenleopard » 18. Okt 2016, 07:36

Ja, das letzte von mir finde ich auch nicht so dolle in der Gesamtwirkung. Deine Aufteilung finde ich eigentlich schon gut, nur der Vordergrund ist mir persönlich zu klein, ein CD-Cover ist ja kleinformatig, aber das Motiv sollte dennoch auf den ersten Blick zu erkennen und das Grundthema zu entschlüsseln sein (daher das Strecken des Vordergrundes). Beim Buchcover sagt man, dass dies sogar noch beim Thumbnail möglich sein muss - möglicher Weise gilt das auch für CDs, aber da kenne ich mich zu wenig aus. Ein paar interessante Details zu Belohnung, wenn man es näher betrachtet, runden das Ganze ab.

Da du aus der Metalecke zu kommen scheinst und der anvisierte Stil im Groben wohl ähnlich ist (nur in S/W): Ich finde die Cover von Blind Guardian häufig sehr gelungen. Man erkennt das große Ganze, aber man kann sie auch minutenlang betrachten und nach interessanten Details suchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Metalcovern sind sie in der Regel frei von plattem Kitsch. Sie erzählen jedes Mal einen Teil aus der Story des Albums (ist ja bei deiner Band glaube ich auch das Ziel), und meistens taugen sie parallel auch noch als Poster. Vielleicht magst du dort mal schauen, wie der Künstler das alles gelöst hat.

Bin gespannt, was du noch draus zauberst, halte uns auf dem Laufenden! :)

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Beitrag von Wowbagger » 31. Okt 2016, 20:25

Hey, Wolkenleopard.
Den Thumbnail-Test habe ich auch jetzt immer wieder mal gewagt und mit immer mehr Details gehen die großen Formen so langsam unter (siehe unten).

Ich habe mir gerade mal über die Bildersuche ein paar Blind Guardian Cover angeschaut.
Ich muss gestehen, dass die mir etwas zu glatt und ausgearbeitet vorkommen. Im moment bewege ich mich aber wohl so langsam in diese Richtung, da ich konsequent jedes Skizzenhafte versuche auszuarbeiten, bis nur noch kleine Striche und Texturen über sind. Vielleicht sollte ich nochmal ein wenig Lockeres einbringen (Derade das Video von Digitoil-Video von Caccaduu geschaut und schwer entschlossen mal wieder weniger analytisches zu wagen ;) ).

Bis bald,
Wowbagger

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Beitrag von Chinasky » 3. Nov 2016, 15:02

Lesbarkeit durch Tonwert-Hierarchisierung und das Denken in Shapes!
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Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Wowbagger » 3. Nov 2016, 20:45

Wow. Wahnsinn, Chinasky!
Danke. Da ist so einiges los in deinem PaintOver.
"Tonwert-Hierarchisierung und das Denken in Shapes!" Das mit der Tonwerthirarchisierung kann ich glaube ich gut in deinem PaintOver nachvollziehen. "Denken in Shapes" ist noch was abstrakt, aber werde das hoffentlich für mich klären können :)
Danke nochmal. Das pushed ungemein.

Gruß und bis bald,
Wowbagger

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Beitrag von Chinasky » 4. Nov 2016, 09:13

Wowbagger hat geschrieben:"Denken in Shapes" ist noch was abstrakt, aber werde das hoffentlich für mich klären können :)
Das bezog sich vor allem auf die beiden Figuren. Die hattest Du in der letzten Version (die ich gerade nicht mehr angezeigt bekomme) dadurch verunklart, dass Du ihre Konturen/Shapes durch Schwarz-Weiss-Kontraste auflöstest. Ebenso, wie Du die Konturen des Eisbrockens, oder was das sein mag, in welchem die aufrechte Figur sich aufhält, zu stark auflöstest. Das "Denken in Shapes" meint, dass man zusammengehörige Flächen (die zum gleichen Objekt gehören, oder die eine eigene Bildebene bilden) eben auch "zusammenzieht", indem man ihre Binnendifferenzierung herabsetzt und dafür die Grenzen zu ihrer Umgebung gewissermaßen schließt, sodas relativ genau erkennbar wird: hier endet diese Figur und beginnt die nächste Figur. Eigentlich ist aber die Rücknahme der Binnenstruktur, also der Kontraste innerhalb der Form, noch wesentlicher.

Die Lesbarkeit wird dann dadurch verdeutlicht, dass man die "wichtigen" Stellen, in denen die einzelnen Shapes miteinander in Beziehung treten, dann z.B. durch besonders starke Tonwertkontraste betonen kann. In diesem Fall also z.B. die Stelle, wo der Dolchknauf (so hab ich das Bild zumindest gelesen) aus dem Rücken oder der Brust der liegenden Figur ragend sich gegen den zusammengezogenen helleren Eisblock-Shape abhebt. In meiner Version wird diese Stelle deutlicher, nicht, weil ich da den Kontrast noch weiter angezogen hätte im Vegleich zu Deinem Original, sondern indem ich die Kontraste innerhalb des Eisblocks gemindert habe, die Kontraste innerhalb der aufrechten Figur gemindert habe (und diese dadurch trotz des Absoftens lesbarer machte), und den Dolch eindeutig dem Shape der liegenden Figur zuordnete, die sich in einer deutlichen, geschlossenen Kontur vom Hintergrund abhebt.

Zum gekonnten Umgang mit Shapes empfehle ich immer, sich Bilder von Frank Frazetta anzuschauen, beispielsweise das hier. Mal darauf achten, wie da u.a. das Gesicht und der Helm nach rechts zu einer einzigen dunklen Fläche werden, die sich vor dem hellen Hintergrund abhebt. Oder wie der helle Schild sich gegen den zusammengezogenen dunklen Felsen dahinter abhebt. Wie der bl Fuß der Hauptfigur mit dem Opfer, auf das er da tritt, gleichermaßen zu einem shape verschmilzt - und so fort.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Wowbagger » 7. Nov 2016, 00:14

Danke für die neue Sicht auf Tonwerte/Shapes, Chinasky.
Ich wähnte mich auf einem guten Weg, was Lesbarkeit angeht, als ich die "schattierungslosen" Charaktere versucht habe durch einen Kontrast gegen den Hintergrund hervorzuheben. Das ich dabei den "Binnenkontrast" zu unspezifisch und hoch gesetzt habe, wodruch e rmit Allem konkurierte, habe ich so garnicht gesehen/betrachtet. Gerade auch bei der liegenden Person, geht es ja bei meinem Bild nahtlos von Bemalung zu der entweichenden Energie über.
Die helle Stelle auf dem Altar hinter dem Rücken, Dolch und Rim-Lights (hatte ja Wolkenleopard auch schonmal vorgeschlagen) machen jetzt mit deiner Erklärung nicht nur Eindruck, sondern auch Sinn. Freue mich schon, daran rumzufeilen.

Gruß,
Wowbagger

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Beitrag von Wolkenleopard » 7. Nov 2016, 20:53

Danke für die ausführliche Erklärung des OPs. Sie richtet sich zwar nicht an mich, aber das dürfte auch eines meiner Problemfelder sein und ich kann viel davon mitnehmen. Den Fehler machen wohl viele Anfänger. Ist gedanklich alles notiert!

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Beitrag von Wowbagger » 13. Nov 2016, 00:07

Hallo,

hier den derzeitigen Zwischenstand. Da mir das ganze wieder zu sehr ins Low-Key gerutscht ist, ist hier noch eine Tonwert-Korrektur drauf. Ich fand in Chinaskys Version das Glas/Kristallartige des Quaders toll. Habe das versucht in meine Skizze zu übernehmen.
Die Hirarchisierung soll wie folgt aussehen (Dunkles Opfer => mittel Helle Flugkristall/Kapsel => Helle Strahlen unten an Kapsel und oben zum Himmel)
Was Shapes betrifft, geht der Dolch jetzt gerade noch etwas unter und das Licht an der Kapsel Unterseite ist was schwach. Werde versuchen, das mit der weiteren Ausarbeitung zu korrigieren. Ansonsten fehlen noch die Hintergrundelemente, Bemalung, Weltall und ein vernünftiger Himmel.

Bis bald und ein schönes Restwochenende,
Wowbagger

Edit: Die Jungs von Hexer standen schon im Studio... das motiviert nochmal extra ;)

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Beitrag von Sungravy » 13. Nov 2016, 01:56

Mhh... ich bin von der Wahl der Perspektive noch nicht so überzeugt. Muss da mal drüber nachdenken...

Was aber überhaupt nicht geht: Check mal bitte, wo denn der Hexer eigentlich stehen soll!? Oder schwebt/kniet er über dem liegenden Typen? Denn perspektivisch passt das so nicht. Entweder steht er hinter der Liege, dann müsst man von ihm, aufgrund der Ansicht von unten her, viel weniger (im Grunde fast nichts) sehen oder er steht an dessen Fußende. (bildrechte, untere Ecke).
Zuletzt geändert von Sungravy am 13. Nov 2016, 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Chinasky » 13. Nov 2016, 21:58

Die Tonwerthierarchie finde ich jetzt schon ziemlich gut - was die Perspektive angeht, muß ich Sungravy zustimmen - man kapiert nicht so recht, wie sich die beiden Figuren an zueinander verhalten. Ich hab mal beispielhaft ein OP gemacht, um die möglichen Arbeitsschritte da zu zeigen. Ich muß zugeben, dass mein OP rein vom Kompositorischen und von den Tonwerten her nicht besser ist als Dein Original. Es ging auch eher darum, die zwei Schritte "Fluchtpunkt" und "perspektivisch korrekte Vorzeichnung" zu demonstrieren. Ich verstehe ja immer noch nicht so richtig, wie genau die beiden Figuren miteinander interagieren und was dieser weiße Strahl von rechts oben nach links unten bedeutet. Insofern müßtest Du also die Posen der Figuren gegebenenfalls eh ganz anders machen. Aber ich hoffe mal, es wird dennoch ungefähr nachvollziehbar, worauf ich hinaus wollte: Wenn die perspektivisch halbwegs korrekte Vorzeichnung steht, stehen auch die Shapes. und wenn die stehen, kann man sich überlegen, wie man sie zueinander in Beziehung setzt.

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Beitrag von Sungravy » 13. Nov 2016, 23:31

Ungünstig finde ich die zwingende Bedingung, dass man in dem Bild einen Strahl sehen muss, der aus den Himmel/All kommt, man von daher die Perspektie eher von unten her darstellen würde und zum anderen eine liegende Person in dem Bild vorhanden sein muss, für die wiederum eine Draufsicht vorteilhaft wäre... :P


Naja, und im Grunde finde ich die Szenenauswahl, die auf dem Cover dargstellt werden soll eh etwas unglücklich gewählt, da man überhaupt nicht checkt, was denn da gerade überhaupt abgeht.
Vielleicht soll's aber auch so sein... :)
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Beitrag von Wowbagger » 14. Nov 2016, 20:09

Hallo ihr beiden :)
Hatte gestern Abend schonmal angefangen zu antworten, dann kam noch Chinaskys-Post dazwischen und hat alles nicht mehr so gepasst: Jetzt in aller ruhe

@Sungravy:
Mhh... ich bin von der Wahl der Perspektive noch nicht so überzeugt. Muss da mal drüber nachdenken...
Naja, und im Grunde finde ich die Szenenauswahl, die auf dem Cover dargstellt werden soll eh etwas unglücklich gewählt, da man überhaupt nicht checkt, was denn da gerade überhaupt abgeht.
Vielleicht soll's aber auch so sein... Smile
Ja, das ist wirklich ein Thema, dass du da ansprichst. Habe versucht es ein paar Freunden zu zeigen und deren Einschätzung zu bekommen und so ganz wurde es da auch nicht klar. War auch verdammt schwer nicht doch unterschwellig den ein oder anderen Tipp zu geben, weil man ja doch irgendwie möcht, dass es verstanden wird.
Inhaltlich stellt das Cover den Beginn der Reise aus dem Album dar und es wär schön, wenn ich noch klar machen könnte, dass die Kapsel sich aus Energie speißt, welche den Körper verlässt und dann noch den Himmel teilt. Vielleicht wirklich etwas zu viel für ein Bild. Etwas rätselhaft darf es ruhig bleiben, aber bisher zeichnet sich eher Unverständnis ab.

Bezüglich der Positionierung des Hexers hast du völlig recht! Habe die 3D-Scene wirklich so angelegt, aber wenn es eher unfreiwillig aussieht, hilft es dem Bild auch nicht weiter
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Ich werde nochmal ein paar Schritte zurückgehen und die Positionierung zu einer Anderen ändern. Fußende ist da glaube ich ein gutes Stichwort. Danke für deine Gedanken.

@Chinasky:
Mh. Schlüssiges vorgehen. War wirklich etwas überfordert ob man das Bild um Shapes konstruieren sollte, oder eher wie du es gezeigt hast, um einen prinzipiellen Aufbau um dann durch Beleuchtung und Zusatzelemente die Shapes hevorzuheben. Werde mich an der von dir vorgeschlagenen Reihenfolge orientieren.

Puh...nochmal anfangen, aber immerhin merke ich wie sich die Versuche doch irgendwie auszahlen.
Danke euch allen für Tipps und Ideen.

Grüße,
Wowbagger

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 14. Nov 2016, 21:28

@Wowbagger: Okay, ich hatte eine völlig falsche Vorstellung von dem, was da tatsächlich passiert. Jetzt fällt mir wieder ein, was ich in einem ziemlich anderen Zusammenhang vor Jahren hier mal irgendwo im Forum sagte: Man sollte das, was auf einem Bild geschieht, in zwei, drei Sätzen klar und "haptisch" beschreiben können. Diese Beschreibung sollte man schriftlich am Anfang festhalten (ist das gleiche wie die Beschreibung einer Illustration beim briefing durch den Kunden) und kann dann im Laufe der Arbeit immer wieder überprüfen, ob das Bild immer schon, bzw. immer noch dem entspricht, was man sich vorgenommen hab.

Früher, in den guten alten Zeiten, gab es im Ferhnsehen mal eine Reihe von Bildbesprechungen: "Hundert Meisterwerke". In denen wurden immer in rund zehn Minuten die unterschiedlichsten Gemälde vorgestellt und analysiert. Am Anfang wurde, gerade wenn es sich um gegenständliche Malerei handelte, eine kompakte und sehr präzise Beschreibung dessen gegeben, was man sehen konnte. Ich hab gerade mal auf youtube gesucht. Leider gibt's da nur eine "Modernisierung" dieses Konzepts, das auf eine Verflachung und Verdudelung (allein diese Scheißmusik im Hintergrund nervt!) hinausläuft und aus den 10 Minuten sind 5 Minuten geworden, die auch mit unnötigen Einblendungen irgendwelcher Experten und anderem Mist zerfasert werden. Im Ernst jetzt? Zehn Minuten Konzentration sind zuviel? Arrrrgh!

Naja, jedenfalls beziehe ich mich hier auf die Original-Serie. Und da wurde am Anfang immer in sehr klaren Worten, kurz, bündig, präzise(!) beschrieben, was auf dem Bild zu sehen ist - sodaß man sich als Zuschauer selbst mit geschlossenen Augen schon ungefähr vorstellen konnte, wie das Bild aussah. Dieses präzise Beschreiben ist auch eine gute Übung, um die eigenen Bilder vorzubereiten. Was ist objektiv zu sehen, was ist wo im Format, welche Bewegung/Handlung wird erzählt, wie verläuft das Storytelling?
Selbst aus dem, was Du jetzt schreibst, kapiere ich immer noch nicht hundertprozentig, um was es geht: Steigt aus einem Getöteten (einer Frau? einem Mann?) die Seele heraus, wird von einem Energie-Körper umgeben und entschwindet in den Weltraum/Himmel? Dann würde ich mir die Bewegung dieser Energie/Seelen-Form mal vor Augen führen. Blickt die Seele auf den Körper zurück, dreht sich also, wie auf deiner letzten Skizze, zu diesem Körper um? oder steigt sie hervor, richtet also das Gesicht in die gleiche Richtung nach oben/in den Himmel? Es müßte klar sein, dass die zwei Figuren eigentlich eine sind - der materielle Körper und der Astralkörper (schon Dr. Strange im Kino gesehen? Falls nicht: Los jetzt, nachholen! Cooler Streifen! ;) ). Ob man sie mit irgendwelchen "Actionstreifen" verbindet, ob man sie einfach deutlich ähnlich macht, ob man sie ineinanderblendet - keine Ahnung. Aber es sollte schon klar werden, dass hier nicht ein Täter über seinem Opfer kniet. Und die Augenbewegung vollte von den Figuren Richtung Himmel gehen - nicht umgekehrt. Vielleicht ist der gerade Strahl da nicht gut, weil er zu sehr nach einem Geschoss, das aus dem Himmel kommt, aussieht. Vielleicht müßte das Auge in einer geschwungenen Kurve nach oben gelenkt werden.

Wie auch immer: wenn Du Dir in ein paar Sätzen aufschreibst, was dargestellt werden soll (keine Stichworte, sondern wirklich ganze, klare Sätze!), dann helfen die Dir gewaltig schon in der Phase der Kompositionsskizzen.
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Beitrag von aeyol » 14. Nov 2016, 21:43

So wie ich es verstanden habe, geht es hier schon um eine Opferung einer anderen Person, durch die der Typ, der da über ihr kniet, sich die Kraft/Energie verschafft hat, um gen Himmel zu fahren. ;)

Das entnehme ich meinen Erinnerungen an frühere Kommentare zur Bildidee in diesem Thread, die ich jetzt aber (absichtlich) nicht nochmal gelesen habe.
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Beitrag von Kobar » 15. Nov 2016, 08:45

Hehe, lustige Idee.
Ich hab die Beschreibung ebenfalls nicht nachgelesen und bei Chinaskys letztem Thumbnail entspinnt sich mir die Story, dass der Knieende den Liegenden erstochen hat und sich danach ein Lichtstrahl durch die Brust brennt ... egal warum ... Der Kristallkörper lädt die Szene nur symbolisch auf ...
"Ratschläge erhalten sie von Mikes Großvater, der aus dem Jenseits per Hologramm mit ihnen kommuniziert."

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Beitrag von Mone » 17. Nov 2016, 12:05

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Bitte schau mal, ob du die Figuren nicht der Opferszene besser anpassen kannst, das Opfer darf ruhig "toter" aussehen, der Hexer darf bedrohlicher sein, oder diese Kraft sammeln, so eine ausladende Geste. Das sind Vorschläge. Ansonsten bleibt die Szene so rätselhaft. Ach ja, das Messer muss man gut sehen können. Das ist sozusagen der "Schlüssel", das zentrale Motiv. ("Ach ja, da wurde jemand geopfert!" (denkt der Betrachter) ;)

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