Der Musiker-Thread

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aeyol
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Beitrag von aeyol » 24. Okt 2007, 17:34

Ja, gute Idee, dieser Thread. :D

Ich spiele zwar nicht in einer Band, mache aber auch schon seit Jahren gerne Musik. Nicht schön, aber selten (also nur ab und zu und auch nicht mit der Intention, irgendwann mal "gut" zu sein). Mein erstes Instrument war das Klavier (vor Jahren), aber da habe ich das Meiste leider wieder verlernt. Aktuell spiele ich noch Gitarre (Akkustik/Konzertgitarre), Djembe und Kazoo - und ich singe auch gern. Aber Ihr werdet hier nichts von mir zu Hören bekommen. :D

In Deine Musik werd ich mich erstmal reinhören. So auf den ersten Click klingt das schonmal ganz ansprechend.
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Blaine
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Beitrag von Blaine » 24. Okt 2007, 18:10

Huhu,
spiele nun schon seit 12 Jahren Klaiver,
aus zeitlichen gründen leider nen bissel in den Hintergrund gerutscht.
Zuletzt war ich am Improvisieren.
Ziemlich schwer das ganze aber Jazz//Blues hört sich einfach prima! an

Band war nie so mein Thema. Eher der typische Solopianist :P

Nun zu dir richtige beruhigende mugge gefällt mir

*daumen hoch :D*
Zuletzt geändert von Blaine am 24. Okt 2007, 18:13, insgesamt 2-mal geändert.

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marylou
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Beitrag von marylou » 24. Okt 2007, 18:50

Hehe, Ohja unerwarteter angriff,
gefällt mir gut. Wie alle anderen gibt es von mir nicht viel zu hören. Du könntest jedoch ein wenig etwas über das Mastering lernen. Deine Produktionen sind etwas schwach auf der brust was das Frequenz-tuning angeht.

hehe - ja wieso nimmt sie sich jetzt raus sowas zu sagen? ...kann ich ganz klar beantworten. Bin auch ein "ehemaliger" Musiker. Mit 14 Jahren Violine gehör ich eher zu den Ollen. Jungorientiert bin ich jedoch eher im electronic bereich angesiedelt. Da ich mich im schatten meines Liebsten befinde hab ich kaum lust davon irgendwas rauszuhauen.

Das einzige das es von mir gibt ist einer meiner ersten Produktionen auf meiner Webseite anzuhören die vollkommen vernachlässigt und verrostet ist (auch bald abgeschafft wird)

http://www.marie-schweiz.de/audio

Der Kernpunkt des Posts. Ich sitze hier in Berlin - genauer gesagt der Matternstr. Die Schaltzentrale des Producer Networks. Ich mache hier keine werbung weil das PN eh schon fett genug ist, bzw. die Anmeldung geschlossen ist. Aber dort findet ihr viele Tips und Tricks. Ehemaligst war das PN ein ort für DrumnBass Breakbeat und Hiphop, das hat sich geändert und wird sich auch noch drastisch ändern.
Das PN befindet sich aktuell in der neuprogrammierung, wer trotzdem lust hat mitzutippen, ich kann von meiner Seite aus Anmeldungen so rausgeben. (email hinterlassen ihr würdet bescheid bekommen).

Jetzt kommt der Werbeteil. (ich tu das aus loyalität und weil ich drann glaub bla bla usw. )

Das PN hat Anfang letzten Jahres das eigene Label "Producer Network Records" gegründet.
Wir wildern Quasi in eigenen gefilden und picken aus der masse die Goldstücke heraus. Released wird ALLES.

Vertrieben wird das ganze International über alle möglich auch nur denkbaren Vertriebe.
Das Label schafft es gerade über die Zahlengrenze und trägt den Server & teilweise auch die Arbeit die wir reinstecken Finanziell. Es ist ein haufen Arbeit aber PNR bekommt man in allen Ländern der Welt über i-Tunes, Amazon, Juno, Beatport, e-Music, Digital-Tunes, sony dings ach ich weiß es nich auswendig.

Producer Network ->Forum

PN Records -> Myspace

So und jetzt, sorry für den elendslangen Post, aber wir kämpfen für eine soziale sache und keine geldgeier. \o/

10 Monate nach dem ersten Release, ist "Producer-Network-Records" bei Katalognummer 6 angekommen. Wir haben fast unseren gesamten damaligen Release-Plan veröffentlicht. In Zukunft, wird es keine Pläne mehr geben. Sobald Ihr von neuen Tunes erfahrt, seid Ihr auch in der Lage Sie zu kaufen. Wir wollen somit die Spanne zwischen Preview und endgültiger Veröffentlichung auf Null reduzieren. Die Webseite lässt noch ein wenig auf sich warten, wird aber planmäßig Ende des Jahres startbereit sein. Dem Text folgend, habt Ihr nochmal die Chance alle bisher erschienenen Veröffentlichungen Revue passieren zu lassen, und evtl. bei Gefallen , auch zu kaufen und somit uns zu Unterstützen.

Bild
Music: Term - Offend Yourself | Term - Inner Conflict

Shops: Digital-Tunes, Juno, PNR0006 Wav+192er over PayPerPhone
Cover: Er.iC

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Music: Cut & Fay b - Bring That Beat Back | Cut & Kollision - Sagenhaft

Shops: digital-tunes, juno, PNR0005 als 320er mp3 per Telefon kaufen
Cover: Marie Schweiz

Bild
Music:Hi-Lar & Cruel Culture - Taifun | Marauder & Cruel Culture - Headwired

Shops: digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes
Cover: Marie Schweiz

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Music: Term & Bowser - Lifeform | Bad Matter - Soul On Fire (Term Remix)

Shops: digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes
Cover: Er.iC

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Music
A1: Er.iC - Macapa
A2: Er.iC - Zion Love
A3: Er.iC - Spirit
A4: Er.iC - You

Shops: digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes
Cover: Er.iC

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Music: Cruel Culture & Er.iC - Hostbody | Cruel Culture & Er.iC - Rejected

Shops: digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes
Cover: Er.iC

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PNR steppin into the next round of sound. Bringing you new dubstep flavoured music from pn´s hottest producers. Please use one of these shops to get our label releases: (digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes)

Cruel Culture - Fuck The Truth
Skyence - Deep Secrets
Skyk - Enigma
Er.iC - Hades Dub
Skyence - Alien
Marauder - Incognito
Cut - So Much
Hi-Lar - Dream Sequence
Skyence - In Between
Polarity - Siddhartha

Shops: digital-tunes, juno, beatport, Rhapsody,, MusicNet, Napster, eMusic, Sony Connect, iTunes
Webpages: PN, Myspace, Virb
Cover: Marie Schweiz

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marylou
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Beitrag von marylou » 24. Okt 2007, 19:26

und dafür biste weit vorn!

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marylou
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Beitrag von marylou » 24. Okt 2007, 19:39

einer unserer besten leute komm aus FFB (FürstenFeldBruck) ich ehemaligst München , der nächste aus Hamburg. Kannst dich gern mal im PN blicken lassen. entweder jetzt oder wenns neu is. Robert entwickelt jetzt schon ne ganze weile an der Sache rum, und wenns draußen is dann gnade denen die auf phbb bauen.

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Duracel
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Beitrag von Duracel » 24. Okt 2007, 22:50

Ah, ja, gutes und wichtiges Thema! Nichts steht für sich allein. :)

Kurz zu meiner Spätentwicklung in Sachen Musik:

Allgemeinwissen aus dem Schulunterricht: cdefgahc ... und ganze/viertel/achtelnoten 4/4 Takt
Dann habe ich vor schätzungsweise 3-4 Jahren aus Interesse am Klang angefangen (diatonische bzw. Blues-)Mundharmonika zu spielen!
Nachdem ich da einige Zeit ziemlich planlos Krams gespielt habe hat es mich irgendwann gewurmt irgendwie so garkeinen Plan von Musik zu haben. Und im Gegensatz zur Gitarre kann man sich die Zeit nicht mit Tabs über Wasser halten, weil es dafür nur äußerst begrenzt soetwas gibt.

Nach einer Kurzeinführung in unser Notensystem durch ein/zwei diverse Internetseiten mußte ich dann feststellen, dass ich mit meiner diatonischen Mundharmonika das denkbar schlechteste Gerät gewählt hatte um hinter die Geheimnisse der Musiktheorie zu steigen.

Gegen ein Keyboard bzw. weiße und schwarze Tasten hatte ich bis dato eine starke Abneigung entwickelt, ist doch dieser "Spezialfall" und die darauf geeichte Musiklehre mit Grund dafür, dass ich den Zugang nie gefunden hatte ... und da ich aber mittlerweile aus meiner Zeichenerfahrung überzeugt davon war, dass es sowas wie Talent nicht gibt ...

... da habe ich mir also letztes Jahr im Frühling mit der Konzertklampfe meiner damaligen Mitbewohnerin(die quasi nur Lagerfeuer-Akkordspiel betrieben hat) hingesetzt und das große weite Universum, die Klanwelt für mich aufgetan. :)

Letzten Herbst kam dann meine eigene E-Gitarre(~400, also ich wußte damals schon, dass das kein Strohfeuer ist) ... und Anfang diesen Sommers hat sich eine Westerngitarre dazugesellt.


Nunja, spannend ist dann für mich gewesen, dass ich "vorbelastet" durch meinen Lernprozess beim Zeichnen/Malen und mein besonderes Interesse an Grundlagen doch vergleichsweise anders gelernt habe als der klassische Musikschüler oder der klassisch nacheifernde Junggitarrist.

In nahezu sämtlicher Lernlektüre wird allein mit der Motivation "das auch spielen zu können" gearbeitet. Mit 3 Akkorden und schon ein ganzes Lied ... oder nach Noten JingleBells.
Das war für mich aber vollkommen unbefriedigend ... so konnte ich die 3 verschiedenen Akkorde noch nicht sicher greifen, da wußte ich schon, wie sich so ein Dur-Akkord aufbaut.
Einfache Melodien spiele ich jetzt erst nach, wo ich die kompletten Tonleitern(des Abendlandes; Dur-Moll Septa-/Pentatoniken) auf der Gitarre frei rauf und runterspielen kann.


Klassischer Fall eines musikalischen Spätentwicklers war auch, dass mir stehts beim Singen in der Öffentlichkeit nach kurzer Zeit mit einer gewissen Deutlichkeit klargemacht wurde, dass ich es besser sein lassen sollte - statt! wie es imho richtig gewesen wäre mich zu ermutigen bitte "mehr" und "häufiger" zu singen, weil ich es offenhörbar noch üben mußte ... bzw. das Töne differenzierter heraushören zu können.
Nach mittlerweile anderthalb Jahren durchaus munteren(und mitunter intensiven) Gitarrenspiel lässt sich doch eine enorme Verbesserung feststellen ... soviel zur Frage der Begabung. ;)
Kleines Highlight die Tage war, dass ich mal versucht habe unsere Nationalhymne aus dem Kopf auf die Gitarre zu übertragen ... und es hat erstaunlich gut funktioniert! :)
Nachträgliche Recherche hat keine Korrektur nötig gemacht. ;)

Najo, bevor mein Posting anfängt zu langweilen will ich es mal vorerst abschließen.
Als Fazit könnte man sagen, theoretisch kann ich besser spielen als praktisch ... meine Anzahl an "vorführfähigen" Stücken ist äußerst beschränkt. Ich kann nicht Nothing Else Matters spielen! :D

Aber ich habe nach langen Jahren der intensiven Beschäftigung mit den Auswirkungen von Lichtwellen nun auch erfolgreich einen Einblick(oder besser Einlauscher ;)) in die Welt der Schallwellen gewagt. Es gibt kaum etwas köstlicheres, als das reichhaltige Spektrum an Eindrücken eines bis dato vernachlässigten Sinnes zu erleben!
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

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Beitrag von Duracel » 25. Okt 2007, 00:25

Das seh ich allerdings anders. Natürlich kommt diese rein technische Ebene der Beurteilung "hinzu" ...aber ich würde eher sagen, man kann dadurch auch Sachen die einem "nichts sagen" dann wenigstens etwas technisches abgewinnen ... :D

Nein, für mich bietet so ein Instrument im Idealfall eine weitere facettenreiche Möglichkeit des Ausdrucks. Und ich bewundere vielmehr die Leute, die es schaffen mit ihrer Musik durch ihre Musik dem Zuhörer etwas mitzuteilen ... besser noch, genau das, was sie auch sagen wollen. Und im schönen Falle ist dies mehr als "Alles scheiße - ich hasse die Welt - Gore!!!!"
Ich gebe dir insofern recht, als dass ich gerne Leuten zuhöre, die mir mehr sagen als "wie schön ist es doch im Gleichschritt des viervierteltaktes zu marschieren" und dabei nicht merken wie die polnische Grenze immer näher rückt.
Aber es muß auchnicht Steven Vai's Dauerorgasmus sein.

Aber manchmal ist es einfach "stimmiger", wenn jemand am Lagerfeuer ein paar Akkorde greift und ich weiß das dann auch zu schätzen! :)

(Musik)Theorie ist nur ein Lageplan auf dem Weg zur Freiheit. Und wer nicht Notenlesen kann, der ist in dieser Sprache Analphabet; aber wer nur Vorlesen kann und keine eigenen Geschichten zu erzählen vermag, was ist der schon?

Immoment verstehe ich einfache althergebrachte Melodien zu schätzen; Melodien, die ein Anfänger in den ersten Musikstunden nachzuspielen lernt. Das beeindruckt mich derzeit viel mehr als ein schwer zu spielender 365/366tel Takt.
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Beitrag von marylou » 25. Okt 2007, 10:29

ihr seid total auf dem Holzweg, aber hallo.

Ich verschreibe euch 2 x täglich Vangelis,

und zum abendbrot tröpfchenweise Aphex twin.

gn8

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Duracel
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Beitrag von Duracel » 25. Okt 2007, 16:21

Jemand der nicht Lesen und Schreiben kann ist ebensowenig im Ausdruck eingeschränkt! ;)
Gründe für Alphabetum spar ich mir aufzuzählen, die dürft ihr euch selber ausdenken ... oder meinetwegen glaubt, dass es bei Noten etwas anderes sei.
Ich bin auch keineswegs firm im Notenlesen ... aber ich sehe zweifelsohne die Vorteile.

Marylou ... ich hab nicht das Gefühl als wäre ich auf 'nem Holzweg ... wobei ich jetzt auch nicht anstrebe auf modernem Asphalt möglichst schnell einmal um den Globus zu bretzeln um stolz wie Oskar auf dem selben Flecke stehen zu können. ;)
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Beitrag von der_On » 26. Okt 2007, 08:31

Erst mal zur Einstimmung:
Musik ist Klang. Klang ist Geräusch. Alles Geräusch ist Musik. oder so ähnlich

und kurz zu meiner musikalischen Welt:
Spiele seit rund 10 Jahren Saxophon, davor 4 Jahre Blockflöte (jauwoll!!). Bis vor kurzem habe ich noch in ner Jazz/Swing/Rock/Pop BigBand und nem Jazz-Quartett mitgespielt, musste das aber wegen Diplomarbeit vorübergehend abbrechen, bzw. eindämmen. Versuche mich ansonsten ab und an mit elektronischer Musik, wobei ich dem Akkustiksound verfallen bin. Ansonsten halt immer mal Aushilfe oder vorübergehender Mitmusiker bei diversen Bands. Nächste Sache in Aussicht ist das Mitwirken bei einer Metal-Studioaufnahme und einem Live-Gig einer alternative Pop-Band.

Im Idealfall hätte ich im Leben ca. zu 25% Zeit für Musik, 50% für's visuell Kreative und die anderen 25% für den Rest.

Und weil ich se erst vor kurzem mal live gehört hab, kann ich nur Tied & Tickled Trio empfehlen. Immer zu empfehlen ist es allerdings sich mal im lokalen Plattenladen umzuschauen und über den Tellerrand seines Musikalischen Horizonts zu horchen.

Grüße,

der On

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Sungravy
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Beitrag von Sungravy » 26. Okt 2007, 10:46

habe vor 11 jahren von zwei freunden ´ne alte, kleine gitarre (wander/classic) vom flohmarkt
geschenkt bekommen. ca. 6 jahre später hab ich mir ´ne stromgitarre gekauft und (und noch ´ne western bekommen - die aber inzwischen im arsch ist.)
alles autodidakt.
die besten: snah - motorpsycho und j. mascis - dinosauer jr.

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marylou
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Beitrag von marylou » 26. Okt 2007, 11:02

ja, immer solide sein - nichwar... schön notenlesen lernen und so.durch das lernen von regeln verdirbt man sich auch etwas. es ist schwer sich davon wieder zu befreien und neue welten zu endecken. von daher kann man dafür einfach kein rezept ausgeben. jeder geht seinen weg. und es gibt keinen besten oder idealen... von daher würd ich meinen das jeder der meint er wüsste es...ziemlich aufm holzweg is.

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Sungravy
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Beitrag von Sungravy » 26. Okt 2007, 11:35

also ich kannte viele leute die jahrelang unterricht hatten und als ich mal meinte, die sollten mal ´n stück von ihnen spielen, meinten die, die können keine eigenen sachen.......... :? und imrprovisieren konnte auch kein einziger (solo oder so)!!!! demnach fanden viele musk zwar toll, konnten sich aber eigentlich gar nicht richtig auf dem instrument "ausleben/ausdrücken" was dazu führte, dass fast alle die ich kannte die lust verloren haben und heute nicht mehr spielen.....
ich bin der meinung, dass wenn man zu früh mit "ordentlichen" unterricht anfängt, wird das spontane, begeisterte interesse an dem/der instrument/musik zu früh in geordnete nüchterne bahnen, unterrichtstunden, disziplien, hausaufgaben usw. gedrückt.
was nicht heißen soll, das unterricht (und das ganze zeug was dazu gehöhrt) schlecht ist! man soll nur nicht zu früh damit anfangen......hab halt die erfahrung gemacht.
die ausnahmen bestätigen (meine) regel. :)

MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 26. Okt 2007, 13:47

Ganz ohne Unterricht kann man sich aber auch schnell Fehler angewöhnen, die einem Später dann so sehr im Weg stehen, das man ggf. desshalb dann die Lust verliert. Oder man findet allein keine Lernmethode um schnell genug sichtbaren Fortschritt zu sehen, der einen bei der Stange hält. Es gibt ja auch Lehrer die einem improvisieren usw. nahebringen.
Ich hatte ein bisschen Gitarren Unterricht von nem Kumpel und das hat mir den Einstieg schon sehr erleichtert.
Ich glaub ich hab irgendwie alle möglichen Fehler gemacht, die man machen kann. Ist mir aber egal, solangs noch irgendwie Spaß macht ist alles in Ordnung. Ich beneide allerdings oft Leute, die Unterricht hatten, weil die, obwohl sie nicht länger spielen als ich, oft doch viel besser sind.
DEN besten Weg gibt es wahrscheinlich gar nicht, oder wenn doch, dann wär er wohl so kompliziert, das niemand ihn einem Anfänger empfehlen würde.

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Beitrag von Sungravy » 26. Okt 2007, 14:38

MartinH. hat geschrieben:DEN besten Weg gibt es wahrscheinlich gar nicht, oder wenn doch, dann wär er wohl so kompliziert, das niemand ihn einem Anfänger empfehlen würde.
jau, muss wohl jeder für sich rausfinden..... :)

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Beitrag von moki » 26. Okt 2007, 21:22

Ich spiele seit drei Jahren Gitarre (in allen möglichen Stilen zwischen Klassik und Metal) und war die längste Zeit davon bei verschiedenen Lehrern, die mir aber immer nur Techniken beigebracht haben und kaum Stücke.
Musik ist für mich eine reine Gefühlssache bzw. eine Art emotionaler Ausgleich zum normalen Leben, deswegen spiele ich auch fast nur Improvisiertes. Ich hab nie 'Stairway to Heaven' oder irgendwelche 3-Akkord Schlager gelernt, obwohl ich technisch kein Problem damit hätte, weil es für mich einfach uninteressant ist, anderer Leute Stücke (mehr oder weniger stumpfsinnig) nachzuspielen. Notenlesen kann ich zumindest theoretisch auch halbwegs, ich mach es eben nur sehr selten, weil ich es nicht brauche...

Ansonsten spiel ich einfach alle Instrumente, die mir irgendwie in die Finger kommen mehr oder weniger frei... im Moment verschiedene Flöten und Maultrommeln. Wenn ich mal zu Geld kommen sollte, vielleicht auch noch Irish Fiddle und Keyboard... da gehts mir bei der Musik wie beim Malen: ich will nicht unbedingt alles perfektionieren, aber ich will zumindest mal alles ausprobiert haben und halbwegs beherrschen (und das lernen geht schneller, je mehr man schon weiß)

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Beitrag von Duracel » 27. Okt 2007, 01:18

marylou hat geschrieben:ja, immer solide sein - nichwar... schön notenlesen lernen und so.durech das lernen von regeln verdirbt man sich auch etwas. es ist schwer sich davon wieder zu befreien und neue welten zu endecken. von daher kann man dafür einfach kein rezept ausgeben. jeder geht seinen weg. und es gibt keinen besten oder idealen... von daher würd ich meinen das jeder der meint er wüsste es...ziemlich aufm holzweg is.

Tut mir leid, aber so wie du das schreibst ist es vollkommen ignorant!
Diese typisch sinnlose Anti-Haltung.

Dass du hier schreiben und lesen kannst verdirbt dir ja auch nicht irgendwas. Was soll den Lesen können einem verderben???
Niemand behauptet das man Notenlesen braucht, aber es spricht abgesehen von der Zeit es zu lernen -nichts- dagegen.
Und wenn man Notenlesen kann heißt da ja auch nicht, dass man dann nurnoch nach Noten spielt oder dass man dann nicht auch lernen kann zu improvisieren.
Aufgeschriebene Noten sind auch keine "Regeln". Notenlesen von anderen Leuten ist wie Bücherlesen. Frei vom Blatt spielen können(was ich nicht kann) ist vergleichbar mit "Vorlesen" können.

Und das es in der klassischen Musiklehre stark einseitig zugeht ist noch lange kein Grund ebenso einseitig diesen kompletten Bereiche für sich auszuklammern. Das ist doch total albern.


Abgesehen davon, dass Noten keine Regeln sind(eine Regel wäre z.B. eine bestimmte Tonleiter); Regeln schaffen einen Rahmen der einem hilft sich zu orientieren statt orientierungslos umherzuirren. Dinge vorab festzulegen hilft einem bekanntlich auch dabei anschließend freier zu sein, da man nicht permanent "alle" Möglichkeiten bedenken muß.
Problematisch ist nur, wenn man nicht auch lernt, dass man stehts die Freiheit hat Grenzen zu überschreiten.
Regeln sind also vergleichbar mit einfachen Linien auf dem Boden und nur weil sie in der klassischen Musiklehre eher wie Mauern interpretiert werden, sind sie noch lange nicht von sich aus böse.
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

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marylou
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Beitrag von marylou » 27. Okt 2007, 01:41

eine regel is auch das die note A so und soviel herz hat...

aua - das tat weh - ich will dich mal sehen wenn du frei schnauze mit irgendwelchen leuten jamsession macht und jeder stimmt sein eigenes A...

MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 27. Okt 2007, 09:10

marylou hat geschrieben:ihr seid total auf dem Holzweg, aber hallo.

Ich verschreibe euch 2 x täglich Vangelis,

und zum abendbrot tröpfchenweise Aphex twin.

gn8

Ich hab den Thread jetzt nicht komplett gelesen, da ich die Noten Lesen Disskusion schon neulich mit Dura im ICQ geführt hab, aber deinen Einwurf verstehe irgendwie nicht ganz. Kannst du vielleicht nochmal ein bisschen erläutern warum einen diese Musik vom Holzweg führt? Von Vangelis kenn ich nur das über bekannte Conquest of Paradise und mir gefällts nicht. Zu Aphex Twin hab ich eher einen Bezug, von dem hab ich das Drukqs Album und das gefällt mir. Aber welchen Holzweg meinst du?

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