Master Abschluss Projekt | Charcter Design (als Basis) - Was muss bedacht werden?

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NIWO
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Master Abschluss Projekt | Charcter Design (als Basis) - Was muss bedacht werden?

Beitrag von NIWO » 7. Feb 2017, 16:36

Hallo,

viele Gedanken habe ich mir gemacht, was nun mein Master Abschluss Projekt denn sein sollte, bzw. was ich gerne umsetzen möchte.
Kurzfilm (3D, VFX, Real, 2D,...), Spiel mit VR oder AR, Comic oder Manga, etc.

Ich studiere Media Art und Design und eigentlich steht mir so ziemlich jedes Thema offen, als Master zu machen.

Über die Zeit habe ich für mich beschlossen, dass mir das Character Designen an sich, sowohl in 2D als auch in 3D, am meisten liegt.
Nun habe ich mit dem Gewissen gekämpft, ob die Themenrichtung "Character Design" mit meiner persönlichen Gestaltungs-Note, als Master Projekt denn ausreichend wäre, um als "Master"-Arbeit gut in der Öffentlichkeit dazustehen.

Wie sollte die Aufmachung eurerseits aussehen, damit es einem Master-Projekt zu genüge tut?
Was muss bedacht werden?

Grüße

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aeyol
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Beitrag von aeyol » 7. Feb 2017, 20:23

Ob Charakter Design ausreichend sein kann, hängt wohl davon ab wie du es präsentierst und wieviel Details und Drumherum (Gesamtzusammenhang) du noch dazu gibst. Aber wir können hier nicht deine "Hausaufgaben" machen, was die Aufmachung betrifft. :) Als Inspiration verweise ich mal auf ein Editorial-Projekt, das Syrus hier mal vorgestellt hat AEVUM VERTICALIS. Oder MinZes Bachelor-Arbeit AT OL.
Das sind beides Arbeiten, die sich mit Kreaturendesign und Weltenbau beschäftigen, also das was ich mit dem Gesamtzusammenhang meine.

Gibt es bezüglich des Umfangs/Formvorgaben keinen Leitfaden von deiner Uni?
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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NIWO
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Beitrag von NIWO » 9. Feb 2017, 13:02

Ups, habe mich doch etwas schlampig ausgedrückt. :D
Ich erwarte nicht, dass meine "Hausaufgaben" von anderen gemacht werden. Dann hätte ich ja keinen Spaß mehr an meinem Vorhaben.

Oftmals habe ich einfach das Gefühl, dass meine anfänglichen Ideen und Konzepte meinerseits zu geringfügig geschätzt sind, weshalb ich dazu tendiere in größeren Dimensionen zu denken, denen ich teilweise nicht mehr Herr werde.
Ein Blick auf andere Arbeiten und Brainstorming an sich, festigt meinen Horizont dann etwas und nimmt mir diese Verlorenheit im Meer der Möglichkeiten wieder.

Mehr solcher Beispiele helfen mir sehr! ;)

Der finale Leitfaden wäre:

ZIELE
· Fähigkeit, ein fortgeschrittenes künstlerisches/gestalterisches
Projekt zu organisieren und komplett zu realisieren
· fachliche und kommunikative Kompetenzen, die eigene
künstlerische/gestalterische Arbeit öffentlich darzustellen
und sie gegenüber kulturellen und professionellen Akteuren
und in verschiedenen Medien überzeugend zu vertreten
· fundierte theoretische Reflexion über die vom Projekt
berührten Themenfelder

INHALT
· Realisierung der Abschlussarbeit (Organisation, Herstellung
und/oder abschließende Erarbeitung und Ausstellung)
· Präsentation der fertiggestellten Arbeit in einem
öffentlichen Kontext mit einem alle Ebenen des Projektes
berücksichtigenden Prüfungsgespräch
· professionelle Dokumentation der Arbeit und Schritte
zu deren Veröffentlichung in geeigneten Medien
· Verfassung einer projektbegleitenden und den wissenschaftlichen
Formen entsprechenden Arbeit mittleren Umfangs,
in der die Diplom-Arbeit, bzw. die Master-Thesis in Bezug
auf ihre theoretischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen
Implikationen in der Kunst und/oder im Design behandelt
und diskutiert werden

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