feiders Dungeon

feider
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Beitrag von feider » 9. Okt 2016, 22:07

Zum Verständnis: Welchen Vorteil siehst du in diesen Formen anstelle von Kugeln?
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Kobar
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Beitrag von Kobar » 9. Okt 2016, 22:27

Mir gefällt die Ästhetik besser. Sie regen eher meine Fantasie an, da die Form sehr fragwürdig ist. "What the... soll das sein?" Bakterien aus Fell? Korallen aus Schuppen? Ich muss seltsamerweise auch an Japan denken...

Und für die Übungen macht es kaum Unterschied ob du Blobs oder Kugeln verwendest.

Ich bin aber auch kein Maßstab. Ich ziehe skurille Sachen der Klarheit vor. ;)
"Ratschläge erhalten sie von Mikes Großvater, der aus dem Jenseits per Hologramm mit ihnen kommuniziert."

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aeyol
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Beitrag von aeyol » 9. Okt 2016, 22:52

Ich wollte dich auch keinesfalls dazu nötigen, Kugeln zu zeichnen. Sollte eigentlich nur als zusätzliche Anregung dienen, mal ein Material näher zu verfolgen und dich wirklich damit zu befassen, bis du es wirklich verstanden hast. Manchmal kann es helfen, sich nicht auf zu viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren.

Der Vorteil von Kugeln ist, wenn die alle die selbe Form haben, dass die Form nicht von der Textur ablenkt und man auch nicht durch die Form "mogeln" kann, wenn es darum geht, das Material zu unterstützen.
Gerade wenn es darum geht, etwas zu üben/zu trainieren, und weniger um die Individualität und Ästhetik eines Bildwerks. Wobei auch ein Blatt voller Kugeln ästhetisch sein kann. ;)


Wie man aber am besten lernt, kann bei jedem unterschiedlich sein. Ich habe nie die Geduld für diese Kugel-Studien aufgebracht, sondern das Material, wenn ich es brauchte, direkt angewendet und dabei erst studiert. Einfach alles mal ausprobieren. :)
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

feider
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Beitrag von feider » 9. Okt 2016, 23:16

Da ich mich zur Zeit auf analoge Kunst beschränke - und nach langen Zeiten, in denen Projekte angefangen, von mir für schlecht befunden und beendet wurden - ersteinmal Techniken übe, übe und übe zwinge ich mich zu dieser Geduld ;)

Es funktioniert für mich auch dadurch ganz gut, dass ich so schnell Erfolgserlebnisse habe, wenn so ein Minprojekt - z.B. irgendeine Form mit Textur drauf - funktioniert, im gegensatz zu ganzen Bildern, an denen meist etwas nicht stimmt.

So, damit das Ganze hier nicht ohne Bild bleibt, eine meine heutigen Übungen - auf das Fell war ich sauer, das sollte sich heute mal einen anderen Zeichner suchen.

Bild
#19 Blätter! Ich fand diese Übung sehr schön, um dreidimensionale Formen zu verstehen. Man merkt bei diesen simplen Blättern sehr schnell, wenn sie nicht symmetrisch und somit irgendwie "falsch" wirken.
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Wolkenleopard
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Beitrag von Wolkenleopard » 12. Okt 2016, 18:38

Das Fell kann zu mir kommen, mir macht das Spaß, auch wenn ich bestätigen kann, dass es schwer zu zeichnen geht. Ist aber entspannend! :-) Ich gehe so vor: Erst mal das Tier nackt ausrendern, Licht und Schatten ordentlich definieren. Dann erst gehe ich überhaupt zum Fell über. Zunächst gehe ich dazu mit dunkleren Strichen über den ganzen Körper und dann mit hellen. Erst dicke, weiche Pinsel, um das Fell nur grob anzudeuten dann dünnere, härtere, je extremer Licht und Schatten ausgearbeitet werden. Richtig gründlich mache ich das derzeit nur an den wichtigsten Stellen. Fell zu zeichnen ist eine Geduldsprobe. Büschelig wird Fell nur, wenn es langes Fell ist, erst so ab 5 cm (außer bei lockigen Tieren oder im nassen Zustand). Bei meinem letzten Fellbild sieht man den Unterschied zwischen kurzem und längeren Fell z. B. ganz gut, auch wenn es noch unfertig ist: http://pre08.deviantart.net/759e/th/pre ... ae44m1.png

Die Blätter finde ich gut gelungen. Sie sehen aus, als seien sie dir flüssig von der Hand gegangen, ist sicher eine gute Übung für Zwischendurch.

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