feiders Dungeon

feider
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feiders Dungeon

Beitrag von feider » 27. Jun 2012, 18:19

Hi DA-Community!
Willkommen in meinem kleinen Dungeon.. Mal sehen, wie tief er sich graben wird ;)
So, dann stelle ich mich hier mal vor.
Mein im Netz genutzter Name ist feider, ich bin in erster Linie Student, Programmierer von Open Source/Free Software-Zeugs, begeisterter Tüftler und Bastler, Metalhead und entsprechender Musiker sowie allgemein ein kreativitätsaffiner Mensch.
Das digitale sowie analoge Malen, Zeichnen, sonst-irgendwie-formen-aufs-(digitale)-papier-Bringen gefällt mir auch gut, doch lassen meine Fähigkeiten hier noch deutlich zu Wünschen übrig.
Insofern möchte ich diesen Thread hier für Tipps, Kritik und Angeberei nutzen - mit Hoffnung auf viel Spaß in dieser Community
:)


Damit das Anfangsposting nicht ganz so leer ausschaut, eine eben fertig gestellte Sache für einen Wettbewerb im BlitzBasic-Forum. Das ganze war ein Overpaint zu einem vom BlitzForum-Nutzer Triton bereitgestellten Bild.


Das Bild
... weg da offline

Gif mit Arbeitsschritten
... weg da offline


Arbeitsaufwand waren etwas 1-2 Stunden, inklusive installieren der Tablet-Treiber auf Linux. Das wollte nicht gleich so, wie ich gern wollte.


lg
feider
Zuletzt geändert von feider am 9. Okt 2016, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von feider » 28. Jun 2012, 13:02

Die Bilder in diesem Post sind leider sowohl auf meiner Festplatte als auch auf meinem Webspace verloren gegangen - kann der Post gelöscht werden?
Zuletzt geändert von feider am 7. Sep 2013, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von feider » 28. Jun 2012, 18:54

Die Bilder in diesem Post sind leider sowohl auf meiner Festplatte als auch auf meinem Webspace verloren gegangen - kann der Post gelöscht werden?
Zuletzt geändert von feider am 7. Sep 2013, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Triton » 30. Jun 2012, 01:16

Willkommen im Forum ;)

Wenn es interessiert, hier der Link zum Mini-contest den feider angesprochen hat:
http://www.blitzforum.de/forum/viewtopic.php?t=38740

--

Ansonsten kann ich erstmal nur sagen: einfach weitermachen, immer weiter machen. Wenn man stetig am arbeiten ist, lässt man diese Anfangsphase wo alles noch irgendwie hakelig und unrund wirkt schnell hinter sich :)

Und nicht aufgeben wenn man schon glaubt ein Bild wird kacke. Selbst wenn es so ist, sollte man es erstmal so gut man kann fertig machen und danach kann und sollte man dann das nächste Bild anfangen.

100 unfertige Sachen motivieren ja auch nicht wirklich.

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anxious_shadow
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Beitrag von anxious_shadow » 30. Jun 2012, 15:28

Du kannst auf jeden fall besser Hände zeichnen als ich das muss ich dir lassen aber ich kann nich triton nur anschliessen Üben Üben Üben bis dir die finger bluten nur dadurch wird man besser und durch die tipps von leuten die es konnen (ich nicht)
Nihil versus, omnia licita.
Bitte besucht meinen showroom :) http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... 3add5d6021

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Beitrag von feider » 30. Jun 2012, 17:07

Die Bilder in diesem Post sind leider sowohl auf meiner Festplatte als auch auf meinem Webspace verloren gegangen - kann der Post gelöscht werden?
Zuletzt geändert von feider am 7. Sep 2013, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von feider » 6. Sep 2013, 11:12

So, weiter geht es!
Für eine neue Runde des gleichen Contests, diesmal mit dem Thema "Stillleben", habe ich folgendes mit Gimp erstellt:
Bild

Kritik, Tipps?

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Beitrag von feider » 7. Sep 2013, 12:28

Nächste Sache. Das erste Bild in diesem Thread möchte ich nun neu machen - diesmal mit etwas mehr Plan dahinter und möglichst unter "Anleitung".

Im aktuellen Stand wirkt das Bild leer.
Ich habe versucht, darauf zu achten, starke Helligkeitskontraste auf eine Stelle zu reduzieren und habe mit mehreren Ebenen gearbeitet. Ich könnte nun einfach beginnen, mehr Details hinzu zu fügen, aber ich denke, dass es der falsche Weg ist, weil mit dem Bild grundlegend etwas nicht zu stimmen scheint.
Ich wäre über Anregungen und Hinweise, was sofort zu verbessern wäre sehr dankbar.

... weg da offline

Grüße
feider
Zuletzt geändert von feider am 9. Okt 2016, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bitte um Tipps und Kritik für meinen Personal Showroom!
http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... php?t=5274

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Beitrag von feider » 7. Sep 2013, 14:26

Und noch etwas.
Versuch, eine Tasse von meinem Schreibtisch abzumalen.

Bild
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Beitrag von feider » 8. Sep 2013, 17:34

Ich sehe, als Neuling hier Reaktionen hervor zu rufen ist nicht gerade einfach.
Aber gut, auf ein neues:
Eine Garnrolle.

Bild

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Beitrag von feider » 15. Jan 2015, 21:31

Hi!

Mal wieder neues von mir - bin gespannt, ob diesmal eine Antwort kommt! ;)

Bild
#1 Eine Übung, zwei Augen!


Bild
#2 Und ein Gesicht - wie man sehen kann, hatte ich mich da noch nicht so sehr mit Augen beschäftigt.


Bild
#3 Ein etwas kleinerer Kopf und eine Hand dazu.


Bild
#4 Und schon wieder ein Kopf!


Bild
#5 Mal etwas anders - Versuch eines ganzen Bildes.


Bild
#6 Und ein weiterer Versuch!


Bild
#7 War ich nicht bei Köpfen?


Bild
#8 Ja, war ich. Köpfe!


Bild
#9 Stein.


In Hoffnung auf Antworten, Kritik, Tipps
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Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 15. Jan 2015, 22:41

Na, da warst Du ja eine ganze Weile weg... Manchmal dauert's hier eine Weile, bis sich jemand meldet und die erbetene Kritik gibt. Du kannst unser Engagement diesbezüglich stärken, indem Du selbst engagiert arbeitest und sich das anhand Deiner Sachen zeigt. Was ist denn aus der Neuauflage der Konzertszene geworden, die Du im September 2013 hier angefangen hattest? Aufgegeben? Die neuen Bleistiftzeichnungen sind momentan einfach zu planlos, als dass man da jetzt so richtig Lust bekäme, ausführliche Kritik zu üben. Es sind eben Fingerübungen, wie sie jeder von uns immer und immer wieder machen muss. Zu denen läßt sich nur sagen: mehr davon! Beispielsweise die Skizzen von Augen. Du zeigst uns da jetzt zwei, die noch nicht so recht "rund" sind. Mache dreißig davon - und wenn sich bei denen dann herausstellt, dass Du ganz bestimmte Sachen immer wieder gut hinkriegst und andere Dir immer wieder Probleme bereiten - dann können wir uns vielleicht einschalten und sagen: probier's mal so und so... Bislang fällt mir - wie bei den meisten, die hier als Anfänger ihre ersten Versuche präsentieren - nur ein substantieller Tipp ein: Üben, üben, üben! ;)
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Flügel
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Beitrag von Flügel » 15. Jan 2015, 23:32

Manchmal, wenn ich so zurück denke, als ich mich hier registiert hab. da war viel los. und dann fühle ich mich ein wenig schuldig, weil auch ich zu denen gehört habe, die nicht immer die zeit gefunden haben, viel kritik dazulassen.
wie gut, dass man solche Dinge verändern kann :)

Ich finde es spannend, dass es nun traditionell und mit übungen weitergeht. Du hast hier ja gleich digital losgelegt. ich glaube der Schritt ist nicht unklug.

Auf mich wirken deine Zeichnungen noch sehr unruhig. Ich habe das Gefühl, dass du den Stift noch nicht beherrscht. Mir hat es sehr geholfen mit 16, als ich wirklich angefangen habe, Seitenweise und Kreise zu zeichnen. Dadurch wurde mein Strich sicherer (wobei ich immernoch gerne rumkrakel). Du scheinst den Stift sehr oft abzusetzen.
Deine Schatten finde ich dafür bei den Augen (links oben) schon ganz gut.

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Beitrag von feider » 16. Jan 2015, 11:43

Chinasky:

Jau.. ich habe dazu ein wenig das Gefühl, dass das Forum sehr schläfrig geworden ist. Ich finde das schade, da mich dieses Forum (bzw digitaldecoy damals noch) überhaupt erst animiert hat, mit dem Zeichnen allgemein anzufangen!

Beim immer wieder wiederholen bin ich aktuell dabei - scheint hier keinen Unterschied zu allen anderen Dinge zu geben, die man lernen möchte ;)

EDIT: Das andere Bild habe ich nicht weiter verfolgt. Das war in seinen Grundlagen schon zu unausgegoren, zudem fehl(t)en mir die Fähigkeiten, das weiter zu machen! Wäre aber mal wieder eine Idee, zumindest ein wenig herumdoktoren!

Flügel:
Schuldig! Das Forum könnte aber wirklich, wie an Chinasky schon geschrieben, etwas frischen Wind vertragen. Mit dem Art Battle sieht es ja auch eher schlecht aus :/

Traditionell dürfte für mich einfach erstmal sinnvoller sein. Das Tablet leistet mir zwar bei verschiedenen anderen Aufgaben gute Dienste, aber zum Üben ist es noch eine zusätzliche Hürde zwischen mir und dem Bild!

"Seitenweise und Kreise" - Meinst du damit seitenweise Kreise? Ich versuche ein paar Grundübungen zu machen, die ich im Internet gefunden habe - dazu gehören Kreise und Linien, sowie die Aufgabe die Linien möglichst immer wieder 1:1 zu übermalen. Aber zu verbessern gibt es in dem Bereich wirklich noch einiges. Viele Striche sind bei mir nach dem Ausführen nicht da und nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Danke für das Schattenlob! Muss aber zugeben, dass ich das Auge fast 1:1 nach einem Tutorial gezeichnet habe - jetzt versuche ich das aktuell auf beliebige Augen, die ich bei google finde, anzuwenden und diese zu zeichnen.

LG
feider
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Beitrag von feider » 24. Feb 2015, 11:00

Nach fleißigem Üben meinerseits mal wieder ein Update:

Bild
#10 Wer erkennt den Film?


Bild
#11 Aus einem 50ger-Blog




Bild
#12 Die Proportionen wirken in sich verschoben..


Grüße
feider
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VINN
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Beitrag von VINN » 24. Feb 2015, 20:53

Hey Feider, die oberen beiden Bilder sind dir doch gut gelungen. Auch das Gesicht von Angelina. Bild #12 sieht auch nicht so verschoben aus. Die Nase ist etwas falsch dargestellt, schade, dass ich die Vorlage nicht kenne. Sehr auffällig sind natürlich auch die dunklen Augen. Wahrscheinlich ist es besser auch bei dunklen Augen einen Unterschied zwischen Iris und Pupille zu machen.

Was benutzt du für einen Bleistift? Sieht so aus als wäre er ziemlich hart. Zum Vorzeichnen benutze ich die sehr gern aber später brauche ich einen Bleistift der mir eine möglichst große Spanne von hell nach dunkel ermöglicht. 3B oder 4B zum Beispiel. Man kann dunkle Partien somit mittels einer Kreuzschraffur darstellen und ist nicht gezwungen die Bereiche „totzuschraffieren“. Kannst du ja mal versuchen, wenn du es nicht schon hast.

Grüße, Sven

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Flügel
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Beitrag von Flügel » 24. Feb 2015, 22:10

Also Maleficient finde ich ziemlich gelungen!! :) #11 wirkt etwas flach. Bei 12 finde ich die Schraffuren etwas störend - vor allem am Hut sehen die Überlappungen etwas störend aus. Auch sind die Augen nicht gleich groß.

Ich denke aber, dass die Studien dir auf Dauer viel bringen werden. Da sind schnelle Verbesserungen möglich ^^

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Beitrag von feider » 30. Mär 2015, 00:45

Dann melde ich mich auch mal wieder! Ich merke, dass ich dank halbwegs regelmäßigem Üben langsam einige Dinge begreife.. aber je mehr ich jedoch das Gefühl habe, ehemalige Fehler zu vermeiden, desto mehr neue negative Dinge entdecke ich! :x

Also, hier mal wieder ein Update:

Bild
#13 Man könnte den Film / die Reihe erkennen..

Bild
# 14 ..hoffe ich!

Im zweiten Bild sieht der Bereich um das bildlinke Auge äußerst seltsam aus. Wie könnte man das retten?

LG
feider

EDIT:
Sven: Oben war das ein HB oder B-Bleistift. Bei den Bildern in diesem Post waren es HB zum Vorzeichnen und dann 2B und 4B zum schattieren.

Flügel: Stimmt! Das mit den überlappenden Schraffuren war bei vielen dunkleren Flächen ein Problem. Dank neuer, weicherer Bleistifte sind solche Flächen endlich leichter möglich :)
Auch wenn ich bis zu einem ordentlichen Umgehen mit den Stiften wohl noch einiges üben muss!
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Beitrag von sepiaschale » 30. Mär 2015, 21:45

aber je mehr ich jedoch das Gefühl habe, ehemalige Fehler zu vermeiden, desto mehr neue negative Dinge entdecke ich!
So ist das, wenn man dazugelernt hat. :wink: Aber das ist normal! Wenn es dir nicht schnell genug geht, dann nutze deine Ungeduld und zeichne das letzte Porträt einfach noch einmal, solange, bis du selbst keine Fehler mehr erkennst. Das nervt, ich weiß, aber es bringt dich nach vorn. Du müsstest bei dem besagten Auge noch wesentlich zärtlicher mit dem Bleistift umgehen, um auch im Schattenbereich noch unterschiedliche Tonwerte darzustellen.
Versuch macht kluch! www.martin-kuenne.de

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Beitrag von Wolkenleopard » 26. Aug 2015, 11:12

So, da will ich mich mal für deinen Kommentar revanchieren. :)

Weil du bei deinem Bild von dem Metalkonzert unsicher warst, was da nicht funktioniert - das ist die fehlende Dynamik auf der Bühne. Das Publikum tobt und der Gitarrist steht wie versteinert in einem grauen Vakuum. Mehr Dynamik könntest du erstens durch eine andere, actionreichere Körperhaltung erzeugen, gern mit fliegenden Haaren, und zweitens durch mehr Struktur. Die Bühne ist momentan sehr kahl. Und natürlich ein stärkeres Licht-Schatten-Spiel. Bei solchen Konzerten geht ja gewaltig die Post ab und genau diese Stimmung sollte es sein, die das Bild vermittelt. Es sei denn, der Gitarrist spielt gerade eine Ballade, aber da passt die Haltung vom Publikum nicht dazu, sieht mehr wie ein temporeiches Solo aus.

Gut gefällt mir der Lichteinfall auf deiner bisher wenig beachteten Garnrolle. Das einzige, was fehlt, ist ein Schattenverlauf auf der gesamten Tischplatte, nicht nur direkt unter dem Objekt, damit es nicht aussieht, als ob die Garnrolle nur vor einem gelben Hintergrund schwebt.

Bei dem Bild mit der Hand, die den Zeichenstift hält, fände ich es witzig, wenn diese gerade den Kopf zeichnen würde. Das würde die derzeit voneinander isolierten Skizzen inhaltlich miteinander verbinden.

Richtig gut gefällt mir der Mann mit der runden Brille, besonders, wie er sich unten in Krakeln auflöst (das ist nicht ironisch gemeint^^) Auch wenn die Sehhilfe etwas schief hängt, ist das eine gelungene Skizze.

Die Büsche(???) im Vordergrund des Bildes mit dem Palisadenzaun sehen etwas eigenwillig aus ... entweder ordentlich zeichnen oder besser weglassen, die Gehölze erinnern gegenwärtig mehr an tote Spinnen.

Die Dummystudien sind völlig in Ordnung, ein wenig mehr Varianz in den Gesichtsausdrücken wäre eine weitere Übung.

Die Dame mit dem Faltenrock gefällt mir, ich finde nicht, dass sie zu wenig Tiefe hat. Jedoch gruselt mich das fehlende Gesicht.

Allgemein:

Dem Vorschlag, Strichführung zu üben, schließe ich mich an. ABER ich würde nicht seitenweise geometrische Formen zeichnen, sondern Figuren im Comicstil! Es gibt keine bessere Übung für Linien und es ist nicht so grauenhaft langweilig wie der andere Vorschlag (der natürlich trotzdem seine Daseinsberechtigung hat und für manch einen sicher gut funktioniert).

Des Weiteren: Mehr Mut zum Inhalt! Lass deine Figuren irgendwas tun! Allein, wenn du ihnen eine Zigarette oder einen Lolli in den Mund steckst wirken sie sie schon viel lebendiger, weil sie irgendetwas machen und nicht nur gucken. Du kannst deine Kopfskizzen zB auch mit der Mimik miteinander kommunizieren lassen, was weiß ich, einer guckt den anderen böse an und der zieht deswegen ein völlig verängstigtes Gesicht. Oder einer lacht, der andere weint.

Hoffe, es waren in dem langen Text ein paar Gedankenstupser dabei, die dir helfen! :)

Gruß
Wolkenleopard

feider
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Beitrag von feider » 7. Okt 2016, 09:37

Hi!
Nachdem ich - passend zum drohenden Ende des DAF - mal wieder ein wenig geübt habe, möchte ich hier noch mal ein paar aktuelle Übungen hinterlassen.


Bild
#14 Ich beschäftige mich in letzter Zeit etwas mit Dreidimensionalität und Texturen. Ich mag die Rüstung oben rechts.

Bild
#15 Texturen. Fell - wie soll das gehen?

Bild
#16 Texturen. Och ja. Fell ist Quatsch.


Bild
#17 Texturen. Ich hasse Fell, aber oben rechts sieht es fast schon akzeptabel aus.

Bild
#18 Und noch ein paar Übungen, um ein Gefühl dafür zu erhalten, auf der 2D-Ebene im dreidimensionalen zu denken.

Ich versuche, aktuell möglichst mit nicht-radierbaren Stiften zu arbeiten, dadurch zwinge ich mich ein wenig dazu, mich zu konzentrieren, anstatt den gleichen Strich mehrere Male auszuführen. Klappt soweit recht gut.

Ich verzweifle bisher an Fell. Ich habe mittlerweile glücklicherweise das jedes-Haar-Zeichnen-Gekrakel abgelegt und versuche die einzelnen Haarbüschel des Fells als Volumen zu sehen. Dennoch möchte es mir nicht so ganz gelingen.
Hat da jemand Hinweise für mich?

Viele Grüße
feider
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http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... php?t=5274

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aeyol
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Beitrag von aeyol » 7. Okt 2016, 19:40

Machst du gerade beim "Inktober" mit, also jeden Tag etwas mit Tusche auf Papier zeichnen?

Bei deinen Materialstudien dachte ich zuerst, du wollest medizinische Illustrationen machen, also Querschnitte irgendwelcher Körperteile, aber das passte dann irgendwie mit den Materialien nicht zusammen. :D

Was sind das für Viecher, die du da rüstest?

Eine typische Form für Materialstudien sind Kugeln, die man nebeneinander zeichnet und dann mit verschiedensten Oberflächentexturen versieht.
In digitaler Form findest du dazu reichlich Referenzen, wenn du nach "material study" googelst. Das wäre sicher mal eine interessante Herausforderung und Übung, das auf Papier und einfarbig zu machen.

Da könntest du auch mal ein ganzes Blatt voller Kugeln haben, die alle Fell haben, nur eben unterschiedlich dargestelltes - kurzes Fell, langes Fell, nasses Fell, struppiges Fell, geflecktes Fell, SEHR kurzes Fell... ;)

Ich denke nicht dass es per se "falsch" ist, gefühlt jeden einzelnen Strich zu zeichnen bei der Darstellung von Fell. Zumindest bereichsweise. Wichtig ist, dass die Striche die du zeichnest, einer sinnvollen Grundrichtung folgen bzw die Gesamtrichtung unterstützen. In #16 wirkt das zB eher wie Federn, aber das hast du ja selbst auch schon festgestellt.
Du solltest eben nicht nur die einzelnen Büschel als Volumen sehen, sondern im Hinterkopf behalten, dass das Fell insgesamt ja einem viel größeren Volumen folgt, nämlich dem Körper auf dem es wächst.
Dieses übergeordnete Volumen macht es dann nämlich mal notwendig, dass man gar keine Linien zeichnet oder eben doch ganz viele an einer Stelle, weil sie sich da vom Betrachter aus gesehen überlagern/im Schatten liegen o. ä., oder die Silhouette der Form beschreiben.
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

Wowbagger
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Beitrag von Wowbagger » 8. Okt 2016, 20:35

Hallo Feider,

diese Übungen kommen mir bekannt vor. Reichst du die zur Kritik bei Reddit/4Chan/irgendwas/... ein? Würde mich mal interessieren, wie es da mit Feedback läuft. Hatte vor ein paar Wochen auch mal drüber nachgedacht da mit zu machen, aber jetzt werde ich es eher weiter hier versuchen ;)

Die Übung an sich ist wirklich spannend. Werde es wie aeyol vorgeschlagen hat mal versuchen, mit dem Inkoktober zu kombinieren (Spätstart). Vielleicht kann man sich gegenseitig motivieren :)
Gerade bei dem Käse wüsste ich spontan noch nicht, wie ich da dieses halbdurchsichtige nur mit Tusche hinbekommen würde.

Viel Erfolg weiterhin.
Grüße,
Wowbagger

feider
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Beitrag von feider » 9. Okt 2016, 10:10

@aeyol:
Nun, wenn zum Inktober auch Übungen statt fertiger Werke zählen, könnte man das sicher so sehen!

"Querschnitte irgendwelcher Körperteile"
Du bist gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt! Um etwas Struktur bei meinen Übungen zu haben, folge ich zur Zeit den Serien von drawabox.com. Die Übungen stammen in dem Fall aus dieser Lesson: http://drawabox.com/lesson/2 , Part 2 - Dissection.

Kugeln statt dieser Formen klingen allerdings für die Zukunft sinnvoll, wenn es um das reine Verstehen einer Oberfläche geht.
Ich glaube, da sollten wirklich bald 1-2 Blätter mit Fellkugeln entstehen... vielleicht sehe ich dann etwas klarer :D

@Wowbagger:
Wie schon an aeyol geschrieben, folge ich zur Zeit drawabox.com.
Dazu gibt es ein Subreddit, an dem ich allerdings nicht aktiv teilnehme. Ich poste auch gelegentlich auf http://board.4chan.org/ic/, allerdings war ich da in letzter Zeit auch nicht sehr aktiv. Gerade der "Beginner Thread" ist für Texturübungen o.ä. klasse, vielleicht sollte ich mich auch dort nochmal mit meinem Fellproblem melden, wenn ich trotz weiterer Übungen nicht weiter komme.

Der untere Teil des "Käses" ist eigentlich nur ein sehr fauler versuch, durch Schatten etwas mehr Plastizität hinein zu bringen :D

Viele Grüße und ebenfalls Erfolge,
feider
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Kobar
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Beitrag von Kobar » 9. Okt 2016, 20:52

Von mir gibt es einen Daumen nach oben Flubber statt Kugeln zu verwenden.
Und klar gehören zum Inktober auch Skizzen und Übungen.

Das letzte Blatt wird dir nicht viel helfen im Sinne der Plastizität, denn diese Formen sind nicht definiert. Sie könnten tatsächlich so aussehen, wie du sie gezeichnet hast. Du müsstest deutlich machen, ob diese NURBS immer den selben Durchschnitt haben sollten oder welche sonstige Regeln sie befolgen.
"Ratschläge erhalten sie von Mikes Großvater, der aus dem Jenseits per Hologramm mit ihnen kommuniziert."

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