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Beitrag von schlummi » 25. Mai 2013, 22:34

Tolle Sachen! Besonders Airborn-Zeugs find ich hammermässig! :)
So, mal nen kleiner Test wie schnell ich so Randomfantasy Bilder durchbekomme und wie ich sie überhaupt hinbekomme. ... Fatboy =)
Darf man fragen wie schnell es gelaufen ist?

/EDIT Oh... bös' Pageturn...

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acapulco
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Beitrag von acapulco » 26. Mai 2013, 19:42

Danke dir!
Das waren rund 12 Stunden Arbeit. =)

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Beitrag von schlummi » 26. Mai 2013, 20:05

Danke fürs Info. Schon interessant... wäre für mich selbst vllt. auch ne gute Idee mal für ein grösserformatiges Bild Zeit zu stoppen. :)

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Beitrag von acapulco » 27. Mai 2013, 18:29

Joa, hilft schon gut wenn man einschätzen will wieviel man für welche Bilder verlangen will/wird/kann.

Hier noch eins für Substrata. Der Kerl von der letzte Seite ist übrigens der 'Hungernde Gott des Wohlstands'. Dies hier heute ist nun der 'Gott der Vergangenheit'.

Klicken für bisschen größer:

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Beitrag von acapulco » 20. Jun 2013, 13:48

Baltor Mussbark - Der Wanderer.

Einer der großen Helden des Reiches. Jedes Kind träumt davon so zu sein wie er, durch die Lande zu ziehen, an Turnieren teilnehmen und Ruhm und Ehre erlangen. Er ist weder gut noch böse, er ist eigentlich zutiefst Opportunist.

Klick für HD:
Bild

Nachdem ich schon ziemlich fortgeschritten war mit diesem Bild, haben mich zwei Freunde darauf Aufmerksam gemacht, dass er ziemlich nah am Secret Shop Händler aus Dota2 ist. Diesen hat James 'Jim' Murray ja in seinem Dota 2 Comic sehr sehr gut designt. Ich hab während der Ausarbeitung und auch beim designen sehr viel auf diesen Charakter gesehen und studiert, wie Murray vorgegangen ist. Hat letztendlich das Design doch mehr beeinflusst als mir klar war.

James 'Jim' Murray
http://jimmurrayart.blogspot.de/

Substrata
http://www.autodestruct.com/substrata.htm

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Beitrag von Art.ful » 28. Jun 2013, 01:14

Mir gefällts! Schaut fast aus wie ausm 3D-Renderer! :o
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Beitrag von schlummi » 28. Jun 2013, 09:45

Ich find's auch hübsch. Wobei dem dürfte schon das Wandern an sich als Heldentat gelten. Auf unbefestigten Strassen. ;) :D

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Beitrag von Carlos » 3. Jul 2013, 17:02

cooler scheiss simon! Aber die Füsse bei dem Dicken gehn echt nicht.:)
Das passt auch garnicht zum Rest finde ich und lässt ihn aussehen als ob er auf zehenspitzen läuft.
Super gerendert natürlich!
Aber gerade, dass das Metall fast überall gleichwertig gerendet ist lässt es den Blick etwas zu arg rumschweifen...äh, du weisst was ich mein.
Weiter fragt man sich bei ein paar Details, was das genau ist, wie zb. die Kugel in seiner hand und das Zeug auf seinem Rücken.
Da würde ich ein paar mehr vertraute Formen reinpacken, gerade Jim Muray macht das saugut.
zb, die Tasche von dem Dicken DOTA Händler, das ist ultradeutlich.

Gruß!!

carlos

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Beitrag von acapulco » 23. Aug 2013, 11:43

So, ich mal wieder.

Erstmal: Falls jemand denkt ich hätte Carlos Kritik ignoriert, habe ich nicht. Hab ich nur persönlich geklärt!
Danke auf jeden Fall für die Kommentare! Ich bin etwas inaktiv hier, entschuldigung dafür.

Obwohl ich eigentlich Bachelorarbeit machen sollte hab ich mich gestern hingesetzt und nen kleines Speedpaint gemalt und dann von heut Morgen an noch das ganze für Substrata weiter getrieben.
Es handelt sich um die Grenzgebiete zu dem sehr männlichen Nachbarvolk. Eigentlich steckt nicht viel an sinn drin, wollte nur ne weitere Landschaft malen und bisschen Luftperspektive Üben. Brauche mehr Tiefe in meinen Bildern. So richtig perfekt ists nicht geworden, aber okay.

Klicken für größer!
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Beitrag von Art.ful » 23. Aug 2013, 14:11

Ich finde dir geht die (Luft-)Perspektive etwas verloren, dadurch dass du durch den Nebel im Mittelgrund die gleichen Tonwerte erreichst wie im Hintergrund. Mir ist schon klar, dass du damit die Aufmerksamkeit durch einen Tonwertkontrast auf den Typen lenken wolltest. Aber das war jetzt mein Eindruck.

Vielleicht wird es durch das Bild ja etwas anschaulicher.
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Beitrag von acapulco » 23. Aug 2013, 16:22

Ich versteh nicht ganz worauf du hinaus willst? Ist dir das hinten nicht dunkel genug, vorne dunkler? Ich seh nicht unbedingt ein problem damit, dass das die gleichen Tonwerte sind.

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Beitrag von Art.ful » 23. Aug 2013, 16:42

Naja, mein Gedanke war, dass die Tonwerte durch die Luftperspektive nach hinten kontrastärmer und insgesamt heller werden. Also ja, vorne diesen Nebel dunkler oder hinten heller. Kann aber auch sein, dass ich da auf dem Irrweg bin. Der Gedanke schoss mir so spontan durch den Kopf als ich dein bild gesehen hab.
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Beitrag von acapulco » 23. Aug 2013, 18:01

Nuja, wenn ich jetzt ne dichte, weiße wolke im Vordergrund hätte, 'dürfte' ich ja dahinter auch nicht mehr dunkler werden, wenn du verstehst worauf ich hinaus will. Generell ist das ja komplett richtig was du sagst, verstehe ich auch, weiß aber nicht ob man das so pauschalisieren kann. Das ist son Ding, das ich zur Zeit zu verstehen versuche, worauf es wirklich ankommt. Ist es wirklich dieses einfache nach weiter weg heller?
Was ist wenn der Vordergrund weiß und im Hintergrund ein sehr dunkles Objekt steht? Da kann der Vordergrund schlecht dunkler sein. Es gibt so viele verwirrende Beispiele für sowas die super funktionieren.

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Beitrag von Art.ful » 23. Aug 2013, 18:19

Da hast du sicherlich Recht, das ist keine Regel die absolut betrachtet werden darf. Aber bei deinem Bild sind halt sowohl im Hinter- als auch im Mittelgrund Felsklippen. Ich glaube auch gar nicht dass der Tonwertunterschied groß sein muss. Ich glaube nur, dass mit etwas mehr Kontrast in den Tonwerten zwischen Mittel- und Hintergrund dass ganze etwas besser zu lesen wäre.

Aber wie auch immer, das ist ne Kleinigkeit, mir gefällt es auf jeden Fall auch so. :lol:
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Beitrag von Kobar » 23. Aug 2013, 19:00

Art.ful hat geschrieben:Naja, mein Gedanke war, dass die Tonwerte durch die Luftperspektive nach hinten kontrastärmer und insgesamt heller werden. Also ja, vorne diesen Nebel dunkler oder hinten heller. Kann aber auch sein, dass ich da auf dem Irrweg bin. Der Gedanke schoss mir so spontan durch den Kopf als ich dein bild gesehen hab.
Es wird nur kontrastärmer, da immer mehr "Himmel" dazwischen liegt. Ob's heller oder dunkler wird, ist von der Farbe der Athmosphäre abhängig...
Bei Tageslicht (wie in dem Bild) sollte es natürlich nach hinten auch heller werden.

Also ich gehe auch davon aus, dass es eher so aussehen sollte(?)
Hab's nur mal mit der Maus und 'nem Softbrush übergangen.
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Beitrag von acapulco » 23. Aug 2013, 19:11

Hm, trennt auf jeden Fall besser, war aber so eher nicht mein Ziel. Das Bild funktioniert so natürlich mit der Tiefenstaffelung, aber das ist nicht was ich will. Im grunde habe ich mir zur Aufgabe gesetzt mal sowas auszuprobieren. Klarer cut, ziemlich dunkel alles, der fernster Punkt im Tonwertbereich sicherlich im unteren Mitteltonbereich und hat trotzdem SEHR viel tiefe. Was man so eigentlich nicht erwartet. Natürlich bin ich fern von diesem Bild, hab nur versucht die 'Grundsubstanz' zu verstehen. Und diese Grundsubstanz ist wohl wirklich, der Kontrast. zwischen den einzelnen Eigenfarben und Licht- und Schattenseite. Muss dazu noch viel mehr ausprobieren, dass ich das überzeugend darstellen kann.

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Beitrag von Art.ful » 23. Aug 2013, 20:43

Aber diese Lichtsituation kommt doch durch die stark vorrangeschrittene Dämmerung zustande. Dein Bild hat noch so einen Tageslicht-Charakter.
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Beitrag von acapulco » 23. Aug 2013, 22:16

Ja, ich war da ziemlich inkonsequent.
Profane Entschuldigung:
Speedpaint, zu wenig Gedanken gemacht, einfach drauflos gemalt und geschaut was rauskommt, artworkbashing (der Anfang sind mehrere andere Bilder von mir verzerrt und reingepappt)

Den Tageslicht Charakter gilt es dann im nächsten Versuch los zu werden. Ich werd das in nem anderen Bild nochmal in besser probieren, vielleicht geh ich auch hier noch mal drüber. Ist mir alles bisschen klarer geworden, auch nochmal durch das sehen vom Jaime Jones Bild.

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Beitrag von JanSOLO » 27. Aug 2013, 03:27

acapulco

Ich sehe jetzt nicht unbedingt das Problem in den Tonwerten wie die anderen. Trotzdem kann man an der Stelle schon ein bischen aufpassen.
Das größere Problem sehe ich eher an der optischen Skalierung mit zunehmender Tiefe:

Soll angenommen werden, dass der Abstand vom Männchen bis zum ersten Turm richtig skaliert sei, dann werden die anderen Türme unproportional mit zunehmender Tiefe immer größer. Da wären z.B. die nächsten Doppeltürme schätzungsweise schon 20mal so hoch wie der erste vordere Turm. Und die nächsten Türme dahinter hätten schon biblische Ausmaße (kann ja so sein). Meiner Meinung nach, war schon die Skalierung bis zum ersten Turm viel zu groß. Dadurch machst du dir Schwierigkeiten im weiteren Bereich.

Du hast deine Landschaft vom Profil so aufgebaut, dass man möglichst weit gucken kann. War ja auch dein Ziel mit dem Bild.
Das Profil habe ich mal skizziert (unten)

Bild
(alle Entfernungen nur als Beispiel)

Wie man sieht, wird jeder Berg mit zunehmender Entfernung immer kleiner (geografische Höhe), da kein Berg den Horizont im Bild überragt. Nur die Türme überragen den Horizont ... damit werden die Türme immer größer mit der Entfernung (kann ja so sein). Aber mit diese Geländeprofil und der Betrachtungsanordung macht man sich Schwierigkeiten.

Oben in der Skizze von mir habe ich zwei Tiefenschemata gemalt.
Links: wäre so etwas ähnliches wie deine Scene. Betrachter hat den höchsten Standpunkt im Gelände und schaut von oben auf die Landschaft herab.
Rechts: ein Bild wie das Beispiel, was du verlinkt hast. Hier nochmal Der Betrachter ist eher in der Ebene.
Dadurch haben die ersten 100m Entfernung in der Bildhöhe zum Horizont viel mehr Bildraum. Die ersten 100m haben sogar "mehr Platz" im Bild als die restlichen 20km (Beispiel) bis zum Horizont. Diese "Bildflächenabnahme" mit Entfernung hast du in deiner Scene mit erhöhten Betrachtungsstandort nicht so krass.
Man merkt schon, dass das rechte Bild in meiner Skizze deutlich "tiefer" wirkt, obwohl die gleichen Farben verwendet wurden. Und das einfach nur, weil die Abnahme der Flächen für die entsprechenden Entfernungen anders geregelt sind. Das linke Bild ist ja nicht falsch... es ist nur schwieriger.
Es ist schwieriger weil man im linken Bild eine viel größere Bildfläche hat, die man mit den Tonwerten richtig abzustufen muss, um Tiefe zu erzeugen. Rechts findet die Tonwertabstufung (Luftperspektive) nur in einen sehr schmalen Bildbereich ab. Das ist leicher zu gestalten und Fehler wirken sich nicht so drasstisch aus. So braucht man Rechts für die letzten 14km bis zum Horizont (bei beispielsweise 20km Sichtweite) nur einen Pinselstrich in einen bestimmten Ton. Links braucht man dagegen mit gleicher Strichbreite viele Pinselstriche übereinander für die letzen 14km der Gesamtsichtweite. Und die muss man alle noch abstufen im Tonwert, sonst verliert man die Tiefenwirkung. Und das ist das schwierige daran.

Du wolltest also ein Bild malen, wo man möglichst weit blicken kann. Dazu hast du einen Betrachtungsstandort und Geländerprofil gewählt wie in meiner Skizze unten. Dadurch hast du dir aber selber Schwierigkeiten auf Grund der gewählten Perspektive gemacht, die schnell dafür verantwortlich sind, dass die Tiefenwirkung nicht gut zustande kommt.
Der Maler aus deinen Bildbeispiel hat da schon einen einfacheren Betrachtungsstandpunkt gewählt, wo man leichter Tiefenwirkung erzielen kann.

Um bei so einer Perspektive wie in deiner Scene mehr Tiefe zu bekommen, muss man wohl auch mehr auf andere Möglichkeiten achten: z.B. Skalierung der Objekte/Strukturen mit zunehmender Tiefe oder die Verwendung von Geometrie und Linien (Flüße, Straßen, Wolkenschatten auf dem Boden)

Dein Bild ist zweifellos schön. Ich habe aber mit dem Bildbereich rechts unten neben den vorderen Turm probleme. Ich kann nicht deuten, ob der Turm auf einen Felsen mit tiefer Klippe und Felsüberhang rechts davon steht oder ob die Felshöhe rechts weiter geht. Das mag ich vielleicht mal ankreiden bezüglich der Tonwerte. :wink:

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Beitrag von acapulco » 27. Aug 2013, 09:53

Wow, Jan, das war einiges und das um 4:27h. Danke dir erstmal.
Mit der Beobachtung hast du auch recht. Sowas verliere ich nur all zu gern und noch viel zu schnell aus den Augen. Ich hatte mich genau mit dem Thema schonmal ziemlich auseinandergesetzt, ähnlich wie du es aufgemalt hast, aber ist wohl wieder alles in ner Senke verschwunden.
Ich zieh an dieser Stelle jetzt mal wieder das Speedpaint Argument... Ne, Spass! Ich bin dir dankbar für den Denkanstoß, Jetzt werde ich wieder mehr drauf achten!
Jetz haben sich so viele Mühe gegeben Kritik zu äussern, da muss ich mich wirklich noch mal dransetzen. Danke an alle! =)

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Beitrag von lucy » 27. Aug 2013, 18:20

JanSolo:

Ich glaube da ist einiges ziemlich falsch.
JanSOLO hat geschrieben:Wie man sieht, wird jeder Berg mit zunehmender Entfernung immer kleiner (geografische Höhe), da kein Berg den Horizont im Bild überragt. Nur die Türme überragen den Horizont ... damit werden die Türme immer größer mit der Entfernung (kann ja so sein).
So lange die Berge nicht höher reichen als der Betrachter, werden sie auch nicht den Horizont überragen.
Wenn zb der Betrachter 1km Berg+ ein paar meter hoch ist und die Berge alle 1km, dann liegen sie alle unter dem Horizont, egal wie weit sie weg sind.
Ebenso falsch ist, dass die Türme höher werden. Wenn ich in einer Ebene stehe wo verteilt 10m Masten stehen, dann überragen die alle den Horizont, egal wie weit sie weg sind.

Damit ist auch deine Schätzung dass der zweite Turm vermutlich 20x höher ist als der erste total aus der Luft gegriffen. Es kommt vor allem darauf an, wo er den Horizont schneidet und das passt in etwa.
Das linke Bild ist ja nicht falsch... es ist nur schwieriger.
Es ist schwieriger weil man im linken Bild eine viel größere Bildfläche hat, die man mit den Tonwerten richtig abzustufen muss, um Tiefe zu erzeugen. Rechts findet die Tonwertabstufung (Luftperspektive) nur in einen sehr schmalen Bildbereich ab. Das ist leicher zu gestalten und Fehler wirken sich nicht so drasstisch aus. So braucht man Rechts für die letzten 14km bis zum Horizont (bei beispielsweise 20km Sichtweite) nur einen Pinselstrich in einen bestimmten Ton. Links braucht man dagegen mit gleicher Strichbreite viele Pinselstriche übereinander für die letzen 14km der Gesamtsichtweite. Und die muss man alle noch abstufen im Tonwert, sonst verliert man die Tiefenwirkung. Und das ist das schwierige daran.
Dieser Teil ist ja schonmal komplett absurd. Das ist ja so als würde man sagen wenn man weiter entfernte Figuren viel zu groß malt, ist es "schwierig", weil man sie weiter ausarbeiten muss und man deutlicher die Anatomieschwächen sieht.... ^^
Das linke Bild ist weniger räumlich, weil der Boden nach hinten nicht kleiner wird, bzw nicht weniger Fläche einnimmt. Das wäre richtig wenn die Flächen rein zufällig so groß sind dass sie die Perspektive aufheben und das wirkt dann eben flach. Das hat nichts mit der Ausarbeitung oder Tonwerten zu tun, das funktioniert auch schon in einer Linienzeichnung oder deiner Skizze, wo man ja erkennt, dass es deutlich räumlicher wirkt...egal wie viele Pinselstriche es nun waren....

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Beitrag von Syrus » 30. Aug 2013, 13:11

Cool Sachen! Der Ausarbeitungsgrad bei dem Charakter ist hammermäßig. Ich finde, dass das Environment eigendlich von der Tiefenwirkung her eigendlich recht gelungen ist und das es positiverweise nicht zu vexier-effekt-lastig ist.

Was mir persönlich noch gefallen würde, wäre wenn man die Klippe an der linken Bildkante im Bogen auf den Turm zulaufen sehen würde. Das würde den Charakter und den Felsvorsprung auf dem er steht besser ins "Geschehen" integrieren. Der dürre Baum und der
stufige Vorsprung trennt mir das irgendwie zu sehr ab.

Das Design des "Fatboys" erinnert mich nur leider immer an diesen kleinen Quälgeist. Die vielen Augen an den Items wirken auf mich auch ehr deplaziert und aufgesetzt. Die Füße sind schon irgendwie putzig, das Ganze hat vom Habitus irgendwie was von Jigo aus Mononoke.

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