Flügelchens Schatzkiste

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Flügel
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Flügelchens Schatzkiste

Beitrag von Flügel » 8. Feb 2013, 09:28

Huhu =)

Ja, irgendwie glaube ich jetzt nicht, dass sich noch jemand an mich erinnert, aber ich bin nach nem Jahr Abstinenz wieder bereit hier ein bisschen mitzuwirken.

Ich fang einfach mal mit ein paar aktuellen Sachen an, auch wenn es nur Scribbles sind.
Zur Zeit arbeite ich auch eher traditionell und weniger digital. Das möchte ich wieder ändern, bzw. eher ergänzen. Ich muss gestehen, dass ich zu sehr Gefallen an Aquarell & Co gefunden habe, hoffe, dass ihr aber trotzdem weiter etwas mit meinem Zeug anfangen könnt.

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Eine kleine Sammeltauschkarte :) (6,4x8,9cm sind die)
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Ne kleine Farbübung aus dem Aquarellskizzenbuch zum Abschluss:
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Ach und das letzte Digitale .. :?
Aus dem Juli 2012: Nr 1 Nr 2 und Nr 3

So, jetzt hoffe ich einfach, dass euch mein Showroom gefallen wird und muss natürlich dalassen, dass ich mich sehr über jede Art von Feedback freuen würde. Auf jeden Fall werde ich mir am Wochenende ausgiebig Zeit nehmen, mich hier wieder ein bisschen durchzuklicken, einzulesen und hoffentlich ab und an meinen "konstruktiven" Senf dalassen *g*

Liebe Grüße

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acapulco
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Beitrag von acapulco » 8. Feb 2013, 14:51

Hi!

Also das hier ist zwar nen Forum für Digitale Kunst, aber die Grundlagen sind ja eh zeichnen, insofern ist das hier sicher nicht ungern gesehen.
Find deine Sachen schick, die Sammelkarte hat was.

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Beitrag von Flügel » 8. Feb 2013, 20:09

Danke, acapulco :)
Ich möchte auch definitiv wieder mehr digital machen!

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Beitrag von Flügel » 11. Feb 2013, 22:42

Ich arbeite gerade an nem kleinen vector-portrait :)

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Und vor ein paar Tagen hab ich ein wenig mit Bleistift an Tattoo-Entwürfen skizziert

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Beitrag von Nemome » 11. Feb 2013, 23:01

Schöne Sachen!
Grade die letzen Vögel haben eine schöne Dynamik.
3, 4 und b gefallen mir besonders.

Bin mal gespannt was du noch so zeigst und vorallem auf digitale Arbeiten. :)
Weiter so.

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Beitrag von Flügel » 18. Feb 2013, 09:37

Danke, Nemome :)
Momentan stehen noch ein paar traditionelle Sachen an, aber ich hoffe bald auch mehr digital machen zu können.

Das Portrait ist mittlerweile auch fertig, jedoch bin ich dabei nicht wirklich in meinem Element gewesen, weil Vektor-Grafik. Die farbige Version ist dann in Photoshop entstanden.
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Beitrag von Chinasky » 19. Feb 2013, 12:11

Das Portrait sieht aber nicht gerade sehr vektor-mäßig aus?! Da hätte man wesentlich klarer die Flächen voneinander trennen können. Gerade bei den Haaren hast Du den häufig begangenen Fehler gemacht, nicht die Geamtmasse, sondern die einzelnen Haare zu malen, also Linien statt Flächen zu setzen. Übrigens ist das Gesicht auch arg verzogen, siehe hier:
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Beitrag von Flügel » 19. Feb 2013, 13:28

Das Gesicht war nach Fotovorlage, aber ich sehe natürlich was du meinst :)
Mit den Haaren bin ich an der einen Stelle, die du beschreibst, auch nicht wirklich zufrieden. An sich sind sie schon eher flächig angelegt, nur die feinen Härchen sind mir nicht so gelungen .. hätte das gerne anders gelöst, wozu mir dann aber letztlich Zeit und Muse gefehlt haben.

Die SW-Version ist ein Vektor!

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Beitrag von Chinasky » 19. Feb 2013, 17:19

Sorry, aber ich kann irgendwie nicht erkennen, daß Du da mit Vektoren gearbeitet haben willst. Für mich sieht das digital gepaintet aus. Meine sogar, Verläufe dort erkennen zu können. Mit welchem Programm hast Du das Bild denn erstellt? Colorierung mit PS, schon klar, aber die SW-Version? Und: warum hast Du da ein Vektorprogramm verwendet? Verstehe mich bitte nicht falsch: ich werfe Dir hier nicht vor, Unsinn zu erzählen - aber ich kapier's einfach nicht.

Daß Du ein Foto verwendet hast, ist u.Um eine Erklärung für die Verzerrung des Gesichts. Insbesondere, wenn das Gesicht auf dem Foto vielleicht nur recht klein drauf ist und Du es sozusagen "größer ziehen" wolltest.
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Beitrag von Flügel » 19. Feb 2013, 18:10

Also ich habe Illustrator verwendet. Man kann mit Illustrator auch Verläufe und total saubere Sachen machen .. aber das ist nicht mein Ding, bzw. war nicht das Ziel/gewünscht. Vektor ergibt sich dann auch aus der Auftragsstellung.
Der Eindruck von Verläufen entsteht vielleicht, weil ich teilweise viele transparente Linien gesetzt habe.

Die Vorlage war ein Instagram-iPhone-Foto ;D

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Beitrag von Chinasky » 19. Feb 2013, 20:15

Ah, okay. Wurde ausdrücklich ein Vektorbild gewünscht? Und wozu? Um es endlos skalieren zu können? Und warum sind die Linien an der Kontu so - öhm... strohig?
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Beitrag von Flügel » 19. Feb 2013, 21:04

Es wurde genaudasselbe gewünscht, wie ich es bei einem anderen Portrait gemacht habe ^^ was eigentlich alle deine Fragen beantwortet. Davon abgesehen gibt es für die genannten Punkte keine besonders sinnigen Gründe :)

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Beitrag von mokka » 20. Feb 2013, 13:23

die Sammeltauschkarte gefällt mir sehr gut ^^ und auch die Skizzen mit den Vögeln. Das Portrait wär vielleicht ohne die harte schwarze Outlines besser gekommen, wenn dus hättest mit Transparenzen auslaufen lassen. Bei der Haut hat das mit den Übergängen ja schon gut geklappt, in dem Stil könnte ich mir das vorstellen. Ich hoffe es gibt bald mehr zu sehen!

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Beitrag von Flügel » 24. Feb 2013, 13:33

Vielen Dank mokka! :)
Ich hoffe, dass ich auch bald mehr zeigen kann, scheue mich nur etwas mit dem Traditionellen.

Falls jemand Lust und Zeit hat würde ich mich wirklich sehr (!) über Feedback zu meinem Logoentwurf freuen. Ich fürchte, ich hab kein besonders begabtes Händchen dafür (zumindest tu ich mir sehr schwer), andererseits hoffe ich, dass es jetzt nicht gleich komplett im Wind zerschlagen wird.

Recht lange habe ich mit dem Entwurf gelebt, an dem ich jetzt weiter arbeiten möchte, da er sich aus mehreren Gründen als "nicht funktional" erwiesen hat.
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Störend daran finde ich vor allem die Unterlängen von f und g, wobei mir diese optisch gefallen. Allerdings funktioniert das ganze einfach nicht, wenn ich das Logo irgendwo einfügen muss, wo darunter eine grobe horizontale Trennlinie ist. Es entsteht ein "visuelles Ungleichgewicht".

Im Zuge der Überarbeitung habe ich mir Gedanken gemacht, ob es vielleicht sinnvoll wäre, eine passende Schriftart zu suchen. Ich habe jedoch keine gefunden, die mich überzeugt hat und in der ich mich wieder sehen würde. Deshalb habe ich mich dazu entschieden es wieder selbst zu schreiben.

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Das ist mein derzeitiger Stand, ausgedruckt - immernoch auf der suche, nach einer passenden visuellen Begleitung. Darauf möchte ich nicht verzichten, weil ich rein typographische Logos nicht mag, bzw. auch nicht finde, dass es zu mir und dem was ich mache passen würde. Die beiden mittleren Versionen gefallen mir soweit eigentlich ziemlich gut, nur wirken die Flügel noch recht wuchtig.

Ein anderer verworfener Entwurf ist das hier:
http://i510.photobucket.com/albums/s347 ... 1c8451.jpg
Es erscheint mir zu verspielt (passt daher nicht ganz zu mir) und auch zu detailliert.

Vielleicht gibt es hier ja den einen oder anderen, der ein paar Gedanken dazu dalassen möchte? Ich denke, dass ich mich nicht mehr so einfach von dem Grundkonzept lösen kann, aber wenn jemand eine andere überzeugende Idee hat, wäre ich trotzdem sehr interessiert.

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Artur
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Beitrag von Artur » 24. Feb 2013, 23:03

Hallo Flügelchen,

ein gutes Logo findet im Browser-Tab oder auf einem Kugelschreiber Platz.
Ein gutes Beispiel ist dieser hier : Bild
Der artguy steht nicht für Digital Art sondern für das Digitalartforum.
Es hat also einen Bezug zum Unternehmen und darf ein Zeichen sein welches man erst lernen muss.

Es wär gut wenn Du dein Logo so weit reduzierst bis es sich für den Betarchter gut einprägen lässt und Du es zum Beispiel als Icon für Deine Website benutzen kannst.
Dazu muss man die Wirkungen der einfachen Gestaltungselemente kennen.
(Kreis = gefühlsbetont, Quadrat = männlich, Rot = aktiv, Grau = deprimierend ...)

blub :|

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Beitrag von Flügel » 24. Feb 2013, 23:47

hmhm .. das dachte ich mir in gewisser weise schon, ich hab nur das Problem, dass mir Logos wo ein Emblem über, neben oder unter dem Namen steht .. einfach nicht gefallen bzw finde ich sie bis zu einem gewissen grad langweilig. Es ist nicht das, was ich möchte.

Dein Argument zieht natürlich trotzdem sehr stark.. weswegen ich mal versucht hab bisschen vom vorherigen wegzukommen.

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Mir persönlich würde rechts oben zusagen. Ich habe jedoch mal gehört, dass das beim Druck problematisch sein könnte (?).. irgendwas von der Tinte, die leicht zerfließen und das "weiß" quasi ausdünnen würde, was für die Lesbarkeit nicht so gut wäre.. ?
Die beiden unteren Entwürfe sind nur so entstanden, aber ich seh mich in beiden nicht.

Allgemein habe ich ziemliche Probleme, weil ich an sich schon gerne einen Flügel (oder 2) drin hätte, jedoch das nicht so hinbekomme, dass es sich richtig anfühlt. Eine mischung aus verspielt-mädchenhaft und "ernst". :roll:


Auf jeden Fall vielen Dank für deine direkte Ansage.

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Beitrag von Chinasky » 25. Feb 2013, 15:14

Flügel hat geschrieben:Allgemein habe ich ziemliche Probleme, weil ich an sich schon gerne einen Flügel (oder 2) drin hätte, jedoch das nicht so hinbekomme, dass es sich richtig anfühlt. Eine mischung aus verspielt-mädchenhaft und "ernst". :roll:
So eine Mischung wäre ein Widerspruch in sich. Ernst ist das Gegenteil von heiter, und mädchenhaft-verspielt erscheint mir "heiter" durchaus mit einzubeziehen. Meinst Du vielleicht eher "still" statt "ernst"?

Zu Deinen letzten Entwürfen: die unteren beiden bilden als weiße Negativ-Form eine Art Vogelkopf von oben (mit Nasenlöchern auf dem Schnabel). Insgesamt sind alle Entwürfe einfach zu kompliziert. Bei dem ersten "Flügelchen"-Schriftzug hast Du das F zu einer Art Flügel geformt. In die Richtung würde ich weiterdenken: Drei flotte Brushstrokes sollen auf jeden Fall genügen, den Flügel zu formen. Übrigens gibt es neben Vogelflügeln auch noch Schmetterlingsflügel, Libellenflügel, Käferflügel, Drachenflügel, Fledermausflügel, Flugzeug- oder Hubschrauberflügel... Wenn Du etwas in Richtung "leicht, abhebend, schwebend" etc. möchtest, bieten sich vielleicht nicht gerade pechschwarze, schwere und symmetrische Flügel an, die man mit einem Rocker-Emblem assoziieren würde.
Die Typo ist im übrigen bislang vor allem insofern "mädchenhaft", als sie immer sehr handschriftlich und etwas unsicher, d.h. kindlich-naiv ist. Da wäre es für Dich vielleicht interessant, Dich mal etwas mit kalligrafischen Handschriften auseinanderzusetzen: aus den momentan störenden Unterlängen lassen sich bestimmt interessante Arabesken entwickeln, und ansonsten wäre hier "lineweight" m.M.n. das wichtigste Stichwort. Zierlichkeit, Weiblichkeit, Eleganz und Grazie - die brauchen allesamt nicht unbedingt das Odeur des Naiven und Unwissenden. Je stärker Du vom Mädchenhaften zum rein Kindlichen gehst, desto stärker schränkst Du Dich stilistisch ein (insofern, als man von so einem Signet/Emblem auf den Rest Deines Werkes schließen können soll).
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von Flügel » 25. Feb 2013, 16:54

Hm .. stimmt mädchenhaft-verspielt trifft es eigentlich auch nicht ganz.. . Vielleicht einfach weiblich, sanft, anmutig .. aber eben nicht verspielt-kindisch, so dass man es (mich) nicht mehr ernst nimmt ;)

Bzgl. Vogelkopf: das war beabsichtigt. Gefällt mir aber nicht mit dem Vogel/Totenkopf.

Ich möchte bei Vogelflügeln/Federn bleiben, weil das auch die Tiere sind, die ich häufiger zeichne. Mit Schmetterlingen, Libellen etc. habe ich eher weniger am Hut. Schon gar nicht mit technischen Dingen.

Pechschwarz hätte ich es auch nicht gelassen, sondern zum Schluss eine Aquarelltextur drüber gelegt, oder es sogar nochmal ausgedruckt und mit Aquarell gemalt. Das ist auch mein derzeitiges Haupt- bzw. Lieblingsmedium.

Ich kann am PC mit meinem GT einfach überhaupt nicht gut oder schön schreiben, weswegen es vielleicht nochmal unsicher wirkt. Ich finde jetzt die Schrift im Usprünglichen Entwurf z.B. nicht unsicher.

Mit der feder oben rechts wäre ich wie gesagt an sich ziemlich zufrieden. Ich werde das nochmal überarbeiten und schauen, was ich hinbekomme. Habe mich da auch an handschriftlicher Kalligraphie orientiert. Aber dir wird nicht entgangen sein, dass ich leider von Typographie wenig Ahnung habe.

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Beitrag von Flügel » 25. Feb 2013, 18:02

Ich hab mich jetzt nochmal dran gesetzt..

@ Chinasky: kennst du gute Seiten zur Typographie?

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Wenn die Schrift mehr in die Richtung (siehe unten) gehen würde (ohne Schnörksel, dann wäre ich eigentlich ziemlich zufrieden. ich finde, dass es auch in klein wirkt (als Feder).
hier


Die Form der Feder ist jetzt realistischer (Deckfeder einer Eule.

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Beitrag von Chinasky » 25. Feb 2013, 18:48

Nein, ich kann jetzt keine entsprechenden Seiten empfehlen. Da gibt's sicherlich Fachbücher, die ich aber nicht kenne. Eigentlich kenne ich mich in der Typo überhaupt nicht gut aus und hab nur so second-hand-Wissen dazu. Aber wenn ich nur mal ein ganz klein wenig google, stoße ich z.B. auf dieses Schrift-Beispiel:
Bild
Relativ mädchenhaft-weiblich, wie ich finde. Und man sieht da, wie man Unterlängen wie bei dem g schön mit Arabesken dem Gesamtbild anpassen kann. Was ich oben schrieb in dieser Hinsicht, schrieb ich, bevor ich jetzt dieses Beispiel fand.

Bei Deinem letzten Beispiel fallen mir folgende Stellen sofort negagiv auf: das ü ist bei der ersten Spitze des Hufeisens knubbelig wie eine weiche Kerze, bei der rechten sSpitze dagegen spitz wie ein Zahn. Der Schwung von der ersten Spitze geht auch nicht flüssig in die zweite über, genaugenommen ist das gar kein Hufeisen, sondern es ist ein C, das in ein I übergeht. Die Schleife der Unterlänge beim "g" wechselt kurz bevor sie sich zum e hin kreuzt, die Richtung. dabei müßte diese Schleife in einem Schwung in das e übergehen nach meinem Geschmack. Das zweite "l" hat keine geschlossene Schleife, es sieht also so aus, als würde die Feder vom e an aufwärts gehen, dann abgesetzt werden und dann oben neu ansetzen. Das macht einen stockenden Eindruck. Das "c" ist klobig, hat wieder diesen Knubbel am Ansatz und keine erkennbare lineweight. Die Schleife des H läuft unschön in den Höckerbogen (wie man sieht, fehlt mir die korrekte Terminologie bzg. Typografie) hiein. Das zweite E läuft mit einer dicken Linie in das "n", bzw stößt eher dagegen. Das "n" schließlich läuft dick aus, statt, wie es sicherlich schöner und einer Feder angemessener wäre, dünn.

Wahrscheinlich könnten dir Typo-Profis wie amadeus hier noch einen Haufen besserer Hinweise geben, ich denke jedenfalls, daß Du jeden einzelnen Buchstaben daraufhin überprüfen solltest, inwieweit er elegant ist und in den Gesamtzusammenhang paßt.
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Beitrag von Flügel » 25. Feb 2013, 19:01

DAnke für deine vielen Tipps! Das sind alles Punkte, die ich selbst wahrgenommen, aber nicht lösen konnte, weil mir das wissen dazu fehlt. z.B. kann ich mir nicht erklären, wie die Feder für das c oder auch das h geführt werden müsste.

Ich denke man kann Computer-Schriftarten, die an Handschriften angelehnt sind .. nur bedingt vergleichen mit dem was ich möchte bzw. per Hand mit Feder gesetzter Kalligrafie. . Mir ist dein Beispiel viel zu verspielt und teilweise auch unleserlich.

Werde jetzt wohl bei dem Feder-Konzept bleiben, weil es mir ziemlich gut gefällt. Habe es testweise überall eingefügt, wo es später auch mal sein soll und da hat es sich erstaunlich gut gemacht. Hatte Bedenken wegen dem Federschaft.

Wie gesagt habe ich einfach die riesen Hürde, dass ich mit Typographie auch wenig am Hut habe und leider auch keine Fachliteratur zur Hand.. :/ Aber vielleicht bekomme ich es ja so noch hin.

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Beitrag von Flügel » 8. Mär 2013, 13:58

ich kämpfe mich weiter vor ..bin aber derzeit etwas geknickt. sah traditionell besser aus ...

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immernoch in Entstehung .. mir ist bewusst, dass spezielle "gelchen" .. scheiße ausschaut.

/E Bild

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Beitrag von Artur » 8. Mär 2013, 16:45

Hallo Flügelchen,

Das ü sieht für mich aus wie ein n. Das erste l im zweitem Signet sieht für mich aus wie ein i.

Man könnte es zum Beispiel ausbluren oder stark verkleinern um Schwachstellen besser zu erkennen.

ich kann mir vorstellen dass es nicht so einfach ist, darum wünsch ich Dir dabei noch viel Erfolg, ich glaub du bewegst Dich in die richtige Richtung :thumb:

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Beitrag von Flügel » 8. Mär 2013, 21:37

@ Artur: Danke für die Hinweise! Werde ich beim Überarbeiten beachten. Und ja .. es ist schon schwer, wenn man mit der Materie gar nichts am Hut hat bzw sogar eine leichte Abneigung dagegen (hatte).. aber ich glaube schon auch, dass es in gewisser Weise voran geht. Aktuell ist es mir noch nicht peppig genug (abgesehen davon, dass die Schrift halt an allen ecken und kanten ... aneckt x'D)

@ Backslapper: ich fand bei der zweiten Version die Dynamik irgendwie stimmiger.. mal überlegen, setze mich morgen weiter dran :)
hab jetzt erstmal nen traditionellen Auftrag abgeschlossen.. ^^

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