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Beitrag von VINN » 13. Jan 2017, 23:22

Hallo Zusammen,

anlässlich der Rettung des Forums, möchte ich versuchen hier etwas aktiver zu werden. Ich freue mich über konstruktive Kritik, die mich weiterbringt.

Momentan versuche ich mich an Bleistiftportraits oder Karikaturen, die ich von Fotos abzeichne. In erster Linie möchte ich dabei die ganzen Proportionen korrekt erfassen. Immer wieder ist irgendwas krumm und schief, zu klein oder zu groß, ungenau oder totschraffiert oder oder oder. Meistens fällt es mir erst auf, wenn es zu spät ist, ich beispielsweise schon überall tiefschwarz herumschraffiert habe :D

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Sungravy
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Beitrag von Sungravy » 14. Jan 2017, 13:09

Die sehen aber doch schon recht gut aus, die Zeichnungen.
Bilder/Zeichnungen von anderen (besseren) Künstlern abzeichnen ist im Grunde, sofern man jetzt nicht unterrichtet wird von einem Lehrer o.ä. , das Beste was man machen kann.

Mein damaliger Dozent, hatte einmal gesagt, dass das Abzeichnen von von Bildern (z.B. alte Meister usw) im Grunde so ist, als wenn dir der Meister über die Schulter schaut und dir sagt, wo du welchen Strich und welche Farbe setzen sollst.

Man lernt recht viel dadurch, man muss es nur auch oft genug machen.
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aeyol
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Beitrag von aeyol » 14. Jan 2017, 13:44

@VINN
Also nach deiner Texteinleitung hätte ich eine andere (also nicht so gute) Qualität von Zeichnungen erwartet. :-D Ich meine, ich find die ebenfalls nicht schlecht. Besonders das zweite und dritte Blatt. Bei der letzten Zeichnung ist das Auge nicht so gelungen finde ich, da haut die Räumlichkeit nicht so hin wie bei den anderen, aber ansonsten finde ich die Varianz im Strich und Schattierung gar nicht schlecht.

Konstruieren tust du ja ansonsten schon, von daher würde ich auch sagen, das ist eine Frage der Routine. Vielleicht könnte du im Wechsel auch nochmal freie Portraits aus dem Kopf zeichnen und vergleichen, was dir beim Abzeichnen von Fotos besser gelingt - eben um nochmal genau zu analysieren mit welchen Bereichen du Schwierigkeiten hast. Und dich dann darauf zu konzentrieren.
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Sungravy
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Beitrag von Sungravy » 14. Jan 2017, 19:37

Äh... genau... das was ich sagen wollte war eigentlich:
Bleib einfach dran und mit der Zeit legt sich das auch mit dem "krumm und schief".
Einfach weitermachen :)
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VINN
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Beitrag von VINN » 14. Jan 2017, 21:13

Vielen Dank für eure Kommentare und die Tipps! Das freut mich sehr.

@Sungravy
Stimmt, das sehe ich auch so. Ich meinte jedoch eher, das ich von Fotografien von Menschen abzeichne. Nicht von Kunstwerken selbst. Aber natürlich sehe ich mir auch oft an wie es die Profis so machen :)

@aeyol
Früher wollte ich unbedingt möglichst realistisch zeichnen können. Ich habe relativ viel Zeit in einzelne Bilder gesteckt, wodurch ich zwar das genaue Beobachten und auch das Schraffieren immer weiter verbessern konnte, jedoch auch irgendwie den Spaß am Zeichnen verlor. Davon will ich mich jetzt frei machen, es soll nach Handwerk aussehen. Man soll die einzelnen Linien sehen, ich will dynamische lebendige Bilder zeichnen...

Diese hier sind zum Beispiel etwas älter:

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Cavis
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Beitrag von Cavis » 14. Jan 2017, 22:44

Oh das mit dem totschraffieren, das kenn ich nur zu gut. ich komm selber vom Fotorealismus und dann hatte ich auch immer dieses "aber da muss ich jetzt noch an dem Übergang feilen und hier muss ich noch dies und das machen" und am Ende war dann alles schwarz, weil ich einfach nix weiß lassen konnte :D
Aber deine bilder gefallen mir schon sehr gut. locker sind sie auf jeden fall und trotzdem "fehlt" nicht wirklich was. ich denke auch, das mit dem schief sein, das erledigt sich irgendwann ganz von alleine.

Wowbagger
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Beitrag von Wowbagger » 15. Jan 2017, 21:29

@VINN
Freut mich, dass du im Zweifel für dich einen anderen Ansatz ausprobierst, anstatt dich vom Zeichnen abzuwenden :thumb:
Wenn ich mich an Bleistifskizzen versuche fehlt auf jedenfall diese Klarheit, die die Skizzen aus dem ersten Post beeinhalten. Liegt wahrscheinlich daran, dass man sieht, dass dem ganzen erfasste Formen und Volumen zugrundliegen, die man mit weniger Strichen umreißen kann. Varianz im Strich (um aeyols Formulierung aufzugreifen) gefällt mir gut, ohne da jetzt schon wirklich einen wirklichen "Bewertungsmaßstab" zu besitzen.

Kurz gesagt: Gefallen mir gut. (besonders der dritte und vierte Kopf)
Beim Dritten scheint alles zu passen von Proportionen und Positionen. Schattierung um Augen/Mund/Kinn sehen gut aus
Beim Vierten ist die Form der Nase und das rechte Auges sehr plastisch (das hintere Auge leider etwas nach oben verrutscht und das Ohr wirkt etwas lustlos)
Wie die Vorredner schon geschrieben haben, scheint es aber nur eine Frage der Übung zu sein, bis da alles an den rechten Ort rutscht.

Liebe Grüße,
Wowbagger

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Beitrag von VINN » 17. Jan 2017, 19:57

Danke Leute!

Ein Großer Fehler in der Vergangenheit war es, die Bilder immer perfekt zeichnen zu wollen. Die Bleistiftzeichnungen sollten möglichst realistisch aussehen, meine digitalen Bilden wie mit dem Computer gerendert mit aufwändigem Hintergrund usw. Doch in der Konsequenz zeichnete ich nur wenige Bilder im Jahr. Ich konnte mich selten aufraffen so viel Zeit in ein Bild zu stecken. Ich habe auch nie irgendwelche Dinge ausprobiert, bin immer auf Nummer sicher gegangen. Demnach habe ich mich auch nicht wirklich verbessern können.

Meine digitalen Bilder liefern hier gute Beispiele. Ich versuche schon mein halbes Leben lang weibliche Charaktere zu zeichnen, die möglichst dynamisch daherkommen und irgendwie besonders sind. Das scheint mir allerdings leider nicht sonderlich zu liegen :D Jedenfalls, anstatt täglich verschiedene Posen zu skizzieren, steckte ich viel Zeit in Bilder wie das unten stehende. Es hat einen Hintergrund und ist aus meiner Sicht "fertig". Ich habe sehr lange daran gemalt, und dennoch nicht erreicht was ich wollte. @Cavis: Ich spiele ein wenig auf deinen Beitrag in "Cavis' Zeug" an

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Darum macht es für mich oft mehr Sinn, lieber weniger Zeit in ein Bild zu stecken, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und vor allem Spaß daran zu haben. So wie bei diesem Bild hier:

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Und selbst dann passiert es mir noch, dass ich mich viiiel zu lange an bestimmten Details aufhalte. Bei dem folgenden Bild habe ich stundenlang, bei riesiger Auflösung an der Waffe herumschattiert. Als ich damit fertig war, hatte ich auf den Rest schon gar keine Lust mehr, hatte schon neue Motive im Kopf. Darum faszinieren mich mehr und mehr Bilder, die mit minimalem Aufwand und einer gewissen Skitzenhaftigkeit, alles Wichtige auf den Punkt bringen.

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Das nächste Bild hat mir zum Beispiel mehr Freude gemacht. Ich habe mich nicht zu lange an komplexen Details und Schattierungen aufgehalten, und doch habe ich letztlich meine Vorstellung auf den Bildschirm gebracht. Es ist genauso wenig perfekt wie die anderen Bilder, aber ich habe keine Zeit verschwendet und wieder etwas gelernt.

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Beitrag von Sungravy » 19. Jan 2017, 23:08

VINN hat geschrieben:
17. Jan 2017, 19:57
...anstatt täglich verschiedene Posen zu skizzieren, steckte ich viel Zeit in Bilder...
Das ist bei mir leider genau das gleiche. Ich bin komischer Weise nicht in der Lage z.B. ein Skizzebuch zu führen. o_0 Es geht einfach nicht. Einfach schön, lustig, frei drauf los skizziere ist für mich mental voll anstrengend. o_0

Aber gut, dass du jetzt ein bisschen lockerer an deine Bilder rangehst, ohne sie perfekt ausarbeiten zu wollen.
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Beitrag von VINN » 20. Jan 2017, 10:47

Sungravy hat geschrieben:
19. Jan 2017, 23:08
...ich bin komischer Weise nicht in der Lage z.B. ein Skizzebuch zu führen. o_0 Es geht einfach nicht. Einfach schön, lustig, frei drauf los skizziere ist für mich mental voll anstrengend. o_0...
OK, in erster Linie teste ich gerade die "Zitat-Funktion". Ich wurde benachrichtigt, dass ich zitiert wurde - mir war gar nicht klar, dass das geht :D

Aber ich möchte auch sagen, dass es mir ganz genauso geht. Ich habe mir schon so manches Skizzenbuch angeschafft, aber irgendwie bin ich unfähig, einfach mal aus purem Spaß irgendwas herumzuprobieren. Ich habe sogar teilweise darauf geachtet, dass meine Skizzenbücher eine Ringbindung haben, damit ich misslungene Zeichnungen einfach herausreißen konnte. Dieses Verhalten widerspricht natürlich völlig der Idee eines solchen Buches.

Bin echt neidisch auf Leute, die Ihre Bücher immer dabei haben, und jede freie Minute darin herumskizzieren. Die Frage ist, was mich eigentlich davon abhält? :D
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Beitrag von VINN » 20. Jan 2017, 11:24

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Beitrag von Sungravy » 20. Jan 2017, 11:26

VINN hat geschrieben:
20. Jan 2017, 10:47

Ich wurde benachrichtigt, dass ich zitiert wurde - mir war gar nicht klar, dass das geht :D
Same here.
VINN hat geschrieben:
20. Jan 2017, 10:47
Bin echt neidisch auf Leute, die Ihre Bücher immer dabei haben, und jede freie Minute darin herumskizzieren. Die Frage ist, was mich eigentlich davon abhält? :D
Ja, ich kann mir Skizzenbücher von anderen auch immer nur mit größtem Staunen ansehen. (Nicht wegen der Qualität der Skizzen, sondern wegen der schlichten Tatsache, dass sie es schaffen so viel und frei zu zeichnen)

Ich schätze, dass es bei mir daran liegt, dass ich einfach die Vorgehensweise zu zeichnen aus meiner Kindheit übernommen habe. Als Kind hatte ich mich natürlich nie hingesetzt und hab ein Skizzenbuch geführt mit Studien usw. Ich habe natürlich sofort mit abzeichnen begonnen... und habe dann auch so lange an dem Bild gesessen, bis es für mich fertig war.
Irgendwie ist das heute immer noch so. :roll:
Klar, mache ich schon grobe Skizzen bevor ich anfange - aber dieses kontinuierliche, lockere, "sinnlose" Draufloszeichnen geht halt nicht.
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Beitrag von VINN » 20. Jan 2017, 11:39

Tja, ich glaube dadurch verschenken wir viel Potenzial. Darum versuche ich auch aktiv aus meinen alten Mustern auszubrechen. Früher, während meiner Ausbildung, wurden wir oft gezwungen mit verschiedenen Medien zu zeichnen. Teilweise waren diese sehr grob und ungenau, ich denke da z. B. an diese Bambus-Feder die einfach nur in schwarze Farbe getunkt wurde. Damals habe ich es gehasst mit diesem "Stock", so nannte ich das Teil, zu zeichnen. Ich habe nicht begriffen, dass man uns davon frei machen wollte, uns an zu vielen Details aufzuhalten, dass wir experimentieren sollten, Spaß haben sollten.
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Beitrag von Sungravy » 20. Jan 2017, 11:59

Ja, wird wahrscheinlich so sein. Aber ich hab schon sooft vergeblich versucht, regelmäßig zu Zeichnen...
Hab mich damit abgefunden. :|


Haha.... Ja, diesen "Stock" kenne ich auch - furchtbar. :lol:

Deine Porträts gefallen mir.
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Beitrag von Juri » 20. Jan 2017, 12:24

Hi Vinn,

weil du sagst "lockerer Strich" und ""weibliche Charactere":

Sicher kennst du Otto Schmidt?
den findest du unter "Otto Schmidt Art" im Netz (besser auf Facebook) – grenzgenialer Typ!


Grüße,
Juri
Juri a.k.a. Schindermichel

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Beitrag von VINN » 20. Jan 2017, 12:55

Hallo Juri!
Juri hat geschrieben:
20. Jan 2017, 12:24
Sicher kennst du Otto Schmidt?
Oh ja, den kenne ich. Ich finde seine Bilder absolut genial. Und du hast Recht, das ist genau das was ich meine. Es sieht so simpel aus, so luftig leicht. Und genau das ist es, was man eben nicht durch abzeichnen oder Detailverliebtheit oder stundenlanges Zeichnen an ein und demselben Bild erreichen kann. Ich bin davon absolut fasziniert. Auch mit den Farben geht er so sparsam um, und doch bringt er es immer auf den Punkt. Ich hoffe ich komme irgendwann mal dahinter was dieser Typ genau macht :D

Man muss natürlich auch sehen, dass das zeichnen für die meisten von uns nur ein Hobby ist. Wir können halt nicht den ganzen tag zeichnen. An den meisten Tagen habe ich abends auch keinen Bock mehr dazu. Demnach muss man auch etwas realistisch sein denke ich, was möglich ist. Umso wichtiger ist der Spaß an der Sache. Letzteren habe ich schon manchmal fast verloren. Zum Beispiel aus Frust, nicht das erreicht zu haben, was ich wollte.
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Beitrag von VINN » 20. Jan 2017, 13:01

Sungravy hat geschrieben:
20. Jan 2017, 11:59
Haha.... Ja, diesen "Stock" kenne ich auch - furchtbar. :lol:
:lol: :lol: :lol:

Ich hab mich noch nicht damit abgefunden... das muss irgendwie zu machen sein mit dem regelmäßigen zeichnen. Und wenn es nur mal eine einzelne Nase oder ein Ohr ist oder je nach dem was einem so Schwierigkeiten bereitet.

In der Realität sieht es allerdings so aus, dass ich immer "Zeichen-Phasen" habe. Da entstehen dann in drei Wochen 20 Bilder. Und danach ist 5 Monate Ruhe... Das muss man doch abstellen können :D
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Beitrag von Sungravy » 21. Jan 2017, 20:25

VINN hat geschrieben:
20. Jan 2017, 13:01

In der Realität sieht es allerdings so aus, dass ich immer "Zeichen-Phasen" habe. Da entstehen dann in drei Wochen 20 Bilder. Und danach ist 5 Monate Ruhe... Das muss man doch abstellen können :D
Ja, solche ähnlichen Phasen hatte ich früher auch. DIE habe ich aber abstellen können. Ich male jetzt schon ca 3-5 mal pro Woche, allerdings eben kaum Skizzen oder Studien, sonder ich sitze dann halt immer an dem Bild, welches gerad eben in Arbeite ist. :roll: :]
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Beitrag von VINN » 2. Feb 2017, 12:44

Sungravy hat geschrieben:
21. Jan 2017, 20:25
Ja, solche ähnlichen Phasen hatte ich früher auch. DIE habe ich aber abstellen können. Ich male jetzt schon ca 3-5 mal pro Woche, allerdings eben kaum Skizzen oder Studien, sonder ich sitze dann halt immer an dem Bild, welches gerad eben in Arbeite ist. :roll: :]
3-5 mal die Woche ist aus meiner Sicht aber schon sehr sehr gut. Da komme ich leider lange nicht ran. Ist das für dich reines Hobby? Wenn ich darüber nachdenke hätte ich schon die Zeit dafür. Immerhin gucke ich fast täglich abends noch etwas TV oder hänge vor dem Computer. In dieser Zeit könnte ich zeichnen, aber manchmal hapert es halt am Antrieb. Vielleicht weil es auch irgendwie ein einsames Hobby ist, bei dem man alleine an seinem Schreibtisch hockt und konzentriert vor sich hin malt :D

Hier mal wieder was Neues. Molly Ringwald aus einem meiner Lieblingsfilme The Breakfastclub. Hatte während des Zeichnens den Ton des Films auf den Ohren, war irgendwie mal ganz witzig.

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Beitrag von Sungravy » 2. Feb 2017, 17:33

Super. Hatte ich auch sofort erkannt. :)
Cooler Film btw.
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Beitrag von Wowbagger » 4. Feb 2017, 18:36

@Vinn:
Schöner output :)
Du lieferst gerade die Beispiele an denen ich versuche zu erkennen, wann mir Skizzen gefallen und wann nicht. Deshalb vielleicht alles etwas subjektiv, oder halbgar:
Finde (augenscheinlich) bei Bleistiftskizzen die Wirkung am besten, wenn Schattierungen entweder die Formen umfließen oder als gerade Schraffuren Ebenen mit dem gleichen Winkel zum Betrachter füllen.
VINN hat geschrieben:
20. Jan 2017, 11:24
Find da die recht konsequent geraden Striche in den Schattierung alles in allem sehr schön. Die Haare haben dann zwar etwas von Stoffbändern, aber das Reduktion auf das Flächig gibt den ganzen auch Volumen (:? )
VINN hat geschrieben:
2. Feb 2017, 12:44
Hier geht es in meinen Augen etwas durcheinander. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber wenn Schattierungen bewusst den Volumenformen/"Facial Planes" (<-deutsches Wort?) folgen lasse, kommt dann doch irgendeine Fläche mit einem Schatten und dann wird wieder einfach schraffiert ohne der zugrundeliegende Form zu folgen (oben an den Haaren und unten am Hals). Gerade am Hals ensteht dort ein Eindruck einer Fläche, welche nach Hinten gekippt ist und am Kehlkopf endet, die so natürlicherweise nicht vorhanden ist. Der Schatten durch die Haare oben an der Stirn sticht durh die geänderte Schraffierungsrichtung hervor und folgt der Wölbung der Stirn nicht gut. Die Haare, Augen und Mund finde ich wieder sehr gut. Die weiche Schattierung der Haut gegenüber den Haaren ein schöner Kontrast.
Ohne den Schatten oben an der Stirn und den Hals ist das ganze deutlich stimmiger.

Liebe Grüße und frohes Schaffen,
Wowbagger

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Beitrag von VINN » 4. Feb 2017, 19:52

Wowbagger hat geschrieben:
4. Feb 2017, 18:36
Vielen Dank für deine Kritik! Ich freue mich, dass du dir die Zeit genommen hast meine Bilder so genau zu betrachten. Auch ich versuche herauszufinden, was für mich am besten aussieht. Es fällt mir jedoch auch noch schwer, genau das umzusetzen was ich mir vorgenommen habe. Gerade in Punkto Schraffuren, Kontrast und "Vereinfachung" von Details. Du hast ganz richtig erkannt, dass ich unschlüssig bin, was die Schraffuren angeht. Mal passen sie sich den Formen an, mal nicht. Mal laufen sie parallel, mal wechseln sie unbegründet die Richtung...

Alles in Allem versuche ich gerade krampfhaft die korrekten Proportionen der Gesichter einzufangen, ohne das alles krumm und schief wirkt, und dann noch irgendwie so zu Schraffieren, dass es locker flockig und nach viel Spaß aussieht :lol: Und genau davon bin ich leider noch weit entfernt.

Nochmals danke, ich freue mich über jeden noch so kleinen Kommentar der mich irgendwie weiter bringen könnte.

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Hier habe ich auch bei den Schlagschatten die Richtung nicht gewechselt, die Haare gefallen mir so auch besser als ein flächiges Schraffieren. Mit dem Kontrast bin ich auch ganz zufrieden. Naja, die ganzen Schatten des Gesichtes wirken noch unbeholfen und unschlüssig. So fühle ich mich auch beim zeichnen :D

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Das Bild gefällt mir gar nicht. Es ist mir nicht gelungen einen schönen Kontrast zu erzeugen, der Bart sieht einfach nicht gut aus, Nasen misslingen mir immer, die Haare an den Seiten sind totschraffiert und der ganze Gesichtsausdruck... Ich muss mich echt zwingen Bilder zu posten, die ich selbst nicht mag :D
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