Ich hasse Drucker!

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Duracel
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Ich hasse Drucker!

Beitrag von Duracel » 4. Mär 2013, 02:04

Habe heute was ausgedruckt.
Zu meiner positiven Verwunderung in genau den Farben wie sie auf dem Monitor zu sehen waren.

Dann habe ich es nochmal drucken wollen, diesesmal bin ich aber in die PrintersSettings gewechselt und habe auf "randlos" umgestellt.
Das war ein Fehler.
Nicht nur, dass dann die Farben anders gedruckt wurden(nichtmehr so schön kräftig, sondern mau und blass) ...
... neeeeiin, ich habe es auch in über ein Dutzend Versuchen nichtmehr hinbekommen, es auf die ursprünglichen Variante zurückzustellen.

Why the hell zerstört mir allein das Aufrufen der PrinterSettings und eine nicht-farbrelevante Einstellung meine Farben?


Ich hasse Drucker, und diese ganze Farbprofil-Scheiße kann mir auch niemand mehr logisch reden. Selbst vorbildlich nach Anleitung profilierte pdf's liefern bei unterschiedlichen Druckereien unterschiedliche Ergebnisse.
Aber diese Willkür bei ein und denselben Einstellungen - das ist doch A§$%%/I WJTUI§&/%%"

ich hasse Drucker!
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

schindermichel
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Beitrag von schindermichel » 4. Mär 2013, 11:09

Ich schliesse mich an, aber weniger wegen der Farbproblematik, als vielmehr wegen der Unzuverlässigkeit dieser Teile:

Ganz früher hatte ich Tintentrahler, meist Epson. Die zeichneten sich durch einen exorbitanten Tintenverbrauch und Papierverschleiss aus – weil irgendeinen Bug in der Software diese Drucker regelmässig -zig Blätter Papier einziehen lies um sie mit irgendwelchen test/Farbreihen zu bedrucken, oder nur einen Streifen des gewünschten Motivs, oder, oder...Und wenn man sie nur selten benutzte, trockneten die Druckköpfe ein.

Also habe ich mir einen Farb-Laserdrucker gekauft: ("ordentliche" oder A3 Drucke lass ich machen oder spar sie mir einfach): beim ersten (Epson) ging pünktlich mit Ablauf der Garantie die Einzugseinheit kaputt, Ersatz kostet mehr als der neue Drucker, die mittelvollen Tonerkartuschen ca. die Hälfte des Anschaffungspreises (Die hab ich dann mit auf den Müll geworfen. Der zweite ist jetzt zwei Jahre in betrieb, allerdings sifft die blaue Tonerkartusche und die Ausdrucke sehen aus wie feinste Batikarbeiten – Eine Reinigung ist, angesichts des feinen Tonerstaubs eher unmöglich, ein komplettaustausch der Druckeinheit kostet (wieder mal) annähernd soviel wie ein gänzlich neuer Drucker.
Es nervt mich – ich würde ja schon ein bisschen mehr bezahlen, wenn ich mich auf die Geräte verlassen könnte, aber ich verzweifle schon an der Recherche:
Der Markt ist völlig unüberschaubar, die Hersteller tun ihr möglichstes um ihre Sortimente mit kryptischen namen zu versehen und so undurchsichtig wie irgendmöglich zu halten.

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Beitrag von FastArt » 6. Mär 2013, 14:56

Bin auch im Club der Print-Hater-Boys-and-Girls! (PHBaG)

Ich wär dafür das wir uns vor dem Rathaus treffen, unsre Drucker
mitbringen und sie alle in einem Feuer der Schande vernichten!

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Beitrag von JanSOLO » 6. Mär 2013, 20:08

Ja das ist wirklich ein Dilemma mit den Druckern...

-technisch haben sie sich in den letzten 15 Jahren kaum weiter entwickelt
-unterliegen der geplanten Obsoleszenz und gehen nach Garantierablauf garantiert kaputt
-dafür wiederum sind die Drucker arschbillig. Da steckt so viel high-tech und Softwareentwicklung drin und sie sind trotzdem um einiges günstiger als ein geformtes simples Blech für ein Auto
-dafür wiederrum wird das Geld mit den Patronen verdient: Druckköpfe werden so konstruiert, dass sie schnell verdrecken. Die Druckkopfreinigung wurde so konzipiert, dass sie sehr viel Tinte verbraucht. Und die Patronen wurden so geschaffen, dass sie nicht viel der eigentlich günstigen Farbe enthalten.

Normaler Weise könnte man einen Drucker bauen, der mindesten 20 Jahre seinen Dienst gut verrichtet und wo 1L Farbe nur 30€ kostet. Aber die Firmen wollen Hightechschrottmüllberge generieren.

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Beitrag von FastArt » 7. Mär 2013, 18:12

Da freun sich dann die Afrikaner über all unser cooles Technikzeug was wir dann letztendlich an ihren Stränden abladen. :P

Bild


Gibts eigentlich nicht irgendwo paar unabhänige Dudes die gute Drucker produzieren ohne
all den Beschiss? Muss doch einen Tüftler geben dem man paar Euro mehr in die Hand drückt
damit er dir nen gutes Dingen bastelt?!

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Beitrag von Kobar » 7. Mär 2013, 19:43

Bezüglich der Obsoleszenz bei Druckern weiß ich nur, dass das hauptsächlich so 'ne Programmiersache ist:

Etwas in der Art wird bspw. bei Druckern insbesondere bei der Marke Epson gemacht. Die Drucker werden mit einem Chip (Eeprom) versehen, der sie nach einer bestimmten Anzahl von Druckvorgängen “unbrauchbar” macht, indem er eine Fehlermeldung oder einen Wartungsbefehl rausgibt und die Drucker sperrt.
Vitaliy Kiselev – ein russischer Programmierer hat sich die Mühe gemacht ein Programm zu entwickeln, welches den Zähler in diesem Eeprom mittels PC wieder auf Null setzt und anschließend wieder fleißig weitergedruckt werden kann.
Im Computergeschäft wird die Existenz eines solchen Chips selbstverständlich geleugnet. Man will natürlich, dass neue Drucker angeschafft werden, und bietet Reparaturen deshalb oft 3x so teuer an wie ein neues Gerät.
Auf folgendem Link kann das Programm von Herrn Kiselev heruntergeladen werden. http://ssclg.com/epsone.shtml


Geht zwar etwas am Thema vorbei, aber ist immer wieder interessant.
Ich hab auch mal eine Seite gekannt, auf der die Macken jedes Geräts gelistet waren und wenn möglich auch Schaltpläne hochgeladen. Ach, ich weiß nicht mehr, wo die ist :(


Ansonsten würde ich mal schauen, ob du in deiner Gegend "offene Werkstätten" bzw. Repaircafés hast. Da treiben sich meistens pfiffige Gleichgesinnte herum.
"Ratschläge erhalten sie von Mikes Großvater, der aus dem Jenseits per Hologramm mit ihnen kommuniziert."

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Beitrag von nordfern » 9. Mär 2013, 08:31

Moin Moin, ich schließ mich an. Selber drucken nervt. Hatte ganz früher einen Canon und später einen Epson. Beide Tintenstrahl, beide anstrengend. Druckkopf verdreckt. Farbe alle oder eingetrocknet. das übliche halt. jetzt habe ich einfach einen simplen aber trotzdem guten Schwarz-Laserdrucker. Selbst wenn das Ding irgendwann den Geist aufgeben sollte vergieß ich keine Träne bei dem Anschaffungspreis. Da spar ich mir das rumgenerve und die wichtigen sachen geb ich eh weg zum drucken oder ausbelichten.

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Beitrag von MartinH. » 11. Mär 2013, 12:41

http://de.wikipedia.org/wiki/Electrical ... nly_Memory

nicht das noch jemand auf die idee kommt, überall wo "EEPROM" drauf steht wären fiese verschwörungen am werke die die haltbarkeit der geräte künstlich senken. bei vielen elektro geräten sind die kondensatoren die sollbruchstelle. wenn man weiß was man tut, kann man die relativ leicht tauschen und die geräte so reparieren. gibt leute auf ebay die gezielt kaputte mainboards kaufen, reparieren und wieder verkaufen. nach dem was ich gehört hab sind die speziellen kondensatoren die passend nach der garantiezeit kaputgehen für die hersteller sogar TEURER als welche die länger halten :D.

was drucker angeht halte ich es wie nordfern: billigen schwarzweiß laserdrucker mit thirdparty tonerkartusche zum rechnungen drucken und wenn der kaput ist kauf ich halt nen neuen. alles was farbig gedruckt werden soll lass ich irgendwo machen.

Ich hasse Drucker, und diese ganze Farbprofil-Scheiße kann mir auch niemand mehr logisch reden. Selbst vorbildlich nach Anleitung profilierte pdf's liefern bei unterschiedlichen Druckereien unterschiedliche Ergebnisse.
das farbmanagement ist prinzipiell schon logisch, das problem ist, dass das nur funktioniert wenn in der kompletten verarbeitungskette jedes gerät profiliert ist, jede software richtig eingestellt ist und jeder mensch die richtigen arbeitsschritte macht (inkl. drucker richtig einstellen). das passiert in der praxis halt selten bis nie...

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Beitrag von aeyol » 11. Mär 2013, 20:22

Ich bin auch sehr zufrieden mit meinem s/w Laserdrucker. :wink: (meiner ist von Brother)

Hatte da bisher bloß einmal den Toner wechseln müssen, da hatte ich auch 3rd Party Nachfülltoner genommen, der randvoll war. Keine Probleme damit, hinterlässt keine unschönen Streifen auf dem Papier oder so.

Ich kann das auch nur empfehlen.
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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