digitalartconvention 2008 Brainstorming

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digitaldecoy
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digitalartconvention 2008 Brainstorming

Beitrag von digitaldecoy » 21. Jun 2008, 19:05

Ich habe es in der Ankündigung ja schon angesprochen, dass wir vom Team uns wünschen, die diesjährige Convention etwas stärker zu einem Community-Event zu machen, als es vielleicht in den letzten Jahren der Fall war. Im letzten Jahr in Recklinghausen hat die Tendenz, die Convention zu einer fest geplanten Workshop-Veranstaltung zu entwickeln, irgendwie seinen Höhepunkt erreicht und ich finde, wir sollten uns dieses Jahr wieder mehr auf den Convention-Aspekt konzentrieren.

Ich habe mir das so vorgestellt, dass wir die Zeit bis zur Convention jetzt einfach nutzen, um uns zu überlegen, was man mit den gegebenen Rahmenbedingungen anstellen könnte. Die gegebenen Rahmenbedingungen sehen dabei so aus, dass wir uns in knapp vier Monaten für zwei Tage mit 60-80 Mitgliedern in einem Seminarraum treffen werden. Ich stelle mir vor, dass wir uns nicht nur überlegen, was man an den beiden Tagen machen könnte, sondern auch, was man mit dem vorgelagerten Zeitraum anfangen kann.

Vielleicht könnte man sich zu einem Projekt zusammenfinden, dass dann auf der Convention vorgestellt wird. Man könnte sich z.B. in einer Interessengruppe in den kommenden Monaten mit einem ganz bestimmten Thema befassen, zu dem es dann auf der Convention eine Diskussionsrunde gibt oder jemand könnte ein Projekt vorbereiten, dass er dann auf der Convention präsentiert. Was weiß ich, vielleicht studieren ein paar Leute ein Theaterstück ein und führen es auf der Convention vor. :) Ok, das war nicht ganz ernst gemeint, aber vielleicht versteht Ihr, worum es mir geht? Ich würde mir wünschen, dass wir unsere Zeit einfach nutzen und die Spannung zur Convention hin aufbauen und dass wir dann im Oktober wirklich ein schönes Ziel vor Augen haben und mit Spannung erwarten dürfen, was sich da an den verschiedensten Stellen entwickelt hat.

Auf jeden Fall kann ich hier schon Mal aufschreiben, was für Ideen mir bisher so gekommen sind und ich würde mich freuen, wenn Ihr zum Einen Feedback zu diesen Ideen geben würder und zum Anderen eigene Ideen in den Pool werfen würdet.

Shirt-Contest

Wir brauchen auch dieses Jahr wieder ein Shirt. Damit es ein besonders schönes Shirt wird, werden wir das Motiv wieder in einem Contest ermitteln. Der Sieger des Contests erhält sein Convention-Shirt kostenlos und geht mit seinem Motiv in die Hall of Fame ein. Als Preis gab es in den letzten Jahren außerdem ein Grafik-Tablet. Allerdings haben das meistens Leute gewonnen, die schon längst ein gutes Grafik-Tablet hatten und das finde ich doof. Daher würde ich dafür plädieren, den Preis vom Shirt-Contest abzuziehen. Ruhm und Ehre und ein kostenloses Shirt sind doch auch schon eine tolle Sache und für das Grafik-Tablet fällt uns vielleicht was schöneres ein?

Nachwuchs-Contest

Ich fände es toll, wenn wir in irgendeiner Form einen Nachwuchs-Contest auf die Beine stellen könnten, bei dem der Gewinner ein hochwertiges Grafik-Tablet gewinnen kann. Ich fände es halt schön, wenn so ein Preis Mal an jemanden gehen würde, der ihn wirklich gut gebrauchen kann und sich dafür im Rahmen seiner Möglichkeiten angestrengt hat. Konkrete Ideen habe ich noch nicht aber vielleicht finden wir da ja gemeinsam was.

Mentor-Programm

Ich fände es total cool, wenn wir es irgendwie hinbekommen würden, dass sich ein paar Mitglieder finden, die schon eine gewisse Erfahrung mitbringen und sich diese mit einem oder vielleicht auch mehreren Anfängern zusammentun und gemeinsam eine Mentor-Schüler-Beziehung eigehen. Man könnte vielleicht in der Vorbereitung der Convention ein kleines Projekt angehen, bei dem der Mentor den Schüler/die Schüler anleitet und unterstützt und auf der Convention könnten sich diese Gruppen dann persönlich begegnen und eine Abschlussbesprechung ihres Projektes abhalten.

Vielleicht wäre dieser Mentor-Ansatz auch generell eine schöne Idee für's Forum?

Podiumsdiskussion

Wie schon oben angesprochen, könnte ich mir eine Diskussion vorstellen, die vor der Convention hier im Forum bereits begonnen wird, z.B. in Form einer Themenauswahl. Ziel wäre es dann, dass man sich bereits vor der Convention in das Thema hineinfinden könnte und die Diskussion wäre dann sozusagen der Höhepunkt.

. . .

Also, ich fände es halt generell irgendwie schön, wenn sich einfach im Vorfeld diverse Projekte entwickeln würden, für die die Convention dann quasi ein Abschlusstermin wäre. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf diese Art und Weise am konzentriertesten arbeitet und auch weiterkommt. Und es muss ja nicht immer ein Contest sein, sondern eben auch ein Gemeinschaftsprojekt oder eine Arbeitsgruppe. Super wären auch Projekte, die vor der Convention vorbereitet, auf der Convention dann losgetreten werden und dann weiterlaufen.

Ich denke, Ihr versteht, worum es mir geht und ich hoffe, dass wir uns gegenseitig ein bißchen inspirieren können. Vielleicht liegt es ein bißchen daran, dass wir dieses Jahr wieder mit einer bekannten Location Vorlieb nehmen müssen aber irgendwie habe ich richtig Lust, dieses Jahr Mal ein bißchen mehr aus der Sache rauszuholen.
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Beitrag von FastArt » 21. Jun 2008, 22:41

also erste mal ne frage: ist das forum dadurch nicht mehr in recklinghausen auf der artcon präsent? da ich in der artszene (die zeitschrift) einen bericht für dieses jahr sah in dem das forum auch dabei sein soll.. also wie jetzt?

ich würde mich gerne, sowie sich bei mir zeit ergibt, bereit erklären so ein mentor-programm zu leiten.. also nur falls ihr mir da zustimmt das ich mit meinem kram jemanden auch wirklich was zeigen kann.. ich hätte da auch schon n haufen ideen...

dann hab ich mir gedacht dass sich leute die bei einem contest mitmachen, bei denen man ein tablet gewinnen kann, sich erst mal anmelden müssen mit einer art grund wie; versuche mit dem digitalen malen anzufangen und hab kein plan.. also nur als doofes beispiel

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Beitrag von The-Student » 22. Jun 2008, 00:18

Ich zitiere hier mal kurz Fastart aus dem anderen Thread da ich denke der Großteil gehört eh hier hin, ausserdem wollte ich jetzt darauf bezug nehmen ;)
FastArt hat geschrieben:hehe.. das hört sich ja hammer an.. bin dann mal auch dabei.. und als erste idee hät ich vorzuschlagen das wir uns irgendwo ein aktmodel holen und ein paar zeichnerische tipps verteilen wozu ich mich gerne bereit erklären würde.. hab da nämlich n haufen sachen und ideen die ich euch nicht vorenthalten will ..
dann wäre es vielleicht ne idee eine art game-projekt zu planen.. das man von anfang an ein thema plant und jeder einen bereich abdeckt und wir zusammen an einer welt oder einem szenario arbeiten und sich dadurch eine große plattform an ideen und vielleicht sogar ein hobbyprojekt mit potenziall entwickelt.. ich will damit gar nicht festlegen das es ein game sein soll.. vielleicht auch einfach ne geschichte, n artbook oder sowas in der art..
1) Bin auch immer für Aktmodelle ;) Wobei ich dann dafür wäre an beiden Tagen eins zu buchen, da ich nicht weiss wie man sich tipps geben soll während man zeichnet und die dabei auch noch umsetzt? Ich denke das alles auf einmal in einer Session vielleicht echt schwer wäre.

2) Kennt jemand das Buch "The Skillful Huntsman: Visual Development of a Grimm Tale" ? http://www.amazon.com/Skillful-Huntsman ... 896&sr=8-1
Das ist ein Buch in dem 3 Concept Artists sich zum Grimm Märchen "The Skillfull Huntsman" bzw. auf Deutsch heissts glaub ich "Der geübte Jäger" (klingt um einiges schlechter ^^) Konzepte ausgedacht haben. Es gibt allerdings kein Finales Design sondern nur mögliche Finale Designs für die Charaktere, Environments, Assecoirs etc.
Das Buch ist dabei in 10 Kapitel unterteilt in jedem Kapitel wird gezeigt wie die 3 Künstler vorgegangen sind und wozu sich ihre Arbeit dann entwickelt hat. Ich fänd es eigentlich ganz cool wenn wir vielleicht zu einer Geschichte, die nicht unbedingt ein Märchen sein muss, (aber Märchen bieten sich bei sowas oft an) auch Konzepte entwickeln und dann auf der Convention eine Art Finale Abstimmung, bei der dann das Fendgültige Konzept bestimm twird.

Gut ich merke gerade im Prinzip ist das nur eine Art Contest, der unterschied wäre lediglich das man den Sieger nicht per Poll sondern per Handzeichen zählen oder Lautstärke des Jubelns bestimmen würde. Aber ich könnte mir schon vorstellen das es insgesamt cool wäre wenn überall im Raum dann z.B. die Konzepte für den Hauptchar rumliegen, man sich alles anguckt dann abstimmt und vllt 2 Std später mit dem nächsten Environment weiter macht oder so.

Finde die Idee gerade zwar irgendwie nichtmehr so ausgereift, aber vielleicht als Brainstormings Ansatz gar nicht so verkehrt ;)
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Beitrag von digitaldecoy » 22. Jun 2008, 10:11

@ FastArt:

Also, die Convention findet ja nun fefinitiv nicht auf der ArtCon statt. Wir könnten generell überlegen, ob sich hier im Forum vielleicht ein paar Leute finden, die Interesse an einem Gemeinschaftsstand auf der ArtCon hätten. Dann könnte man sich die Kosten teilen und gleichzeitig noch ein bißchen Werbung für das Forum machen. Aber das müssten wir an anderer Stelle besprechen.

EDIT:

Und ich halte Dich persönlich übrigens für sehr geeignet, eine Mentorrolle zu übernehmen. Ich fände es schön, wenn wir es im Zuge dieser Idee vielleicht schaffen könnten, das Selbstbewusstsein des ein oder anderen zu stärken. Wir haben hier mittlerweile eine Menge guter Leute versammelt und einigen fehlt es vielleicht nur ein bißchen an Mut, sich auf ihre Erfahrung zu verlassen und diese an andere weiterzugeben.
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Beitrag von Duracel » 23. Jun 2008, 14:03

Ich finde den Vorschlag mit dem Theaterstück tatsächlich mit am besten!
Erst gestern bin ich zufällig in eine Impro-Theater-Vorstellung gestolpert(der plötzliche Regen hat mich dort hineinmanövriert) und ich fand die Parallelen zum Zeichnen offensichtlich.
Allerdings wird man sich in dem Fall eingestehen müssen, dass es eine Kunst für sich ist, die im Lernprozess eben auch ähnliche Forderungen stellt wie das Zeichnen-Lernen.

Podiumsdiskussion und Mentor-Programm finde ich zwar attraktiv, sehe aber grundsätzlich die Gefahr das es am Wesentlichen vorbeigehen könnte. Bei einer Podiumsdiskussion steht der "Anfänger" etwas aussen vor, und ich bin mir nicht sicher, ob der vielleicht gesteigerte intellektuelle Gehalt der Diskussion das wieder wettmachen kann.
Bei Meister-Schüler-Beziehungen bin ich mir nicht sicher, wie wichtig es ist, auf welche Ebenen der Meister schon vorgedrungen ist. Reicht es, wenn er gerademal sichtbar besser ist(zu sein scheint)?
Oder anders gefragt, was macht eigentlich wahre Meisterschaft aus? Virtuosität allein?

Oder um es mal drastischer zu formulieren: ich bin mir nicht sicher, ob überhaupt jemand in diesem Forum der Aufgabe und Verantwortung gewachsen ist als Meister zu lehren. Insofern ist es vielleicht nicht ratsam die Positionen von Schüler und Meister so betont zu differenzieren sondern eben eher ein "miteinander lernen" anzustreben, wie es seit jeher in der Community auch üblich ist.


Ansonsten würde ich mich bei Interesse gerne dazu bereiterklären mein(*) Referat über den Fotografen Henri-Cartier-Bresson (bezogen auf seine Porträt-Aufnahmen) zu wiederholen. Zeitlich wäre das im Bereich einer dreiviertelstunde.
(* zusammen mit Suilanna, die aber im Oktober keine Zeit haben wird)
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

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Beitrag von FastArt » 23. Jun 2008, 17:57

Duracel hat geschrieben:Podiumsdiskussion und Mentor-Programm finde ich zwar attraktiv, sehe aber grundsätzlich die Gefahr das es am Wesentlichen vorbeigehen könnte. Bei einer Podiumsdiskussion steht der "Anfänger" etwas aussen vor, und ich bin mir nicht sicher, ob der vielleicht gesteigerte intellektuelle Gehalt der Diskussion das wieder wettmachen kann.
Bei Meister-Schüler-Beziehungen bin ich mir nicht sicher, wie wichtig es ist, auf welche Ebenen der Meister schon vorgedrungen ist. Reicht es, wenn er gerademal sichtbar besser ist(zu sein scheint)?
Oder anders gefragt, was macht eigentlich wahre Meisterschaft aus? Virtuosität allein?

Oder um es mal drastischer zu formulieren: ich bin mir nicht sicher, ob überhaupt jemand in diesem Forum der Aufgabe und Verantwortung gewachsen ist als Meister zu lehren. Insofern ist es vielleicht nicht ratsam die Positionen von Schüler und Meister so betont zu differenzieren sondern eben eher ein "miteinander lernen" anzustreben, wie es seit jeher in der Community auch üblich ist.
okay das mit dem `miteinander lernen´ find ich eigentlich auch einleuchtend aber ich denke das mit dem mentor programm ist gar nicht so sehr als schüler-meister sache zu sehn.. ich glaube es ist einfach gut wenn n paar jungs die n bischen was draufhaben sich bereit erklären es einer kleinen gruppe mit zu teilen anstatt die tipps dann dort jedem nochmal zu geben.. ich glaub du nimmst das ein wenig zu ernst.. die bedenken sind zwar einleuchtend abert sollten trotzdem nicht daran hindern sowas mal zu wagen.. solange dabei keiner abhebt und denkt er wär jetzt der chief hier im forum ist meiner meinung nach das ganze total okay

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Beitrag von digitaldecoy » 24. Jun 2008, 09:35

Die Sache mit dem Mentor-Programm ist natürlich nicht trivial. Ich kann die Bedenken verstehen, die in die Richtung gehen, dass eine leichtfertige Lehre auch viel kaputt machen kann. Ich denke aber, man sollte das nicht ganz so universelle Maßstäbe ansetzen, denn das blockiert am Ende doch nur. Denn wenn man es sich genau überlegt, dann kann kein Mensch sicher sein, als Meister geeignet zu sein, denn niemand ist über Zweifel erhaben. Und ist es nicht außerdem so, dass je mehr sich ein Mensch der Meisterschaft nähert, desto stärker in ihm die Erkenntnis ist, dass er im Grunde nichts weiß?

Auf jeden Fall müssen wir den Ansatz auf eine pragmatische Ebene bringen und ich finde den zweiten Ansatz von MarkusRosse da eigentlich schon brauchbar, dass man sich in der Mentor-Schüler-Beziehung einfach auf bestimmte Dinge konzentriert, die der Mentor schon besser beherrscht. Man könnte diese Beziehung z.B. an ein Projekt binden, in dem es klare Aufgaben zu lösen gibt. Diese Aufgaben könnten Schüler und Mentoren gemeinsam definieren und sie würden sich zum Einen daran orientieren können, was den Schüler besonders interessiert und zum Anderen daran, in welchen Bereichen der Mentor sich für erfahren genug hält. Gerade der letzte Punkt ist sicher schwierig, da man sein eigenes Licht ja gerne unter den Scheffel stellt aber wenn der Mentor das Projekt auch als Möglichkeit betrachtet, seine Erfahrung zu erweitern und vielleicht selbst noch stärker in einer bestimmten Richtung zu forschen, dann sollte sich das doch am Ende für beide - Schüler wie Mentor - lohnen.

Um das vielleicht noch etwas plastischer zusammenzufassen:

Ich könnte wir vorstellen, dass wir verschiedene Projektgruppen bilden, die aus mehreren(?) Schülern und jeweils einem Mentor bestehen, die sich bis zur Convention mit einem ganz bestimmten Thema auseinandersetzen. Das könnte ein bestimmtes Thema wie z.B. Shading sein oder auch ein bestimmtes Motiv, das jeder in der Gruppe umsetzt und dabei Tips von seinen Gruppenmitgliedern und dem Mentor erhält. Auf der Convention werden dann die Ergebnisse der Gruppen präsentiert

Sinnvoll wäre es vielleicht, wenn wir tatsächlich einen Pool aus Mentoren und Schülern bilden würden und wenn wir ungefähr wissen, wie groß das Interesse ist, könnten wir die unterschiedlichen Gruppen zuteilen. Wie diese Zuteilung dann stattfindet, entscheidet sich an der Anzahl der Teilnehmer und muss jetzt noch nicht festgelegt werden.

Ich werde auf jeden Fall Mal einen Thread für das Mentor-Programm eröffnen, dort können wir dann konzentriert weiter an diesem Punkt arbeiten.
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Beitrag von FastArt » 24. Jun 2008, 10:40

vielleicht sollte man das auch mal im 2d-teil zeigen um sich n paar schüler zu angeln :D

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Beitrag von deen » 24. Jun 2008, 10:56

Ach Fastart mach dir da mal keine Sorgen, es werden sich schon genug melden die in die Rolle des Schüler schlüpfen wollen. Ich selbst bin ja diesmal auch das erste Mal dabei und habe demnach großes Interesse an allem was es so zuerleben, kennenzulernen und zu erlernen gib, spricht ich melde mich auch erstmal eher als Schüler wenn dann an.
Allerdings mache ich mir erstmal ein Bild wie sich das hier so entwickelt und wenn ich dann die Tage mal ein wenig Luft bekomme schreibe ich gerne noch ein paar Dinge zu Themen die mich und/oder auch andere interessieren könnten. :D

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Beitrag von digitaldecoy » 24. Jun 2008, 18:40

@ theQuill:

Es ist jetzt nicht meine Absicht, die ganze Convention irgendwie auf diese Projektgruppen zu konzentrieren. Ich dachte mir das eher als zusätzliches Angebot, hauptsächlich auch, um die Leute in den kommenden Wochen ebenfalls noch ein bißchen zu motivieren. Die Convention soll sich jetzt nicht darum drehen, also keine Sorge.
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Beitrag von JahGringoo » 25. Jun 2008, 18:20

ich brainstorme auch mit!

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Beitrag von Artdek » 25. Jun 2008, 18:34

Ich finde Daniels Ideen allesamt sehr gut.

Das Mentorprogramm würde ich zum besseren Verständnis schlicht "Tutorium" nennen und auch so behandeln. Einen Tutor zeichnet aus, dass er etwas Spezielles handwerklich beherrscht, ohne darin ein Meister sein zu müssen. Er/Sie gibt damit einen Anstoß, sich als Lernender mit einer bestimmte Technik/ einem bestimmten Programm vertraut zu machen. Der Lernende kann sich nach einem Tutorium selbst ausprobieren.
"Hundert Schafe, von einem Löwen geführt, sind gefährlicher als hundert Löwen, geführt von einem Schaf."

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Beitrag von insania » 25. Jun 2008, 22:12

Klasse, da sind noch Ferien,
ich glaub ich bin dieses Jahr nochmal dabei!


Neben Projektgruppen, Podiumsdiskussion und Co würde ich aber gern
auch ein, zwei nette Workshops von der Con mit nach hause nehmen.
Klassische Praxis, Praxis, Praxis in Kleingruppen.
Die Fotos und Bilder vom Ölworkshop (einer der letzten Cons) fand ich zum Beispiel ziemlich beeindruckend.
Bei den ConceptArt Workshops, die ja immer gut mit Fotos und Videos dokumentiert werden, war das auch immer ein klasse Anblick — ein ganzer Tisch voller Stifte und Farbe und ein paar Freaks außenrum, die
wild jammen und unter fachkundiger Anleitung (denn um das «hey wie hat er das jetzt gemacht?» geht es doch letztlich) coole Artworks produzieren.
Da würde dann ein reiner Technik-Workshop auch ganz gut ins freie Projektprogramm reinpassen, glaube ich.
Zumindest mir geht es oft so, dass ich ziemlich lange brauch, bis ich eine für mich passable Technik gefunden habe — dann gehts aber ganz flott.
Der Groschen muss erst fallen.
Und wenn, nur mal zum Beispiel, Chinasky einen kurzen Vortrag und einen Nachmittag lang Öl-Basics erläutern würde, wäre schonmal eine solide Basis gelegt, auf der man aufbauen könnte.

Also:
Projektgruppen UND gewöhnliche Praxis-Workshops.
Damit wir Anfänger auch was lernen ;)

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Beitrag von Sceletor » 13. Jul 2008, 20:56

Ich muss insania definitiv beipflichten.
Neben den "gehobenen" Dingen wie Projektgruppen und co. habe ich persönlich es vor allem auf Praxis abgesehen.

Wie wäre es denn, wenn wir eine oder mehrere Conceptart Gruppen aufbauen, die vielleicht nach Fantasy oder Science Fiction oder sonstwie getrennt werden?
Ich weiss zwar wirklich nicht viel, aber was ich weiss, würde ich auch gern teilen, am liebsten natürlich im Austausch gegen neue Ideen oder Kritiken.

Es wäre meiner Meinung nach nur wichtig, daß es Leute gibt, die andere gezielt ANSPRECHEN, ob sie eine Gruppe leiten wollen.
Erfahrungsgemäß sind ja viele auch einfach zu schüchtern, um ne Gruppe zu leiten.
Ausserdem ist es ja leider eine menschliche Eigenschaft, sich lieber neues Wissen "unter den Nagel reissen" zu wollen, als sich mit Anfängern "rumzuärgern".

MarschelArts
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Beitrag von MarschelArts » 15. Jul 2008, 11:49

da dies jetzt meine erste Con bei euch wird, und ich ehrlich gesagt auch nicht viel ahnung von dem bereich habe ( was der grun dfür mein kommen bei der con ist) hoff ich viel zu lernen. so wie es insania geschrieben hat könnte ich mir die con jetzt am besten vorstellen und so bin ich es auch aus en paar zeichnertreffen bei mir in der nähe ( kleine dinge wo sich ne handvoll zeuchenwilliger, aber alles anfnänger nur 2-3 fortgeschrittene, mich dazugezählt) kenne... da wars immer das beste wenn wir alle an nem großen tisch saßen und losgelegt haben, es wird en thema beschlossen, jetzt zum beispiel fantasy-charaktere oder kreaturen, und es wurd losgelegt. wenn jetzt fragen waren wurden die in den raum gestellt und die fortgeschrittenen haben dann den anfängern gezeigt wie man beispielsweise nen guten strich beim zeichnen macht, mit aquarell coloriert oder wie man mit markern am besten arbeiten kann. das hat im allgemeinen den leuten bei uns viel spaß gemacht und es is am ende auch gutes zeuch bei rausgekommen. aber wie gesagt. es is meine erste con und ich hab keine wirkliche vorstellung von der größenordnung in der das ganze abläuft.


so.. weiter:

auch gut fand ich die idee mit dem aktmodell. aktzeichnen is eigendlich so die beste übung fürs menschenzeichnen. was man auch machen könnte, jetzt bei dem gruppenzeuch, wenns eine gruppe gibt, oder ein mentor, der mit seiner ruppe quer durch die con geht und die leute zeichnet, wie se grade da sind, bewegungszeichnen usw. also instellen/setzen und den raum mit den leuten drin zeichnen oder einzelpersonen in aktion. das hab ich wäred der ausbildung ein paar mal gemacht. die ergebnisse waren teilweise schon lustig ( blindzeichnungen vor allem).. sowas erhöht dann auch nochmal den spaßfaktor

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Beitrag von Duracel » 15. Jul 2008, 12:13

Die Convention hat sich jedes Jahr auch dadurch unterschieden (von üblichen Treffen oder auch dem Artjam), dass eben immer auch zumindest teilweise Programm vorgesehen ist.
Das ganz normale zusammen am Tisch sitzen und Zeichnen wird es aber selbstverständlich unabhängig davon immer geben!
Also grundsätzlich ist die Convention so konzipiert, dass sie das gemeinsame Zeichnen ermöglicht und unterstützt, aber zusätzlich eben auch Sachen anbietet, die man eben nur in einem solchen Kontext überhaupt anbieten kann. Und das finde ich grundsätzlich sehr gut.
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Beitrag von Hexodus » 17. Okt 2008, 09:58

Ich habe die Diskussion zu diesjährigen Convention nicht mitverfolgt und jetzt fällt es mir schwer die Infos herauszulesen. Gibt es jetzt ein Rahmenprogramm oder nicht? Ab welcher Uhrzeit geht es etwa los ... ich war bisher auf den Conventions immer verspätet, daher frage ich mich wann es sinnvoll ist aufzutauchen.

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Beitrag von digitaldecoy » 17. Okt 2008, 10:15

Wir werden am Samstag zwischen 8:00 und 9:00 Uhr aufbauen und das heißt, ab dann kann es auch gerne schon losgehen. Ein Rahmenprogramm gibt es dieses Mal nicht und wir werden einfach improvisieren - ein bißchen Artjam Style sozusagen. Ich denke, dass sich gewisse Programmpunkte automatisch ergeben werden. Wir werden uns auf jeden Fall zu meinem Workshop zusammensetzen und über die Ergebnisse reden. Ich könnte mir auch eine Podiumsdiskussion oder ähnliches vorstellen. Wie gesagt - lassen wir uns Mal inspirieren!
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Beitrag von The-Student » 17. Okt 2008, 16:51

Gibt es DVDs von der letzten Con?
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Beitrag von fxk » 17. Okt 2008, 19:11

nope - dieses jahr leider keine DVD wie ich vorhin erfahren habe...
I'm the great Cornholio - I need some TP for my bonghole...

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