Arbeitsgruppe "Licht & Atmosphäre"

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F3E
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Beitrag von F3E » 24. Sep 2008, 09:20

Herzlichen Glückwunsch Daniel!

(auch wenn ich wohl etwas spät dran bin)

Finde ich ehrlich gesagt gut das du erst am kommende WE die korrektur machst, dann kann ich nämlich wieder nachziehen. :)
Seht nur, was krabbelt denn da im Laufstall?! Seht doch mal nach! http://www.digitalartforum.de/forum/viewtopic.php?t=539

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 24. Sep 2008, 19:15

Hallo!
Habe eben mit zunehmender Begeisterung diesen Thread verfolgt und mir alle Videos hintereinander reingezogen. Das ist absolut fantastisch, was Du hier bietest, Daniel, so dankbar ob einer für das Publikum erbrachten Leistung war ich das letzte Mal, als ich einen Roman von Kafka las! Du bist derartig großzügig im Verteilen Deines Wissens und darüber hinaus geschieht das noch in einer so unterhaltsam-freundlichen Art, es könnten einem schier die Tränen kommen. War ja wegen längerer Abwesenheit (ach was! :D ) länger nicht hier und habe mich deswegen auch nicht in Deinen Workshop eintragen können. Aber es profitiert ja auch jeder, der nicht mitmacht und einfach nur hier reinliest...

Daher, und weil ja jemand so dreist verfressen war, hier noch ein nachträgliches, selbstgebackenes Geburtstagspräsent, damit niemand zu kurz kommt... ;)
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Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

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Beitrag von IronCalf » 24. Sep 2008, 21:25

Chinasky, long time no see... wieder eingebuchtet worden? :D

Entweder du bist mit deinen Weihnachtskeksen etwas zu früh dran, oder die sind noch von 07... :D
Vergesst niemals, dass sich auch der stärkste Mann aufs Kreuz legen lässt. Diesen Fehler machte Gott, als er auf die Erde kam.

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MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 25. Sep 2008, 00:46

cool, der hank ist zurück :). machst du jetzt eigentlich auch noch nen workshop, oder hat sich niemand freiwillig gemeldet zum bilder zerpflücken lassen?


ich hab mal ein kleines overpaint gemacht ;)
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Beitrag von digitaldecoy » 25. Sep 2008, 07:32

Hach Hank, Du wärmst mir das Herz! :)

@ MartinH.:[/b]

Wenigstens EINER behält hier das Corporate Design im Auge! ;)
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Beitrag von F3E » 25. Sep 2008, 22:22

Sodele mal meine 5 Cent...zufrieden bin ich nicht, aber liegen immer noch die Prüfungen in den Knochen, da bin ich etwas Leidenschatslos in meinen Werken :|

Nachgereichter Step 3

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Step 4

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Step 5

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Beitrag von digitaldecoy » 29. Sep 2008, 09:03

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die Woche und hier sind die nächsten Videos!

Hier das Review zu Teilziel 5:

Teilziel_05_Review.zip (29MB)

Und hier das Briefing zu Teilziel 6:

Teilziel_06.zip (38MB)
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Beitrag von Zappelkäfer » 1. Okt 2008, 00:35

Dann bedanke ich mich an dieser Stelle auch schonmal für den Workshop und die Mühe. :)

Es war sehr unterhaltsam und auch lehrreich. Für mich persönlich hat der Workshop auf jedan Fall gehalten, was er versprochen hat.
Ich empfand die analytische Herangehensweise als äußerst hilf- und aufschlussreich. Zum einen hat es mir geholfen gedanklich ein wenig Ordnung (beim Malen) zu schaffen, zum anderen aber auch, zu erkennen, wie bedeutsam und gestalterisch interessant jede der analysierten Bildkomponenten für das Bild sein kann.
So z.B. die Schlagschatten, ich glaube das ist mein erstes Bild, in dem ich "richtige" Schlagschatten gemalt habe und auch versucht habe mit ihrer Hilfe zu inszenieren, d.h. sie als Gestaltungselement und nicht als notwendiges Übel (dem Realismus wegen) anzusehen.

Ein paar weitere mir wichtige Erkenntnisse, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch anführen, jetzt erstmal zurück zum Thema:

Ich habe mit der herbstlicheren Farbvariante weitergearbeitet, jedoch den Himmel doch wieder mehr ins blau gezogen, da mir das ganze doch zu trist und eintönig erschien.
Deweiteren habe ich noch an der Farbbalance rumgeschraubt und mal probehalber einen leichten "Glüheffekt" erzeugt, indem ich mein Bild als neue Ebene kopiert, weichgezeichnet und überlagert habe.

Letztlich habe ich mich dazu entschlossen, das Bild nun als Grundlage für eine weitere Ausarbeitung zu nehmen. Daher hat sich der Detailgrad wieder etwas erhöht. Mal sehen, wie weit ich das noch treiben werde. Motivation ist auf jeden Fall noch ausreichend vorhanden.

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Gwinna
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Beitrag von Gwinna » 1. Okt 2008, 08:28

Ich habe es leider doch nicht geschafft, noch meinen Teilschritt 5 fertig zu bekommen. Ich hoffe, ich kann das noch nachliefern.

Aber auch so hat mir der Workshop schon so viel beigebracht. Ich gehe inzwischen mit anderen Augen durch die Welt und sehe gerade Licht und Farben viel bewusster.

Also schon mal an dieser Stelle einen riesigen Dank!!

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Beitrag von Ässn » 4. Okt 2008, 15:14

Hab jetzt endlich wieder meinen Wacomstift und liefer jetzt auch noch kurz vor Torschluß nach:

Aufgrund des starken farbigen Lichtes, habe ich es weiterhin bei einer Farbversion belassen, da die Unterschiede recht gering sind und lange nicht so eine starke Wirkung haben, wie bei den Sonnenlichtbildern. Stattdessen habe ich damit rum gespielt, welche Auswirkung es hat, wenn man die Intensität der einzelnen Lichtquellen zueinander verändert

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Hier jetzt mal einige Gedanken die mir dabei kamen:

Farbiges Licht: Während einzelne farbige Lichtquellen recht gut funktionieren, wird es immer schwieriger, je mehr man davon verwendet. So mischen sich die Lichtfarben leicht gegenseitig zu weiß und die Intensitäten gegeneinander abzumischen ist schwerer als man denkt. Auch ist es nicht so einfach eine Lichtquelle "blauer" zu machen. Dafür müsste man sie schon heller machen, was dann jedoch wiederrum dazu führt, dass sie eine andere Lichtquelle überstrahlen würde. Man kann das Licht nicht einfach nicht dazu bringen sich exakt so zu verhalten, wie man es gern hätte, da die gegenseitigen wechselwirkungen der Lichtquellen, bestimmte "Effekte" einfach unmöglich machen.

Der Vorteil beim malen gegenüber der Fotografie ist, dass ich das Verhältnis von Lichtquellen zueinander praktisch beliebig verschieben kann. Beim Fotografieren stellt man jedoch oft fest, dass man eine bestimmte Lichtsituation einfach nicht so darstellen kann, wie man es gern hätte bzw. wie man es glaubt sie zu sehen. Bei weißen Lichtquellen kann man zwar die Intensität beliebig zueinander verändern, aber bei farbigen Lichtquellen spielen auch die Sättigung und der Farbwert noch eine Rolle und dabei ist einfach nicht jede Kombination möglich.

Aber geraden in solchen Lichtsituationen, mit verschiedenfarbigen Licht und einem starken Helligkeitsunterschied, ist der unterschied zwischen dem was ein Fotoapparat abbildet und dem was wir war nehmen enorm. Da unser Auge sich wesentlich flexibler an solch differenzierte Lichtsituationen anpassen kann wirken Fotos davon oft sehr seltsam, unter- oder überbelichtet an irgendwelchen Stellen oder einfach nur langweilig. Wie bereits gesagt, beim freien malen kann man diesen Seeeindruck simulieren, aber wenn ich versuche das Bild realistische aufzubauen, wie bei dieser Technik, so stoße ich schnell an die Grenzen der selbigen und habe am Ende ein Ergebnis, dass dem entspricht was ein Foto mir zeigen würde, aber nicht dem was ich glaube/erwarte zu sehen.

Tiefen Unschärfe: Hierbei tritt ein kleines, aber leider sehr nerviges Problem auf (auch beim von Daniel gezeigten Plugin). Befindet sich ein Objekt, das im Fokus ist vor einem Hintergrund, der stark unscharf ist, so wird die Kante des Objektes ebenfalls weich gezeichnet (siehe zB der Kopf des alten Mannes in Daniels Bild). Noch deutlicher wird das Problem, im umgekehrten Fall:befindet sich ein Objekt sehr weit vorne und außerhalb des Fokus' so kann ich aufgrund der Unschärfe praktisch am Rand durch das Objekt hindurchsehen. Das zweidimensionale Bild enthält jedoch keinerlei Informationen darüber, was sich an dieser Stelle hinter dem Objekt befindet. Man müsste das Bild also wenn dann schon in mehrere Ebenen aufteilen, und diese einzelln Weichzeichnen, was jedoch vorallem bei Flächen die von vorne nach hinten verlauf problematisch werden könnte.

Nebel: Soweit ich das sehe funktioniert die Technik mit der Depth-Map ziemlich gut. Hat nur in meinem Bild leider nicht alzu viel Sinn gemacht. Das einzige was ich getan habe, ist die Ebene auf Lighten(Aufhellen) zu stellen. Das ist zwar nicht ganz richtig, aber dadurch verblauen die Schatten mehr als die hellen Bereiche, weniger nach dickem Nebel aussieht. Warum auch immer …

Glanzlichter: Hier sollte man sich wohl bewusst machen, was die von Daniel angesprochenen Glanzlichter sind: Reflexionen. Direkte Reflexionen verhalten sich anders als gewöhnlich reflektiertes Licht (Licht von nicht metallischen Reflexionen, verhält sich sogar so anders, dass man es mit Pol-Filtern herausfiltern kann, da es polarisiert ist). Wie sich Reflexionen genau verhalten hängt stark vom Material ab.
Wiki

Die Reflexionen erst über der Colorebene anzuwenden ist meiner Meinung nach soweit auch ganz richtig, hat jedoch nichts mit Überblendung zu tun.

Überblendung: Während wir farbiges Licht in Illustrationen eher unseren Sehgewohnheiten anpassen, werden Überblendungen meist eher wie in der Fotografie verwendet. Wichtig dabei ist zu beachten, dass für eine Überblendung einzig und allein die Helligkeit eines bestimmten Punktes eine Rolle spielt. Der Grund für diese Helligkeit (Lichtquelle, helle Oberfläche die viel Licht reflektiert, Reflexion etc.) ist völlig irrelevant.

Das heißt eine Überblendung darzustellen ist im Endeffekt garnicht so schwer. Man muss einfach einen Teil des Helligkeitsspektrums nehmen und ihn strecken (z.B. über Levels oder Curves). Was man damit macht ist nichts anderes als zu sagen, dass alle Stellen die z.B. heller als 80% sind reines weiß darstellen, in allen bereichen darüber gibt es dann keine Differenzierung mehr.

Das ist solange einfach, solange man das Verhältnis der Lichtquellen zueinander im Auge behält. Soll z.B. bei mir der Mund des Monsters überstrahlt sein, obwohl er rot ist, so muss er theoretisch selbst nach hinzu multiplizieren der Lokalfarbe immer noch der hellste Punkt im Bild sein.

Eine andere Möglichkeit wäre davon auszugehen, dass sich im Mund eine Lichtquelle befindet. Ich bin mir aber noch etwas unschlüssig darüber, wie man dass in der Kolorierung handhaben muss. Theoretisch müsste die in der Ebene der betreffenden Lichtquelle, selbige die hellste Stelle sein, alle anderen Stellen müssten dunkler sein. Da wir die Farbe der Lichtquelle ja bereits über eine Gradientenebene festlegen müsste diese Stelle dann weiß koloriert werden.

Unterbelichtungen sollten vom Prinzip her ähnlich funktionieren, nur das hier die Farbe egal ist.

Überstrahlungen: Das mit den Überstrahlungen ist so eine Sache. Es ist nicht ganz so simpel wie man denkt. Lest am besten mal die beiden Wikieinträge:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichthof
http://de.wikipedia.org/wiki/Blooming
Im Endeffekt ist die einfachste Technik wohl die, einfach das Bild auf eine Ebene zu reduizieren, diese zu kopieren, ggf. die Graduationskurve nach unten zu ziehen, zu bluren und im Screen-Mode über das Bild zu legen. Ich befürchte jedoch, dass es sich dabei nur um eine Annäherung handelt und man so nicht die wirklichen Vorgänge wiedergibt.

Volumenstreuung: Spätestens bei solchen Effekten stößt man glaube ich mit dieser Technik an seine Grenzen. Zumindest fällt mir spontan keine Technik ein, wie man das durchleuchten eines Körpers und die teilweise damit verbundene Sättigungserhöhung simulieren sollte.
ässn un jejässn wern

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Beitrag von digitaldecoy » 6. Okt 2008, 09:54

Macht Euch Mal keinen Stress. Ich war sowieso das ganze Wochenende unterwegs und bin, dank Staus, gestern auch erst sehr spät nach Hause gekommen. Ich denke, wir klären die restlichen Details auch einfach auf der Convention. Es reicht also, seine Experimente bis dahin abzuschließen. Vielleicht können wir die Besprechungen auf der Con auch irgendwie aufzeichnen, damit wir den Thread hier schön rund abschließen können.

@ Ässn:

Ich habe schon ein bißchen rumüberlegt, ob man die Secular Highlights wirklich einfach als Reflexionen betrachten kann. Es ist wirklich nicht einfach, eine Grenze zwischen Specular Highlights und diffus reflektiertem Licht zu ziehen. Im Grunde sind beide ja ein und der selbe Effekt. Ich denke, es ist schon eine nützliche Vereinfachung, die Specular Highlights einfach als Reflexionen anzusehen. Diese müssen dann natürlich über dem Color Layer liegen, das wird also auch den Notwendigkeiten im Compositing gerecht. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass diese Vereinfachung auch nicht 100%ig zutreffend ist, denn Reflexionen auf blanken Metallen (z.B. Gold, Kupfer, Bronze...), werden durch das Metall eingefärbt (weshalb man eine Chrom-Kugel von z.B. einer Goldkugel unterscheiden kann).

Sehr interessant ist es, sich in diesem Zusammenhang mit physikalischen Renderern zu beschäftigen, in denen Materialeigenschaften durch Bidirectional Reflectance Distribution Functions (BRDF) beschrieben werden. In diesen Funktionen werden diffuse und direkte Lichtreflexion zu einem einheitlichen Effekt zusammengefasst.

Volumenstreuung würde man im Compositing wohl einfach als zusätzliche Lichtquelle behandeln, die man über die Materialfarbe, in der gestreut wird, einfärben würde.
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Beitrag von F3E » 6. Okt 2008, 10:37

Ich lasse mir dann auch Zeit, vor allem da ich ja leider nicht zur Con kann (was ich jetzt umso bitterer bereue)

Vielen Dank für die Mühen, die du dir gemacht hast, Daniel! Ich habe sehr viel Lernen können, und ich denke es sind die richtigen Groschen gefallen um mich dazu zu bringen, mich ordentlich zu verbessern. Ich habe meine schwächen erkennen können und weis, wo ich demnächst dran arbeiten muss. Ausserdem komme ich mir nicht mehr ganz so unfähig vor, wo ich doch sehen durfte wie komplex es tatsächlich ist mit Licht, komposition und Farbe umzugehen :) Ich seh zu das ich mein kleines Experiment nochmal ins reine bringe und herumexperimentiere.

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg und vor allem Spaß auf der CON! Wäre es vielleicht möglich, dann eine kleine zusammenfassung eures ergebnisses im Forum hier im Thread zu Posten?

Gruß

F3E
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Beitrag von fxk » 6. Okt 2008, 18:59

also ich weiß nicht ob es unbedingt erstrebenswert ist die perfekte 3D-Rendering-Engine beim malen über ausgeklügelte Layer-Modi zu simmulieren. Als Beobachter des Workshops empfand ich die Teilschritte als etwas zu aufwändig als sie in den generellen Workflow beim Malen einfließen zu lassen - deshalb kann ich nicht ganz nachvollziehen weshalb hier über Layer-Modi diskutiert wird und welche Ebene über welcher liegen muss - wichtig ist doch nur dass es letztendlich so wird wie gewünscht - ob das nur Modi-A oder Modi-B oder schön brav gemalt ist. Natürlich sollte man die Basics kennen und wissen worauf man achten sollte, die hat der Workshop wie ich finde auch sehr gut(!) vermittelt (auch stillen Teilnehmern wie mir - danke dafür), aber gerade beim Malen hat man doch die Freiheit sich eben nicht an die Realität halten zu müssen und so das Motiv weitaus interessanter zu gestalten.

PS: ich weiß, das muss ausgerechnet jemand sagen der noch nie gut malen konnte und bisher auch kaum etwas gemalt hat :)
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Beitrag von digitaldecoy » 6. Okt 2008, 20:47

Na, ich werde ja nicht müde, darauf hinzuweisen, dass die hier durchgeführten Analyseschritte nicht dazu gedacht sind, als Workflow zu dienen sondern lediglich der Analyse dienen. Natürlich soll niemand auf diese Art und Weise seine Bilder malen. Es geht nur darum, die (wichtigsten) Effekte zu betrachten, die am Ende in der Gesamtheit ein Gesamtbild ergeben. Und auch das natürlich nur, wenn man überhaupt einen halbwegs realistischen Ansatz verfolgt.

Dass wir uns näher mit den unterschiedlichen Einkopiermodi beschäftigen, ist eher vom Standpunkt des Compositings interessant und weniger von dem des Malens. Aber auch Compositing ist ein wichtiger Aspekt der digitalen Bildgestaltung.
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Beitrag von Tom79 » 16. Okt 2008, 07:40

Ich war leider jetzt auch zwei Wochen lang verhindert und werde deshalb meine Ergebnisse am Samstag mitbringen. Bis dahin - freue mich schon!

@ Zappelkäfer: Ich habe dir eine Nachricht gesendet!

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Beitrag von Tom79 » 15. Apr 2009, 21:48

So, sorry, dass meine Bilder so lange nicht zusehen waren. Sind jetzt auf der neuen Homepage und wieder im Threat zu sehen.

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Beitrag von Tom79 » 15. Apr 2009, 21:51

Wo ich so daran zurückdenke: War ja doch schon eine sehr lohnende und spannende Geschichte - mit großem Einsatz von Daniels Seite! Hast du für dieses Jahr wieder was in die Richtung geplant oder bist du zu beschäftigt?

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Beitrag von digitaldecoy » 16. Apr 2009, 08:54

Freut mich, dass es Dir gefallen hat. Ich muss mal schauen, ob sich noch Mal ein Thema findet, das sich zweckmäßig aufbereiten lässt. Mir selbst hat die Sache auf jeden Fall Spaß gemacht und ich muss sagen, dass gerade die Vorgehensweise über das Video-Review sehr befriedigend ist, weil man sich umfangreiche Texte spart und dennoch viel direkter Feedback geben kann.
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Beitrag von Tom79 » 16. Apr 2009, 11:27

Ganz meine Meinung. Ich suche auch schon immer bevorzugt nach Videotutorials, um mich zu verbessern. Hier beim daf findet sich ja auch schon eine Menge bei "best of daf" - da bekommt man viel mehr kleine Tricks mit als bei reinen Texten...
Also danke nochmal und vielleicht wirds ja nochmal was - würde mich auf jeden Fall freuen!

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Beitrag von Gwinna » 16. Apr 2009, 14:20

Ich würde auch sehr gern wieder an einem Workshop teilnehmen.
Bevorzugt zum Thema Komposition. Spontan fällt mir da nämlich grad das Beispiel vom Tattoo-Motiv von JohnDoe ein, das dann durch wenige Veränderungen seine Dramatik um ein Vielfaches steigern konnte.
Oder wie der Blick des Betrachters geschickt über eine Szene gelenkt werden kann.
Die vielen Bücher zum Thema haben mich da bisher nicht so befriedigend weiter gebracht.

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Beitrag von digitaldecoy » 16. Apr 2009, 17:16

@ Gwinna:

Vielleicht liegt der Grund dafür, dass Du in Büchern zur Komposition noch nicht so viel Anregungen in den von Chinasky behandelten Bereichen finden konntest, darin, dass es sich eigentlich auch nicht um rein kompositorische Eingriffe handelt.

Komposition in Bildern beschäftigt sich doch in der Regel damit, wie Flächen und Formen im Bild arrangiert werden können, um einen ausgeglichenen (oder eben gezielt unausgeglichenen) Eindruck zu erzielen. Oft werden dann noch inhaltliche Bezüge hergestellt (Linien, die irgendwo hinzeigen etc.) Aber Chinaskys Overpaint zu dem Tattoo geht da ja noch viel weiter.

Die größten Fortschritte hat Chinasky in seinem Overpaint, meiner Meinung nach, dadurch erzielt, dass er die "Schauspieler" besser hat performen lassen, ihre Performance besser "gestaged" und dass er dem "Tanz" der Linien mehr Rhythmus, Fluss und Richtung gegeben hat. Er hat also ein ganzes Arsenal an ästhetischen Prinzipien behandelt, die schwerpunktmäßig in ganz anderen künstlerischen Disziplinen angesiedelt sind als in der Malerei (dort kommen sie allerdings alle auch zum tragen).

Mein Tip wäre an dieser Stelle also vielleicht, nach derartigen Anregegungen nicht in Büchern zur Komposition zu suchen. Viele dieser Dinge habe ich persönlich z.B. aus Büchern zu Storytelling oder Animation mitbekommen bzw. auch einfach aus Filmen.

Was einen entsprechenden Workshop angeht - schwierig. Vortragen könnte man da sicher einiges, aber gezielte Übungen für alle Teilnehmer? Hmm, wie gesagt: ich glaube diese Dinge lernt man in anderen Ausdrucksformen viel leichter als in der Malerei.
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Beitrag von aeyol » 16. Apr 2009, 21:34

Was einen entsprechenden Workshop angeht - schwierig. Vortragen könnte man da sicher einiges, aber gezielte Übungen für alle Teilnehmer?
Warum nicht? Ich könnte mir zum Beispiel (zum Thema "Performance") vorstellen, dass jeder Teilnehmer sich anfangs einen (einfachen) Charakter ausdenkt und die Übungen dann daraus bestehen, diesen Charakter beispielsweise Emotionen/Situationen darstellen zu lassen. Jede Übung könnte aus einer kleinen Geschichte bestehen und die Illustration soll aus einer Pose des Charakters bestehen. Quasi umgekehrtes Improtheater.
Es könnte zum Beispiel auch sowas sein wie "Dein Charakter ist jetzt der Chef!" - der bestehende Charakter wird dann entsprechend gepost... was ändert sich an seiner Haltung, an seiner Mimik und Gestik? Und so weiter. :) (Herausforderung: alles ohne Hintergründe/weitere Gegenstände? Wieviel kann ein Charakter allein durch seine Körperhaltung darstellen?)

Ich habe keine Ahnung von Workshop-Aufbau und Pädagogik, könnte es mir aber sehr spannend und lehrreich vorstellen, wenn auf diese Weise im Laufe des Workshops einige Charaktere zum Leben erweckt werden. :)
Das wäre jetzt nur ein Thema herausgegriffen aus den vielen, zu denen wir alle noch etwas lernen wollen. Aber der nächste Workshop müsste ja nicht der Letzte sein, oder? ;)
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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