Kaufberatung

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blue_lord
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Beitrag von blue_lord » 1. Aug 2007, 21:49

simplicitas hat geschrieben:Joa danke.

Was ich will eigentlich ist eigentlich Wurscht, einfach was für den Start^^.
Aber halt nix was nach 2 Tagen zerbröselt
Das mit dem Zerbröseln ist klar. :)

Aber es gibt verschiedene Starts.
Deine erste Familienknipse, um ein paar Urlaubsbilder, etc. zu machen.
Oder deine erste DSLR, weil du Fotograf werden willst.
Oder sonstige Verwendungszwecke.

Lese dir mal die anderen Posts hier durch. Es wurden hier ja schon mehrere Leute beraten.

Ich habe mit einer kleinen kompakten Digitalkamera angefangen, und ein Jahr später mir eine DSLR gekauft.
Das lag daran, da ich mir nicht sicher war, ob ich auch wirklich andauernd viel fotografiere, oder das nicht nur so eine Phase ist, und die Kamera dann in der Ecke liegt.
Bereut habe ich es nicht, da ich die kleine "Kompaktknipse" sehr oft dabei habe, wenn ich einfach mal so weg gehe, oder die DSLR zu groß/schwer/auffällig ist.
Dass DSLRs auffälliger sind, und zwar nicht nur von der Größe, sondern auch vom Klacken des Spiegels her, sollte man bedenken. Damit kann man Leute schon nerven, v.a. wenn man Serien schießt. ^^

Naja, was ich noch ziemlich geil finde, und bestimmt in vielen Bereichen praktisch ist, sind Messsucherkameras, besonders die M-Serie von Leica. Aber das steht hier wohl nicht zur Debatte, da sich das preislich sehr aus dem Rahmen bewegt.

EDIT:
Was ich wieder rede ....
:roll:
Zuletzt geändert von blue_lord am 2. Aug 2007, 11:59, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von aeyol » 4. Aug 2007, 17:24

Bin mir nicht sicher ob es noch hier reinpasst, aber ich probier´s mal... ;)

Ich nutze seit Jahren ne Kompaktkamera (digital), spiele aber schon hin und wieder mit dem Gedanken, mir doch mal was Vernünftiges zuzulegen.

Nur leider weiß ich nicht, nach welchen Eigenschaften ich in Produktbeschreibungen suchen muss, wenn ich die Kamera z.B. nicht nur für Nahaufnahmen (ich liebe Nahaufnahmen! - mach ich aber bisher nur mit den Standardeinstellungen der Kamera und ohne extra Objektiv), sondern auch für Weitwinkel-Aufnahmen nutzen möchte.

Verschwommene Bilder wie dieses hier, aufgenommen mit meiner aktuellen Kamera, Originalgröße bei maximal möglichen Auflösung & Qualität (Ausschnitt):
Bild
finde ich inakzeptabel. Allerdings weiß ich leider nicht, welche Faktoren da reinspielen. Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben (meine jetzige Kamera kann die Bilder nicht als raw abspeichern, bezüglich der jpg-Qualität ist das Bild hier schon voll ausgereizt *grummel*).
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Beitrag von blue_lord » 4. Aug 2007, 18:22

Hm, das sieht nach Digitalzoom aus.
Wenn du den deaktivierst, hast du nur das Tele deines Objektives, aber die Qualität ist besser. Bei den meisten Kompaktkameras wird das beim Zoomen mit einer Markierung in dieser Zoomleiste auf dem Display angezeigt.

Willst du dir eine DSLR zulegen, oder so ein semiprofessionelles Ding?

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Beitrag von aeyol » 4. Aug 2007, 18:48

D´OH! Das gibts nicht. Ich wollte gerade schreiben, dass ich den Digitalzoom selbstverständlich von Anfang an deaktiviert hatte. Nachdem ich die Kamera kürzlich hab reparieren lassen, hatte ich aber dummerweise nicht mehr in diese Einstellung reingeschaut, tu das gerade und siehe da, der Digitalzoom war tatsächlich aktiviert. *hust* Cool. Wusste doch, dass irgendwas anders war. :oops:

So richtig aktuell ist das bei mir mit dem Kamera-Kauf noch nicht. Also ich denke wenn ich das Geld dafür zusammen hätte, würd ich so um die 500 Euro für eine bessere Kamera locker machen, als ich jetzt habe. Nutzen würde ich das Ding gerne sowohl für (semiprivate ;) ) Repro-Zwecke als auch für eben solche Außenaufnahmen.
Bei meiner jetzigen Kamera mach ich eben schon die Erfahrung, dass da gerne mal Farben verschwommen sind (auch bei nicht aktiviertem digitalen Zoom). Und die typischen rosa-grünen Flimmereffekte und unschöne "schräge Kanten" nerven natürlich auch.
Wenn, dann möcht ich schon gern so fotografieren, dass es sich auch mal lohnt, die Bilder zu entwickeln. *g*
Ich möcht weder Fotograf werden noch übermäßig viel fotografieren, sondern eher so, dass ich wenn ich mal ne schöne Idee für eine Fotoserie habe oder einen Moment festhalten will, dies auch in entsprechender Qualität machen kann. Gerne auch mal mit Makroaufnahmen experimentieren. Meine aktuelle Kamera hat da was die Qualität betrifft anscheinend einer Handykamera nichts mehr voraus, auch wenn ich wenigstens noch ein paar Freiheiten habe, was die Blendeneinstellung betrifft.

Gibt es denn auch Kompaktkameras im semiprofessionellen Bereich?
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Beitrag von blue_lord » 4. Aug 2007, 19:04

aeyol hat geschrieben:D´OH! Das gibts nicht. Ich wollte gerade schreiben, dass ich den Digitalzoom selbstverständlich von Anfang an deaktiviert hatte. Nachdem ich die Kamera kürzlich hab reparieren lassen, hatte ich aber dummerweise nicht mehr in diese Einstellung reingeschaut, tu das gerade und siehe da, der Digitalzoom war tatsächlich aktiviert. *hust* Cool. Wusste doch, dass irgendwas anders war. :oops:
Hehe
Gibt es denn auch Kompaktkameras im semiprofessionellen Bereich?
Kompakt im semiprofessionellen Bereich? Kenn mich da net so aus. Habe aber gehört, dass die Canon PowerShot S80 gut sein soll. Kostet laut Amazon auch nur 270 €.
Ob sich die Canon PowerShot G7 lohnt, bzw. ob es da nicht sinnvoller wäre sich eine kleine DSLR, wie die Nikon D40 oder die Nikon D40x zu kaufen, da der Unterschied von Größe und Preis nur noch gering ist.

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Beitrag von Zappelkäfer » 4. Aug 2007, 20:26

Also sehr viel Ahnung hab ich auch nicht, aber wenn du schon bereit bist bis zu 500 Euro für eine Kamera auszugeben, würd ich dir auch zu einer DSLR raten. Die Nikon D40 kostet zur Zeit ja schon "nur" noch 500 Euro.
Und wenn du dir bis Ende August eine Nikon D40 zulegst bekommst du von Nikon sogar 90 Euro wieder, weil die ihren 90. Jahrestag feiern. (Deswegen hab ich bei dem Angebot jetz auch zugeschlagen :wink: ). Ich will jetzt aber eigentlich keine Schleichwerbung machen.

Was Makroaufnahmen angeht hängt es davon ab, wie nah du ran möchtest. Mit einer Kompaktkamera würdest du wahrscheinlich näher an das Objekt rankommen, als mit einer SLR. Und du hättest dabei vermutlich auch weniger Probleme mit der Tiefenschärfe. Allerdings gibt es für die SLR verschiedene Nahlinsen und Makrolinsen, die an das Objektiv geschraubt werden bzw. gibt es extra Makroobjektive, aber das kostet natürlich wieder alles Geld. :(
Ich kann leider nicht einschätzen wie gut die Optik bei den Kompaktkameras ist. Lass dir das am besten mal bei einem Händler deines Vertrauens vorführen.

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Beitrag von aeyol » 4. Aug 2007, 21:29

@blue_lord
Danke für die konkreten Beispiele, die werd ich mal genauer unter die Lupe nehmen! :)
Auf die G7 war ich schonmal irgendwann aufmerksam geworden, hatte aber wieder irgendwas Negatives drüber gelesen, hm... muss ich mal gucken.

@Zappelkäfer
Puh, das mit den Objektiven ist natürlich so ne Sache. Hab grad mal geschaut und wenn das soviel kostet wie die Kamera selbst, ist das nichts für mich. Dass man alternativ aber auch "nur" Linsen ergänzen kann, wusste ich gar nicht und das macht die SLR für mich schon wieder interessanter.
Aber könnt Ihr noch kurze Stichpunkte nennen, nach denen ich beim Händler auch fragen sollte? Hab wirklich wenig Ahnung. :D (und muss erstmal gucken ob ich lokal was Kompetenteres finde als den Saturn :roll: )
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Beitrag von Zappelkäfer » 4. Aug 2007, 21:52

vielleicht hilft dir das ja ein wenig:
die 25 wichtigsten Tipps für den Digicam-Kauf:

http://www.chip.de/bildergalerie/c1_bil ... tml?show=0

Auf der Seite findest du auch konkrete Tests zu einzelnen Kameramodellen.

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Beitrag von aNDi » 6. Aug 2007, 13:40

wenn du dich gut informieren willst: www.dpreview.com

makro + weitwinkel = DSLR

zumindest wenn du beides vernünftig machen möchtest!

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Beitrag von Zappelkäfer » 6. Aug 2007, 13:57

Mal eine Frage an alle Leute mit einer SLR: Verwendet ihr eine Gegenlichtblende? Wenn ja, wie wichtig stuft ihr sie für euch ein bzw. würdet ihr die Verwendung einer Gegenlichtblende empfehlen?
Ich hab dazu jetzt verschiedene Meinungen gelesen, die einen sehen sie hautsächlich als Objektivschutz, die anderen deklarieren sie als meist unterschätztes Zubehör. Daher bin ich mir unsicher, ob eine Anschaffung lohnt (obwohl sie ja relativ günstig zu haben sind).

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Beitrag von blue_lord » 6. Aug 2007, 14:30

Zappelkäfer hat geschrieben:Mal eine Frage an alle Leute mit einer SLR: Verwendet ihr eine Gegenlichtblende? Wenn ja, wie wichtig stuft ihr sie für euch ein bzw. würdet ihr die Verwendung einer Gegenlichtblende empfehlen?
Ich hab dazu jetzt verschiedene Meinungen gelesen, die einen sehen sie hautsächlich als Objektivschutz, die anderen deklarieren sie als meist unterschätztes Zubehör. Daher bin ich mir unsicher, ob eine Anschaffung lohnt (obwohl sie ja relativ günstig zu haben sind).
Ich halte sie für relativ wichtig, und nicht nur wegen des Gegenlichtes, sondern auch als Schutz vor Fingerabdrücken o.ä., v.a. wenn man in belebtem Umfeld, Menschenmengen zu tun hat. Meine Gegenlichtblende hat mein Objektiv neulich vor Fettklebflecken bewahrt. :)
Bei manchen Objektiven ist eine Gegenlichtblende schon dabei. War wenigstens bei mir so.

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Beitrag von aNDi » 6. Aug 2007, 15:05

eigentlich wäre ja streulichtblende richtig, ist auch nicht so irreführend!

ja, immer rauf! strogg hatte mal nen gutes beispiel bild mit und ohne. das streulicht was seitlich reintrifft mindert den kontrast und sowieso die gesamte abbildungsleistung eines objektivs. bedingt schützt son ding auch vor lensflares usw. gerade beim tele kommt ja mehr streulicht an als man im ausschnitt hat...
als schutz natürlich auch, aber das is ja nicht der eigentliche sinn... ;)
vorsicht mit filtern als schutz! bei meinem 70-200mm F4 L USM macht mein filter, den ich mal druff hatte ein miserables bokeh...

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Beitrag von Zappelkäfer » 7. Aug 2007, 00:03

Ok, ich hab jetzt einfach mal eine Streulichtblende ( :wink: ) bestellt. Ausschlaggebend dafür war vor allem das Argument mit den Kontrasten. Ich lass mich einfach überraschen.

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Beitrag von nayeli » 26. Aug 2007, 10:16

kann mir jemand sagen wo ich einen guten aber bezahlbaren polarisationsfilter herbekomme? brauche 58 mm...

bin mir nicht sicher ob ich einen für 10 - 25 euro bei ebay kaufen kann / sollte oder ob ich da auf markenware von hama, canon etc zurückgreifen sollte... ? helft mir mal.. :?


und wenn wir schon dabei sind, welchen ersatzakku könnt ihr mir für die eos 400 d empfehlen...? besser auf original zurückgreifen oder tuts so ein ansmann auch....? die bewertungen von amazon sind teilweise sehr sehr unterschiedlich. manche schreiben "top, kein unterschied zum original" und andere "schrott" ...

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Beitrag von aNDi » 26. Aug 2007, 22:29

Polfilter so teuer kaufen wie möglich! die billigen funktionieren zwar ganz gut, aber machen matschige bilder und jede schärfe kaputt. aber auch kein hama, hama is auch schrott! Hoya is ok und BW auch, am besten noch nen "Käsemann"... achja, wenn digital wäre es von vorteil, wenn es ein zirkular polfilter ist, die linearen zerhaun den fokus...

akkus, ich hab für meine 300D nachbauten, die stück 6€ kosten, die sind besser und halten länger als die originlen... also bei mir tuts wunderbar...

nayeli
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Beitrag von nayeli » 26. Aug 2007, 22:50

danke für den tipp zwecks dem polfilter... werd gucken, dass ich da einen gescheiten kaufe.
was hältst du von kenko??

zirkular ist sowieso klar... :)


weisst du, von welcher marke deine akkus sind bzw wo du die gekauft hast? gibts da einen link oder so...? wär sehr cool von dir.

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Beitrag von aNDi » 26. Aug 2007, 23:00

das war damals save-it-smart.de

ob die welche für die 400D haben weiß ich aber gerade nicht ;)

Makx
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Beitrag von Makx » 13. Dez 2007, 21:46

Also erstmal: respekt und *thumbs up* für alle, die hier so viele gute Tipps geben! :thumb:

Eine Objektiv-Frage hab ich aber noch:
Ich wollte für meine EOS 350D ein neues Objektiv kaufen: ein leichtes Weitwinkel mit fester Brennweite. Wegen Lichtstärke etc. (Habe bisher nur das Set-Objektiv, was nicht wirklich viel hermacht)
Nun hab ich mich etwas umgesehen und bin irritiert. Kann einer von euch mir weiterhelfen:

- Die EOS-D Kamera-Objektive haben scheinbar einen "Crop-Fakor" von 1,5. Also eine 1,5fache brennweitenverkürzung. Was wohl irgentwie mit der Sensor-größe zusammenhängen soll. Woran erkennt man nun, welche Objektive diesen Faktor verwenden?

- Kann man 'normale' Objektive trotzdem ohne Qualitätseinschränkungen/Sichtfeld-Einbußen verwenden? Braucht man einen Abstandsring oder sowas? Oder passt das Bajonett überhaupt?
Im Internet habe ich da ziemlich widersprüchliche Behauptungen gefunden.

- Ein Verkäufer meinte, dass sich Festbrennweiten-Objektive nicht rentieren. Vom Preis/Leistungs-Verhältnis wären die Zoom-Objektive besser.

- Derselbe Verkäufer meinte auch, es gäbe analoge und digitale Objektive, wobei die Digitalen für die digitalen Kameras empfohlen würden. Vielleicht meinte er damit den Crop-Faktor. Aber irgentwie kommt mir das seltsam vor :? (wie kann ein Objektiv denn digital sein? Digital gesteuert mit eigenem Controller oder was?)

Tja, und da steh ich nun; und komm mir irgentwie dumm vor.
Vielleicht kann mir einer von euch da eine Antwort drauf geben.
Wenn gleich noch eine Kaufempfehlung dabei rauskommt, wäre das natürlich super! ^^

stu
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Beitrag von stu » 14. Dez 2007, 10:32

Also:
1. Der Crop-Faktor ist 1,6. Das ist so, weil der Chip kleiner ist als ein Negativ und deshalb wird nur ein "Bildausschnitt" fotografiert. Genau heißt das, dass wenn du ein 50mm Objektiv (Normalobjektiv) an deine Kamera Anschließt, es auf der EOS 350D wirkt, wie ein 80mm Objektiv. Die Bildwirkung ist ein bischen anders, weil defacto nicht die Brennweite verändert, sondern Das Bild beschnitten wird.

2. Du kannst an der EOS 350D sowohl EF-Objektive (normale) und EF-S-Objektive (die "digitalen") Verwenden, Du brauchst keinen Zwischenring und das Bajonett ist das gleiche.

3. Die EF-S Objektive sind Kompakter genaut, da sie ja auch nur auf einen kleineren Chip abbilden müssen. Dadurch wird es Günstiger, kürzere Brennweiten zu bauen. Ein 18-55mm Objektiv für eine Kamera mit Vollformat-Sensor oder Echten Film zu bauen wäre Deutlich teuerer, weil die Linsen größer sein müssten.

4. Die Brennweitenverlängerung wird nicht mit eingerechnet. Dein 18-55 hat Physikalisch genau diese Brennweite. An deiner Kamera wirkt es allerdings wie ein 28-80 oder so. (x 1,6)

5. Festbrennweiten sind im Normalfall deutlich schärfer als Zoomobjektive. Außerdem sind sie deutlich Lichtstärker (z.b. 50mm, F1,8. Blende 1,8 erreichst du mit keinem Zoomobjektiv).

Wie leicht weitwinkelig soll das Objektiv denn sein?
Das hier wäre eine Möglichkeit für dich:
http://www.bhphotovideo.com/c/product/1 ... _24mm.html

das hier auch:
http://www.bhphotovideo.com/c/product/2 ... f_1_8.html

Oder das Hier:
http://www.bhphotovideo.com/c/product/2 ... _8_EX.html

Oder das:
http://www.bhphotovideo.com/c/product/1 ... _28mm.html

(musst irgendwo bei einem Deutschen Händler schauen)

Makx
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Beitrag von Makx » 15. Dez 2007, 23:45

Tausend Dank!
Deine Erklärungen und die Links waren mir eine große Hilfe! :thumb:

leobios
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Beitrag von leobios » 17. Dez 2007, 14:23

Also ich habe mir überlegt und wurde hier

http://www.digitalartforum.de/forum/vie ... 476e142160

auch zu ermutigt mir eine Spiegelreflex zu Weihhnachten zu kaufen/wünschen. Nun war ich heut im Saturn und habe, da deren Internetseite unglaublich uninformativ diesbezüglich war, mir ihr Angebot mal ein wenig angeschaut.
Nun wie in der Werbung versprochen gabs da die Canon EOS 350 plus 18-55mm Objektiv für 399 euro. Naja und ich wollte hier nur nochmal die Bestätigung, ob das ein Angebot ist, was für Anfänger geeignet ist. Ein Kumpel meinte, dass die Sachen die es beim Saturn billig gibt, oft im Internet noch billiger gibt, blos ein besseres Angebot habe ich nicht gefunden.

Naja und es stand auch noch Die Nikon d40x(ich hoff ich ab mich bei der Zahl inter nichtvertan) für 430euro auch inklusive Objektiv daneben. Ich weis nicht sogenau ob es bei den Modellen deutliche unterschiede gibt. Also würde mich über Beratung freuen und je schneller desto besser weil ich glaube das die Anzahl der Modelle mit dem Preis nur begrenzt ist. :)

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Beitrag von MartinH. » 17. Dez 2007, 14:42

Zu den Preisen bei Saturn: DVD-R Rohlinge sind dort fast doppelt so teuer wie wenn man sie bei Amazon Marketplace bestellt (inkl. Versand und gleiche Sorte von Verbatim natürlich).

Zu Kameras hab ich jetzt aber selbst mal ne Frage. Ich möchte mir Anfang Februar selbst eine DSLR kaufen.
In meinem Bekanntenkreis habe ich jeweils für Nikon als auch für Canon einen Kumpel der seine Marke verteidigt und mir dazu rät.
Was würdet ihr mir empfehlen? Ich war bei Saturn und hab mal ein paar Kameras in die Hand genommen und die Canon 400D gefiel mir mit am besten vom Gefühl her. Die D40 wirkte für mich ein bisschen zu klein. Testbilder hab ich mir im Internet angesehen, auch da gefiel mir die 400D besser.
Als Budget hab ich eingeplant mir für ~500-600 Euro ein Kit zu kaufen und dann irgendwann vielleicht noch nen Batteriegriff mit Hochformatauslöser. Ich habe bissher nicht die Motivation hunderte Euro in Objektive zu investieren. Dafür ist mir Fotografie noch zu nebensächlich.
Was sagt ihr?

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Beitrag von aNDi » 17. Dez 2007, 14:55

Ich fotografiere selber mit Canon und kenne diesen Krieg zwischen nikon und canon nur zu gut. daher weise ich jetzt darauf hin, das ich nur objektive gründe für die marken nenne:

vorab, beide sind gut. was auf fakt ist, canon ist in sachen zubehör und objektive immer günstiger als nikon und fakt ist das die grundschärfe der sensoren bei canon einen schiss besser ist. nikon hat für gewöhnlich die handlicheren kameras, wobei das eben geschmackssache ist. usw.

worauf ich gerne hinweisen möchte: ihr kauft nicht mal eben eine DSLR und seid glücklich. Ihr kauft ein System und in 95% der fällen habt ihr später den drang, euer system zu erweitern. ihr fotografiert nun mit dem kit los und seid glücklich, es ist stark, ihr hattet sowas noch nicht. ihr macht wunderbare portraits, landschaften usw. und merkt vermutlich wenig später schon "mein gott, kuck her, das objektiv wäre ja ideal für meinen zweck". sei es das 50mm, was für portraits eine granate ist und von anfängern sehr gern als zweites objektiv gekauft wird, oder das superweitwinkel für atemberaubende landschaften oder das ubertele für den sportfotofan. es wird kommen! Später kommt der punkt wo ihr die ersten bilder mit profiobjektiven macht und merkt was daran noch besser ist.... usw. und da ist der punkt, wo ich gerne canon nenne, denn die sind da mit dem größten objektivpark und dem günstigsten. Aber:

Überlegt, was ihr wohl gerne fotografieren würdet und was ihr wohl dafür an brennweiten und lichtstärken braucht. kuckt euch an, ob das jeweilige system etwas für euch dabei hat und nehmt dann dieses!

Ich für meinen teil finde bei canon die beste auswahl an portraitobjektiven, fängt bei 99€ an mit einer granate und hört bei über tausend auf mit nem objektiv, das wir in der fh haben, wo ich mir im sommer das ewas günstigere gegenstück zugelegt habe.

jedenfalls würde ich mich sehr freuen hier bald fotos von frischen usern zu sehen! :)

MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 19. Dez 2007, 02:12

Danke für deine Meinung Andi! Hm, ich will ja erst mit dem Fotografieren anfangen. Da weis ich jetzt noch gar nicht was später meine liebsten Motive sein sollen. Aber es klingt so als würde ich mit Canon zumindest schonmal nichts falsch machen, denn da tendierte ich ja auch vorher schon hin. Ich denke das ich mehr mit available light als mit Studio Blitzen fotografieren werde, von daher wär eine gute Auswahl an lichtstarken Festbrennweiten wahrscheinlich nicht verkehrt. Und die ist afaik ja bei Canon vorhanden und "relativ" erschwinglich.

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