vorzeichnen und colorieren

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seeman
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vorzeichnen und colorieren

Beitrag von seeman » 5. Feb 2013, 21:10

hallo,

ich zeichne und male schon lange und möchte gerne auf die digitale Kunst umsteigen. An dem Zeichentablett habe ich mich schon recht gewöhnt. Es gibt paar Sachen mit dennen ich Probleme habe bezüglich der Colorierung. Soweit ich weiß gibt es zwei Arten von Colorierung. Die erste ist es, nachdem man schon das Objekt vorgezeichnet hat und beim zweiten, coloriert man ohne vorzuzeichnen. Ist es eine reine Geschmackssache oder gibt es da unterschiede?.

gruß

Chinasky
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Beitrag von Chinasky » 6. Feb 2013, 20:15

Wenn man coloriert, ohne vorzuzeichnen, dann nennt man das auch: Malen. :D Ist eine Frage der persönlichen Präferenz und des Könnens. Die ganz Guten können auch ohne Vorzeichnung malen - wir anderen Normalsterblichen brauchen wohl eine Vorzeichnung oder zumindest irgendwas grob Vorgeblocktes. Wenn Dich das Thema Colorierung interessiert, würde ich Dir raten, die Suchfunktion des Forums etwas zu nutzen - denn dazu gibt's diverse Threads und man muß ja nicht alles zum x-ten Male neu erläutern.
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.

seeman
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Beitrag von seeman » 6. Feb 2013, 23:59

hallo,

alles klar danke, du hast meine Frage beantwortet.

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JanSOLO
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Beitrag von JanSOLO » 7. Feb 2013, 04:29

Es ist zwar jetzt schon unwichtig, aber ich würde drei Arten des Kolorieren im digitalen Malbereich unterscheiden...

-Einmal das Ausmalen einer Zeichnung z.B.
-Zum Anderen das (Über-) Malen
-Und zum Dritten das Einfärben mit Bursh, Füllungen, Verläufen mit den Ebenenmodi

Aber was hierbei interessant zu wissen ist, ist, dass es bei der letzten Methode Schwierigkeiten bei der Umsetzung gibt, obwohl die letzte Methode oft als Malstrategie empfohlen wird. Es wird nämlich oft empfohlen, dass man sein Bild erst S/W bis ins Detail vormalen soll um es danach zu kolorieren, damit man die Tonwerte besser trifft. Das Problem dabei ist und was man sich auch bewusst werden muss, ist, dass jeder der 256 Grauwertstufen im 24bit Farbmodus durchschnittlich 256*256 unterschiedliche Farbwerte haben kann. So kann ein einzelner Grauwert nicht nur ein Pink, Grün oder Blau sein, sondern er kann auch ein blasses oder ein kräftigeres Blau sein. Einfärben ist daher nicht unbedingt optimal und man muss zwangsläufig wieder übermalen. Richtig ist schon, dass man mit dieser Methode die Tonwerte (bezogen auf Helligkeit: die wichtigste Eigenschaft des Farbtons in der Wahrnehmung) leichter trifft, aber eine S/W-Vorzeichnung würde ich niemals detailiert ausmalen, denn es könnt sich als Brimborium heraustellen, weil man die Details sowieso nachrendern muss, weil der Ebenenmodi nicht zum gewünschten Farbton auf Grund der Viellzahl der Möglichkeiten führt, die ein Grauwert als Farbe hat.
Daher zu deiner Ausgangsfrage: Eine S/W-Vorzeichnung nur bis zu einen gewissen Grad detailieren, da man sowieso Übermalen muss.

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