Gestaltungswettbewerb für Kreative

blarg
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Beitrag von blarg » 6. Jan 2010, 17:04

Makx hat geschrieben:Verstehst du: dein Geschäft war die Dienstleistung einer Auftragsarbeit, nicht das schachern mit Lizenzen für bereits fertige und längst veröffentlichte Bilder.
Sehe ich anders. Nutzungsrechte werden auch für bereits fertige Bilder verkauft, kommt nur halt nicht so oft vor.

Makx hat geschrieben:
blarg hat geschrieben:Was mich auch nochmal brennend interessieren würde - womit verdienst du eigentlich deinen Lebensunterhalt?
Und warum würde dich das interessieren? Bzw. was hat das mit der Diskussion zu tun?
Eine Menge - da du völlig normale Geschäftpraktiken als Abzocke bezeichnest, würde ich gerne wissen, wieviel Erfahrung du in diesem Bereich bis jetzt gesammelt hast.

Makx
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Beitrag von Makx » 6. Jan 2010, 17:22

blarg hat geschrieben:Eine Menge - da du völlig normale Geschäftpraktiken als Abzocke bezeichnest, würde ich gerne wissen, wieviel Erfahrung du in diesem Bereich bis jetzt gesammelt hast.
Das würde ich jetzt gerne wissen, wann ich das gemacht habe.

blarg
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Beitrag von blarg » 6. Jan 2010, 17:31

Makx hat geschrieben:Aber nein - schon die entfernte Möglichkeit, dass die Frau an seinem Bild profitieren würde (wie viel Anteil am Verkauf eines Buches macht eine Illustration überhaupt aus?) aktiviert den Schutzreflex: ERSTMAL ZAHLEN!

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Jan
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Beitrag von Jan » 6. Jan 2010, 18:29

Also wir haben mittlerweile auch Kunden die wir einen Teil schon vor Beginn zahlen lassen. Das ist auch nicht unseriös, oder Abzocke, sondern eine Frage von Verhandlung und Verständnis. Es gibt Projekte die ziehen sich einfach über einen langen Zeitraum. Schließlich habe ich laufende Kosten die gedeckt werden müssen.

Worst Case: Wenn ich nun aber schon einen Monat in Vorleistung getreten bin und der Kunde würde in dieser Zeit Insolvenz anmelden, wäre ich wohl auch bald nicht mehr weit davon entfernt.

Und noch etwas: Mit Lizenzen schachert man nicht, sondern verdient sein Geld. Bei Stockfotografie geht es überhaupt nicht ohne. Bei Illustrationen ist es aber sicher auch nicht unüblich und alles eine Frage der eigenen Vermarktungsstrategie. :? Schließlich gibt es konkrete Projektbezogenen Illustrationen und Werke die sich vielseitig einsetzen lassen.

Wir haben übrigens mehrere Lizenzen für Photoshop gekauft? Komisch, eine hätte doch wohl gereicht. Da hat uns wohl jemand übers Ohr gehauen oder mit seinen Lizenzen geschachert. :shock:

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Jabo
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Beitrag von Jabo » 6. Jan 2010, 19:28

Vorauszahlungen sind Vertrauensbeweise des Kunden. Mein Vertrauensbeweis als Lieferant sind günstige Konditionen, Skonti, Rabatte, was auch immer. Wenn ein Kunde 300 Fotos in Aussicht stellt, fällt mein Angebot pro Bild günstiger aus, als wenn er einmalig 12 anbietet. Es geht hier um Verhandlungen. An einem Strang ziehen ist schön und gut, aber da es mein Beruf ist, tu ich das nicht umsonst. Das bleibt Hobbies vorbehalten.

Für die Frau, die mich angeschrieben hat, "Verständnis aufbringen" ist nicht fair, sondern blauäugig. Warum sollte ich nicht sagen "Du darfst mein Bild gerne benutzen, ich würde mich darüber freuen, aber es wird dich etwas kosten. Und zwar anteilig an deinem eventuellen Gewinn. Wenn du am Ende etwas mit deinem Buch verdienst (Umsatz - Selbstkosten = Gewinn, Überschuss, Lorbeeren, Zaster), dann verdiene ich mit daran. Wenn du nichts verdienst, bekomme ich auch nichts, oder nur eine kleine Entschädigung.

Sie könnte Nein sagen, wie du es annimmst. Dann stehe ich nicht mit "nichts" da, sondern ohne Verlust. Nimmt sie es doch an, hat sie ein schönes Bild für ihr Buch und ich habe damit Geld verdient, stundenlang für das eine Foto Licht und Fokus zu setzen und Kompositionen einzurichten. Mein Kamera-Equipment hat weit über tausend Euro gekostet. Dieser Geldverlust muss wieder reingeholt werden.

Sie geht das Risiko ein, ein Buch selbst zu veröffentlichen. Wenn sie alle Drittleistungen gratis einfordert, wäre da kein Risiko, außer verschwendete Zeit ihrerseits. Sie kalkuliert auch nicht mit Fluffiwolken, sondern mit Kohle. Das tu ich auch, und das ist a) normal und b) selbstverständlich.

Du lebst auch nicht von Luft und Liebe, wie hier schon so schön gesagt wurde. Wenn du so vorgehst, kannst du das gern machen, und dann meinetwegen ohne Altersvorsorge dastehen. Oder eine Woche vor Monatsende kein Geld für Essen mehr haben. Oder mit der Miete im Rückstand sein. Oder deine Versicherungsbeiträge nicht mehr zahlen können. Oder dir dein Leben lang keinen Urlaub leisten. Oder nie aus der Studentenbude rauskommen. Den Dreier-Golf noch mit 60 fahren. Warm anziehen statt zu heizen. Sparen wo's nur geht.

Oder du lernst, dass deine Zeit auch Geld kostet, so wie die aller anderen arbeitenden Menschen.

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Beitrag von Makx » 6. Jan 2010, 21:47

Oh Mann- ich fass es nicht. :x

Das war mal ein Thread, in dem 1of100 einen Contest vorgestellt hat, dafür mit Verallgemeinerungen, unfairen Vergleichen und aus dem Kontext gerissenen, nicht dazu passenden Geschichten gebashed wurde.
Weshalb ich darauf hingewiesen habe, dass er sich nicht besonders von allen anderen Contest unterscheidet und es wirklich schlimmeres gibt. Außerdem habe ich gesagt, dass ich eure Haltung nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist es ein Thread in dem jeder seine Arbeitsethik verteidigt, mir Sachen in den Mund gelegt werden, die ich nie gesagt habe, mir das Wort im Mund umgedreht wird, mir vorgeworfen wird wäre Weltfremd/hätte keine Ahnung/sonst noch was.

1of100 hat schon vor 2 Seiten mit dem posten aufgehört.

Um Duracels Gedanken wieder aufzugreifen: ich glaube es ist Zeit, dass der Thread geschlossen wird.
Jeder Beitrag ist OffTopic und eine ernsthafte Diskussion findet auch nicht mehr statt - nur noch Beschuldigungen und Verteidigungen.

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Einige Dinge möchte ich aber nicht auf mir sitzen lassen:


@blarg: Wie du siehst (und in meinem späteren Beitrag auch nochmal ausführlich lesen konntest) habe ich nirgends behauptet, dass das Abzocke wäre.
Ich habe nur gesagt, dass ich Jabos Handlungsweise nicht nachvollziehen kann. Und warum mir das schwer fällt habe ich mehrfach ausführlich geschrieben.


@Jan: Danke, dass du mir angelastet hast, ich hätte behauptet der Verkauf von Lizenzen wäre Abzocke/Betrug. Das habe ich zwar nie gesagt, gibt mir aber eine schöne Ausgangslage, meine Verwendung des Wortes "schachern" (viele scheinen sich der Bedeutung nicht bewusst zu sein) genauer zu erläutern:
Selbstverständlich ist die Grundlage unserer kreativen Leistungsveräußerung das Urheberrecht und damit die Nutzungsrechte - sowohl bei Auftragsarbeiten, als auch bei beim Verkauf bestehender Werke.
Zu einem nachhaltigen, ausgeglichenen und fairen Miteinander gehört aber das richtige Augenmaß über den Wert der veräußerten Rechte - und damit meine ich nicht den Wunsch-Erlös, sondern Dinge wie: wie viel Arbeit steckt da drin? In welchem Kontext entstand das Werk? Welchen potentiellen Gewinn(mit Vernunft und Ehrlichkeit bitte) kann ich von dem Werk noch erwarten? Welchen Wert hat das Werk für den Käufer? Wie liquide ist dieser Kunde überhaupt? Welche Rechte und Pflichten sind an das Geschäft gebunden?
Einfach stur zu sagen: "Ist halt meins und ich will erstmal Geld" und den Preis möglichst hochtreiben zu wollen (=schachern), bevor man überhaupt darauf eingeht empfinde ich als etwas kurzsichtig, kleinmütig und moralisch ein wenig fragwürdig. Es ist rechtlich zwar einwandfrei und sicher kein Betrug und auch keine Abzocke (außer der andere ist zum Kauf gezwungen und der Preis exorbitant - hier nicht der Fall) - aber ganz nachvollziehen kann ich es einfach nicht. Meiner Erfahrung nach fährt man mit etwas Mut (riskieren, dass man keinen Profit einfährt), Intelligenz (erkennen wie das Geschäft sich entwickelt könnte und welche Alternativen beiden Seiten offen stehen) und Menschlichkeit (nicht gleich dieselben Summen von einer Freelance-Autorin verlangen wie von einem Großverlag) auf dauer besser - auch finanziell.
Das sind meine Erfahrungen - selbstredend sind für jeden die eigenen Erfahrungen mehr wert als die der Anderen.


@Jabo: Ja um Gottes willen, das WÄRE doch Verständnis für ihre Lage und eine faire Lösung gewesen. WARUM HAST DU ES IHR DENN BLOSS NICHT VORGESCHLAGEN, SONDERN SOFORT NEIN GESAGT?!
ICH HABE DOCH SELBST GESCHRIEBEN, DASS DU ANSPRUCH AUF GEWINNBETEILIGUNG GEHABT HÄTTEST!

Jetzt hast du nichts! Kein Verlust ist immer noch kein Gewinn. Keine Veröffentlichung, keine Werbung, keine Gewinnbeteiligung! Wo wäre dein Verlust gewesen, wenn sie's bekommen hätte und gescheitert wäre?
Wo wäre dein Verlust gewesen, wenn sie's veröffentlicht hätte, und du KEINE Beteiligung bekommen hättest - auch der entgangene Gewinn wäre kein Verlust gewesen (Außer du glaubst, dass der Wert deiner Arbeit unter der Veröffentlichung in einem Roman mehr leidet als unter der Veröffentlichung im Internet).
Null Risiko auf deiner Seite. Wenigstens die Werbung hättest du noch bekommen. (Wie viel würde dich eine Werbeeinlage in einem Roman kosten? Wenns ein kleiner Roman ist, wäre ja auch keine Gewinnbeteiligung gering gewesen. Beim Bestseller wären die eingesparten Werbekosten eklatant gewesen. Ich jedenfalls wäre froh eine meiner Arbeiten für umsonst in den neuen Harry Potter zu bekommen)

Vielleicht habe ich ja deine Ausführungen komplett missverstanden, aber mir scheint, weil du nicht von deiner Vorauskasse-Mentalität weg wolltest, hast du lieber die Option entgehen lassen, die immer noch besser wäre als ... naja, nichts eben.
Und du hättest wenigstens der Frau ein wenig geholfen ihr Buch auf den Markt zu bekommen. Jaja, ich weis: sie hätte bestimmt genug Knete gehabt; wusste dass der Erfolg ihres Romans zu 100% von deinem Bild abhängt; von dem sie auch wusste, dass es viel viel viel Geld wert ist - wie jedes Bild auf Flickr halt. Sie wollte dich nur prellen.
Es ist deine Entscheidung gewesen, und sie war legal und nicht verwerflich.
Verstehen kann ich sie aber auch nicht.


Abschließen möchte ich eigentlich nur noch anmerken, dass ich folgende Erfahrung gemacht habe: In jedem Bereich (in den ich bisher tieferen Einblick hatte) bauen wir sehr viel mehr auf die Weitsicht, die Risikobereitschaft und die Kulanz anderer, als uns das Auffallen würde - sprich "erstmal Leistung bekommen für umsonst". (Das Forum war da nur das offensichtlichste Beispiel.)
Umgekehrt verbergen sich hinter vielen scheinbar gemeinnützigen Dingen handfestes Profitstreben. (Wer etwa glaubt an dem ganzen Digital-Painting-Community-Komplex (nicht nur unsere) würde kein Gewinn gemacht, den nenne ich naiv.)
Das ist nicht nur beides in Ordnung sondern auch nicht zu trennen.
Deswegen ist ein meinen Augen sowohl ein bashing von 1of100 als auch sturer Protektionismus der eigenen Rechte beides nicht sehr sinnvoll.

Damit belasse ich es jetzt. Danke für eure Aufmerksamkeit, und einen schönen Abend noch.

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Beitrag von Jabo » 6. Jan 2010, 23:12

Tja tut mir leid, hier muss ich aussteigen, ich habe panische Angst vor Infinity-Loops.

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Beitrag von Duracel » 7. Jan 2010, 00:43

@Makx
Erstmal ist es normal, dass sich eine Diskussion aufschaukelt, wenn man eine Aussage trifft entgegen dem allgemeinen Tenor.
Dazu gehört auch, dass Aussagen zur Überspitzung(um den thematischen Kern zu enthüllen) umformuliert werden.[könnte man als Vorstufe der Ironie/Satire betrachten]
Ich gebe dir aus eigener Erfahrung den Tipp, dich darüber nicht zu wundern. ;)


@all
Und Letztendlich geht es hier meiner Einschätzung nach auch nicht um Nutzungsrechte oder vorher/nachher bezahlen,
(idealerweise, wie z.B. im Warenhandel, wird Geld und Ware zeitgleich getauscht; bei Dienstleistungen steht das so nicht zur Option, die Folge ist immer ein Kompromiss, der je nach Situation ganz unterschiedlich gehandhabt wird.)
sondern um einen eindeutigen Interessensausgleich.

Im Falle 1of100 wird man wie bereits mehrfach hervorgehoben, über entscheidene Dinge im Unklaren gelassen. (der Interessensausgleich ist nicht eindeutig ersichtlich)
DAS ist das eigentliche Problem.
Für einen erfahrenen Erwachsenen der mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht. lassen sich da klare Parallelen erkennen zu klassischen Bauernfängermethoden.
Und klassisch für solche Bauernfängermethoden ... man kann vorher immer nur vermuten, dass man abgezockt werden könnte, es kann sich immer auch um ein ehrlich gemeintes Angebot handeln.

In diesem Falle leuchten nicht nur bei mir alle Alarmglocken auf.
Daraus folgt aus Gründen der Risikominimierung die Nichtteilnahme.
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

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Beitrag von Jabo » 7. Jan 2010, 12:29

Ehrlich? Ich hab meine zwei Designs schon los geschickt. Denkst du das war ein Fehler?

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Beitrag von oneofhundred » 7. Jan 2010, 14:05

Liebe Forenmitglieder,

ich denke es hatte jeder von euch nun genug Gelegenheit seine Meinung zu den
verschiedensten Themen, die entstanden sind, vorzutragen.

Wie dem ein oder anderen aufgefallen sein mag, hat sich der Thread somit
vom Kernthema entfernt.

Alles kein Problem. Für alle, die durch die vielen Posts irritiert sein sollten,
und die aber dennoch interessiert um was es geht - hier noch einmal die
Adresse des Wettbewerbes:


http://www.one-of-hundred.de

Über alle Teilnehmer freuen wir uns, und versichern an dieser Stelle noch einmal,
dass es einen fairen Umgang miteinander geben wird. Niemand wird über den Tisch
gezogen oder ausgebeutet. Alles wird vertraglich festgelegt, so dass keinem ein Schaden
entstehen kann. Das ist schließlich auch in unserem Interesse.

In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmern gute Ideen und viel
Spaß beim Entwerfen. Einreichungen werden bis zum 31.01.2010 berücksichtigt.


Bild

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Beitrag von Duracel » 7. Jan 2010, 14:49

Es gibt ja die Theorie, dass die Ausnutzung schon VOR einem eventuellen Vertrag stattfinden soll.(eben durch das Risiko, dass es wahrscheinlich garnicht zu einer lohnenswerten Zusammenarbeit kommen wird, sei es, weil man nicht gewinnt, sei es, weil es womöglich nicht viel zu verdienen gibt.)
Ziel ist, woran kein Weg vorbeiführt.

Sascha_Thau
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Beitrag von Sascha_Thau » 15. Jan 2010, 01:27

Ich antworte einfach mal, auch wenn das wohl ironisch gemeint war ;)
Jabo hat geschrieben:Ehrlich? Ich hab meine zwei Designs schon los geschickt. Denkst du das war ein Fehler?
Das kannst nur du selbst beantworten.

Ich halte diesen Wettbewerb eben für einen schlechten Deal, darum meine Kritik. Was ihn attraktiver machen würde, hatte ich schon erwähnt.

Nichtsdestotrotz:
1of100 hat seinen Standpunkt, du deinen und ich meinen. Ich denke wir werden weiterhin alle glücklich im Leben sein und haben alle das Recht auf eine eigene Meinung. Ich fand die Diskussion jedenfalls nicht uninteressant. Hart am Wind, aber noch im annehmbaren Bereich.

Generell sehe ich es eben so: Ich selbst habe nur eine Arbeitskraft und ich versuche diese so werthaltig wie es mir möglich ist zu verkaufen, daher fallen solche Wettbewerbe nicht unbedingt in den Bereich 'sinnvolle Zeitaufwendungen' bei mir. Wenn du das anders siehst - es kann dir keiner verbieten. Ich wüßte ja nichtmal welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll, ich würde einfach blind ein Design erstellen und hoffen. Wie soll ich dann also die Gürtel an die Frau bringen (oder den Mann)? Man weiß ja nix. Das entspricht nicht gutem Design - in meinen Augen. Nur doof das man mit seinem Design nach dem Gewinn des Wettbewerbs mithelfen soll ein Produkt zu verkaufen von dem man eben, wie schon ausgeführt, nichtmal weiss für wen es ist.

Gutes Design beinhaltet vor allem auch gute Beratung um dem Kunden das zu geben was er wirklich braucht. Mit ner Schrotflinte kann man natürlich auch draufballern lassen, irgendwas wird schon klappen oder auch nicht, aber wenigstens hat man die Kosten niedrig gehalten. Denn wer braucht schon ausgearbeitete Marketingkonzepte? Vor allem in diesen Krisenzeiten? Warum sollen Profis bezahlt werden, wenn unbezahlte Freiwillige einspringen wollen.

Aber was rede ich, es geht hier ja um einen Wettbewerb, nicht ums Geschäft. Sportlicher Ehrgeiz der Beste zu sein und all das. Das wußte schon Coubertin: dabei sein ist alles.

Die Konkurrenz ist jedenfalls auch so groß genug, da wende ich die Zeit lieber auf um mir zu überlegen wie ich sicherer an mein Geld komme und um jemand zu finden dem ich helfen kann seine Produkte zielsicher zu verkaufen, denn haben wir beide, mein Auftraggeber und ich etwas davon. Andere haben andere Ziele und das ist ebenso okay.

Viel Glück - man kann es nur jedem wünschen!

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Kobar
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Beitrag von Kobar » 6. Feb 2010, 12:48

Und Jabo, biste bei den 25 besten dabei?
"Ratschläge erhalten sie von Mikes Großvater, der aus dem Jenseits per Hologramm mit ihnen kommuniziert."

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Beitrag von oneofhundred » 20. Apr 2010, 20:19

Auch wenn unser Gestaltungswettbewerb vor ein paar Monaten hier im Forum für heftige Diskussionen sorgte und sich der ein oder andere nicht vorstellen konnte, dass wir es ernst meinen - viele tolle Einsendungen haben das Gegenteil bewiesen.

Nun ist es endlich soweit und aus der Idee wurde Realität - Mit "Artenvielfalt" von Melina Haase erblickt der erste der 3 Siegerentwürfe das Licht der Welt auf einem schicken Gürtel.

Genau 100 Mal hergestellt, können ihn ab sofort auch nur 100 Menschen ihr Eigen nennen.

Wer dazu gehören möchte, oder einfach sehen will, was aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist, kann gern vorbeischauen.

http://www.one-of-hundred.de


Beste Grüße,
one of hundred-Team

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