Artworks für das DAF-Adventure-Project

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Artdek
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Beitrag von Artdek » 19. Jul 2008, 12:49

Ja, vielleicht mehr urban, und mit gerollten Augen a la: "Himmel, sind die alle blöd!"

(Es ist übrigens eine Serie, sondern ein Kinofilm)
"Hundert Schafe, von einem Löwen geführt, sind gefährlicher als hundert Löwen, geführt von einem Schaf."

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Jan
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Beitrag von Jan » 19. Jul 2008, 13:18

Ich wollte ja eigentlich auch nur sagen, dass ich es etwas schade finde, dass hier so wenig Bilder gepostet werden. Wenn jemand eine Idee hat sollte er/sie am besten direkt ein Bild dazu posten, sonst bleibt es nur ein Gedankenexperiment.

Wir wollen doch weiterkommen.
Vorstellen kann man sich vieles. Überzeugen, mitteilen und weitererarbeiten kann man aber denke ich besser an hand von Ideenskizzen. Erst wenn die Idee umgesetzt wird kann man doch erahnen, ob sie funktioniert...

Bild
Vielleicht eher so. Ist etwas mädchenhafter. Das GEsicht gefällt mir nicht....

NRes
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Beitrag von NRes » 20. Jul 2008, 13:21

Hier mal ein Paar Scribbles für Charaktere, die man im Spiel auftauchen lassen könnte...
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Die Bilder hab ich im Kullithread im 2d showroom zwar schon gepostet, nur dachte ich, dass die hier vielleicht auch reinpassen könnten :)
Muss jetzt auch wieder weg, nächstes Wochenende bin ich aber wieder da...

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JanW
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Beitrag von JanW » 20. Jul 2008, 14:05

Bis auf den Rockerkultist sind die ja alle derb düster Oo Ist das nicht ein wenig zu schwarz für ein Adventure?

Hier meine überarbeitung von Jans Mädel:


Bild

fxk
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Beitrag von fxk » 20. Jul 2008, 15:15

ein klassiker als Figur die im Spiel auftritt wäre wohl Elvis ;) An sonsten bin ich nicht so der Fan von einer Göre/Zicke als Avatar - finde hier passt ein Junge besser.
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Beitrag von Jan » 20. Jul 2008, 18:27

@fxk: Dann mal einen ;-), oder ein Setting, oder eine andere Figur... :-)

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Beitrag von Calined » 21. Jul 2008, 23:44

hier mal mein beitrag dazu~

Bild

MartinH.
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Beitrag von MartinH. » 27. Jul 2008, 17:19

Artdek hat geschrieben:Hey: Warum soll es eigentlich ein Kerl sein? Wie wärs, wenn es ein Fräulein ist? Ich denka da an eine zynische Intellektuelle a la die Tochter von Rosanne oder Christina Ricci in "Ghost World"!?!?
vielleicht weil der charakter eine identifikationsfigur sein sollte und die überwiegend männlichen nutzer hier sich eventuell nicht gut mit weiblichen charakteren identifizieren können? ich kann das zum beispiel in aller regel nicht und tue mich mit vielen spielen schwer in denen man eine frau steuert (es gibt natürlich ausnahmen, ich glaube tresspasser gehörte dazu). könnte es daran liegen? ich weis es nicht.

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Beitrag von Artdek » 28. Jul 2008, 00:18

Klingt einleuchtend.

Im ganzen fände ich einen depressiven Intellektuellen a la Woody Allen als Hauptfigur für ein Adventure, das die Vorstellungen vom Jenseits auf die Schippe nimmt, am ehesten geeignet.

Ich kann mir aber auch gut einen Teenager vorstellen; allerdings stellt sich mir dann die Frage, ob es nötig wäre, einen Jugendlichen durch den Tod zu schicken.

Auch gut könnte ich mir das Duo Sam und Max in diesem Setting vorstellen. Doch die sind schon mit anderen Dingen beschäftigt.


Für mich steht bei der Erarbeitung des Charakters das Ziel dabei Vordergrund:

Die Hauptfigur will zurück ins Diesseits.

Daraus ergeben sich zunächst interessante Fragen:

Was findet sie am Dieseits besser?
Was stört sie am Jenseits?

Wir hatten die erste Frage ja schon beantwortet: Das Diesseits ist interessanter. Nicht paradiesisch, nicht qualvoll: also weniger extrem und in seinen Leiden und Glücken ausgewogen.
Da ich in dieser Gegenüberstellung das Weltbild von Leibnitz wiedererkenne, finde ich, dass die Figur in gewissen Grad recht klug sein sollte. Da Intellektuelle aufgrund ihres Wissen eben weniger leicht begeisterungsfähig, dafür eher zynisch bis depressiv sind, ähnelt die Hauptfigur einem Woody Allen. So scheints mir zumindest. Überhaupt würde ich gern auf Toilettenhumor verzichten und vielleicht witzige Beziehungsprobleme oder clevere Existenzfragen in den Vordergrund stellen. Vor allem, finde ich, sollte es Religionskritisch sein, aber nicht beleidigend. Also es sollte kein Mohammed mit ner Bombe auf dem Kopf vor Petrus stehen und nach Jungfrauennachschub betteln. Vielmehr könnte ein selbstgebombter Märtyrer auftauchen und überrascht davon sein, dass er im Himmel nicht vögeln darf, aber dafür bis in alle Ewigkeit mit Mormonen Mensch-Ärgere-Dich-Nicht spielen.

Vielleicht ist die Hauptfigur ein eben solcher Selbstmordattentäter...

Aber auf spannende neue Charakterdiskussionen würd ich mich freuen.
"Hundert Schafe, von einem Löwen geführt, sind gefährlicher als hundert Löwen, geführt von einem Schaf."

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Beitrag von aeyol » 28. Jul 2008, 18:10

Es gab ja auch schon Adventures, in denen man mehr als eine Figur steuern konnte - entweder man wählt sie gleich anfangs aus mehreren Alternativen aus (Maniac Mansion) und kann dann im Spiel bestimmte Rätsel durch die speziellen Fähigkeiten der Figuren lösen (das wäre vielleicht ein kleiner rollenspielerischer Aspekt) oder im Laufe des Spiels kann man zeitweise eine andere Figur steuern (Beispiel Baphomets Fluch, wo man neben George Stobbart auch mal Nico steuern konnte oder Zak McKracken, wo man sich wie durch Zauber auch mal als Vogel durch die Welt bewegt).
Technisch wäre das zumindest mit der Visionaire-Engine umsetzbar, Wintermute kann es vermutlich auch.
Inhaltlich könnte sowas für einige Rätsel oder auch für die Handlung durchaus interessant sein. Macht ein Spiel aber natürlich auch komplexer. Wenn eine weitere Figur aber zum Beispiel nur in einem bestimmten Raum/in einer bestimmten Szene anstelle der Hauptfigur gesteuert werden kann, wäre es aber zumindest ein wenig weniger Arbeit. :)
Wenn ich kein Frosch wär´, könnten Vögel fliegen.

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Beitrag von Artdek » 28. Jul 2008, 23:03

eigentlich wärs doch ne schöne Idee, wenn sich die zwei im im Lauf der Geschichte im Jenseits kennenlernen und merken, dass sie die gleiche Einstellung teilen und dann die letzten Rätsel gemeinsam lösen. :)
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Beitrag von JanW » 29. Jul 2008, 14:36

Eine sweete Lovestory. Oder die beiden sind genau der entgegengesetzten meinung was das Jenseits anbetrifft und versuchen den jeweils anderen von seinen Plänen abzubringen ^^

fxk
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Beitrag von fxk » 30. Jul 2008, 00:35

und deren Kind wird dann der Anti-Anti-Christ :)
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Logan
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Beitrag von Logan » 16. Aug 2008, 11:19

schade, dass es hier nicht weitergeht, das problem ist irgendwie, eine entscheidung zu treffen denke ich, ideen sind genug vorhanden. die frage ist, ob die story wirklich so superwichtig ist. beispielsweise machen mir die samorost spiele superviel spaß, obwohl im ganzen spiel die personen überhaupt nicht erklärt werden, sondern durch ihre taten identität erhalten. abgesehen von dem tollen einzigartigen look.

samorost wurde ja schon erwähnt, wer es noch nicht kennt:
http://www.questfortherest.com/ auch von amanita design

auch noch was, was mir in dem zusammenhang "ohne worte" einfiel:
http://www.demian5.com

nochwas zu "individuellem stil"
http://www.limbogame.org/

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Beitrag von bruZard » 2. Sep 2008, 17:53

Das wollte ich schon immer mal sagen:

Ich habe es doch gewusst, und gewarnt habe ich auch!

:D

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Beitrag von Artdek » 2. Sep 2008, 20:59

Ja, leider ist mein Tablett futsch. Ich hätte gern mal wieder was gemacht.

Aber prinzipiell würde ich dann doch als Hauptfigur einen Kerl nehmen.

Hier mal ein Vorschlag für das erste interaktive Bild des Spiels:


Herr Kunibert Käseberg findet sich im Himmel wieder, und wundert sich, dass die Zeitung mit dem Artikel über die Wahl der Miss World nicht mehr vor ihm auf dem Boden liegt; und dass die Straße plötzlich weiß geworden ist, wundert ihn auch. Außerdem ist er irritiert darüber, dass sein rechter Arm fehlt, mit dem er sich gerade am Hintern kratzen wollte, der ihm aber auch fehlt.
In der Annahme, er könnt nur ein taubes Gefühl im Hintern und am Arm haben (was ihm schön des öfteren beim Lesen passiert war) versucht er, mit Lockerungsübungen, wieder Leben in seinen Körper zu bringen. Erst jetzt merkt er, dass er Flügel hat, die ihn über dem Boden tragen. Beine hat er aber nicht mehr. Im Schock sucht er nach einem Spiegel und findet ihn an einem goldenen Tor, das hinter einer weißen Wolke steht, die zuerst wegdrücken muss. Er spiegelt sich in den sorgsam geputzten goldenen Türgriffschalen. Er merkt erschüttert, dass er sich verändert hat. In diesem Moment kommt ein Engelchen, ein hübsches Mädchen mit Kringelsocken an den Beinen, angeflattert. Es will Kunibert bei der Einführung ins Jenseits helfen. Es entschuldigt sich dafür, dass es schon wieder zu spät sei, und erklärt Kunibert, dass er bei einem Autounfall seine Glieder und seinen Hintern verloren hat. Die Glieder kann er bei der Körperteilsammelstelle abholen. Dafür braucht er aber erst eine Bescheinigung für die Bestätigung seiner Seelenreinheit. Sonst würde man ihn in die Hölle werfen müssen, um Platz für andere Seelen zu sparen. Im Himmel möchte man bitte alles ordentlich haben - eine Tatsache, die dem Mädchen mit den Kringelsocken nicht gefällt, aber in die Hölle zu den Prolos und Hooligans und CSU-Mitgliedern möchte sie auch nicht. Neben einer Reihe von Informationen über das Gesellschaftssystem des Himmels erfährt Kunibert auch etwas über das Mädchen mit den Kringelsocken (u.a. ihren Namen: Magdalinka). Außerdem erfahren wir, dass für den Fall, dass Kuniberts Seele nicht rein genug ist, er ohne Berechtigung auf seine Gliedmaßen in die Hölle kommen würde. Magdalinka kann leider nicht lange bleiben, aber weil sie so schusselig ist, vergisst sie mal eben ihren Block und ihren Kugelschreiber. Diese hebt Kunibert auf.
Er betrachtet den Block genau und erfährt, dass der nächste Anwerber auf einen Platz im Himmel ein Mann namens Joseph Ratzinger ist, der bei der wöchentlichen Dusche ausgerutscht war. Später, wenn sich Kunibert als Joseph Ratzinger ausgibt, um seine Gliedmaßen zurück zu bekommen, erfahren wir, dass Ratzinger auf einem Stück Knochen ausgerutscht war und eigentlich in die Hölle kommen sollte. Dort landen wir dann auch unter dieser falschen Identität, aber auch erst später mehr.
Im Moment betrachten wir nun den Block und finden eine Büroklammer. Kunibert versucht zunächst, über das Tor zu fliegen. Seine Flugkünste lassen allerdings zu wünschen übrig. Er ist zwischen Vorhof zum Himmel und Absturz in die Hölle gefangen. Da auch Kunibert sich weigert, die Hölle wegen ihres schlechten Rufes zu betreten, muss er einen Weg durch das Tor finden. Einfaches Rätsel: Er verbiegt die Büroklammer und führt sie ins Schloss. Das Tor öffnet und Kunibert betritt den Vorhof des Himmels.
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Beitrag von NRes » 5. Sep 2008, 12:45

Hui, coole Idee, Artdek!

So, da ich heute endlich nen Vormittag frei hab - und mein Tablett zum Glück noch da ist ;), konnte ich mich mal hinsetzten und ein paar Kopfkonzepte erstellen... viellecht kommen noch mehr...

Bild

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Beitrag von Artdek » 7. Sep 2008, 21:46

In erster Linie wirken die wie mögliche Anwärter in einer Schlange vor dem Büro des Himmel-Einwanderungs-Behörde. :D
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Beitrag von PapaPlum » 1. Mai 2009, 23:57

hallo..

ich will dieses thema gerne wieder aufleben lassen.
könne die organisatoren da vielleicht mal wieder ein machtwort sprechen ;)

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Beitrag von Artdek » 4. Mai 2009, 11:39

Ich glaube, dass das Projekt in erster Linie zu komplex geworden ist. Das ist auch meine Schuld, denn meine Vorschläge waren sehr Story-lastig.

Die Grundidee sollte, besonders für ein Community-Projekt, viel einfacher sein. Man sollte sie nicht nur in einem Satz zusammenfassen können. Es sollte auch nicht mehr drin sein als das.

Etwa:
Ein zynischer Engel will vom Himmel fliehen.

Dann hätten wir etwas bei 10 verschiedenen Screens, in denen eine relativ kleine, klar charakterisiert, aber nicht eigensinnige Figur ein paar einfache, leicht zugängliche Rätsel lösen würde.
Die Rätsel sollten nicht zu sehr, am besten gar nicht mit einander zusammenhängen. Vielmehr sollte es pro Screen genau ein klares Ziel geben, welches durch die richtige Kompbination von Gegenständen erreicht werden kann.
Ich finde, es sollte viel mehr wie Gobliiins sein. Eventuell kennt das jemand. Es meiner Ansicht nach noch heute sehr schönes und spannendes Spiel, mit zumeist eigenständigen Screenrätseln. Nur selten kommt es bei Gobliiins vor, dass man einen Gegenstand von einem Bild ins nächste und wieder zurück brauchte.

Schade, dass die hier eingegangen Konzeptideen noch nicht genug sind, um ein klares Bild zu bekommen. Als Organisator eigne ich mich leider nicht. Dafür fehlt mir das nötige KnowHow.

Wie siehts aus? Logan? Aeyol? Jan? Siddharta? FXK? MartinH? Wer kann?
Wir sind ein Artforum. Wäre doch schade, wenn wir es nicht schaffen, unsere Kräfte zu vereinen!
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Beitrag von Jan » 4. Mai 2009, 15:34

Ich bin raus. Habe leider keine Zeit um sowas zu Organisieren. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass die Energie recht schnell verebbt ist. Wahrscheinlich wäre es besser, wenn jemand mit etwas Erfahrung einfach für sich starten würde, damit die Grundpfeiler schon vorahanden sind. Ich kenne es noch von nem anderen Projekt, wo sich alle schnell immer in den dollsten Ideen überschlagen haben. Dann wird es schnell konfus und ufert aus.
Deswegen ist ein enges Corsett à la Zoomquilt auch einfacher zu händeln.

Würde mich auch mal interessieren, wie die Leute bei Airborne das handeln.

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Beitrag von aeyol » 4. Mai 2009, 19:26

Lieber ne negative Antwort als gar keine... ich bin leider auch zur sehr durch andere Projekte ausgelastet und das wird sich auf absehbare Zeit wohl auch nicht ändern. :lookaround:
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Beitrag von Neox » 20. Mai 2009, 13:39

Würde mich auch mal interessieren, wie die Leute bei Airborne das handeln
:P

Scrum ultralight würd ich mal sagen :) ( http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum )

Also punkt Nummer 1 is, wir haben keinen super strikten Plan, jeder kann nur machen so viel er kann/schafft/mag. Wie viel das ist wird vorher besprochen, wenn jemand sagt er will etwas bis XY schaffen, na dann sollte er es auch bis dahin schaffen, bestrafen können wir aber niemanden, ist halt ein Stück weit Disziplin.
Gibt es Dinge die ihn daran hindern das zu machen, ist er abhängig von irgendwem anderen dann msus das besprochen werden und das ganze geklärt werden, momentan warten die Aniamtoren z.B. auf 2 Soldaten von mir, hab aber grad leider keine Zeit dafür, dann müssen sie halt warten, wichtig ist aber dass die Leute das untereinander abklären.
Mein nächster Milestone heisst also 2 neue Soldaten entwickeln, daraus resultieren dann X Animationstasks die dann wiederum von den Animatoren abzuarbeiten sind, wenn wir wissen bis wann sie das schaffen, bzw bis wann die Blockouts da sind, dann wissen wir auch bis wann sie eingebaut sind und er Scripter kann sagen bis wann sie im Spiel funktionieren.
Und dann ist es halt auch so, dass richtige Milestones dioe produktion arg anziehen. Sprich am 15ten sollte ne MSUC Demo fertig sein, also haben alle möglichs viel Energie in die fertigstellung dieses Milestones gesteckt, Airborn hat große Sprünge gemacht (einige hier durften ja schon testen was aktuell da ist), da wir aber von Entwicklern angeschrieben wurden, haben wir die Demo erstmal auf Eis gelegt um zu polischen. Naja nun nun ist erstmal wieder etwas Pause, wegen E3, dem Dominancewar oder eben wie bei mir anderer Arbeit, aber das qwird sich wieder legen, der nächste Milestone wird kommen und alle wieder an einem Strang ziehen.
Eh macht das Sinn? Wenn nicht auch nicht so tragisch :D

ach ja und nur ums nochmal schriftlich zu haben airborn existiert seit 2006 und erst jetzt gibt es erste spielbare Versionen, zugegeben das meiste kam im letzten halben Jahr aber man darf den Zeitrahmen in dem das ganze läuft nicht ausser Acht lassen.
bonus vir semper tiro

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Beitrag von Jan » 26. Mai 2009, 11:17

Aber wer steckt den RAhmen? Ich meine was wäre wenn ich jetzt als Charakter/Entwurfszeichner anfange fliegende Clowns zu entwerfen, weil ich denke das würde ja vielleicht ganz lustig aussehen. Wird dann darüber abgestimmt? Und wenn abgestimmt wird dann ist die Frage wann wird abgestimmt und wann nicht. ???

Also es muss ja schon irgendwo vorgaben festgelegt worden sein, damit sich das Projekt nicht zerfällt. Ich könnte mir halt vorstellen, dass einer gerne Aliens hätte, der nächste nen fliegenden Delorean a la Back to the Future und der nächste hätte gerne Kühe....

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Beitrag von Neox » 27. Mai 2009, 10:14

ja hätten sie gern und wenn 90% im team sagen ja das wär toll, machen wir wenn wir zeit haben, dann kann das auch gemacht werden aber es gibt ja auch ein paar Rahmenbedingungen die da lauten, keine Magie, wenig Elektrizität, dafür Dampf, brennöfen und ab und an Verbrennungsmotoren, keine Humanoiden nicht menschlichen Fantasyrassen und noch einigee andere

so etwas wie fliegende Clowns haben wir tatsächlich vorgesehen, naja wenn man rettungsschwimmer als Clowns ansehen will, sie sind auf jeden Fall rot weiß geringelt und sehen sehr komisch aus :P

letztendlich ist es nunmal so, wir haben ne gewisse Roadmap die aber auch nen stück weit flexibel auf neue Inputs reagieren kann, wenn jemand nix zu tun hat darf derjenige gerne frei drehen und Dinge machen die nicht aktuell umgesetzt werden aber z.B. ins Universum passen wann und wie diese Umgesetzt werden steht in den Sternen aber derjenige hat für sich ne Portfolioarbeit gemacht die in einem Rahmen spielt und nicht einfach irgendwie irgendwas ist.
Wir haben zum Beispiel schon einige Orte entworfen die so erstmal überhauüpt nicht vorkommen werden, weil wir mit der Demo sonst nie fertig werden. Was aber nicht zwingend heisst, dass diese Orte nie umgesetzt werden (evtl doch, man kanns ja nie genau wissen).
bonus vir semper tiro

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